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München: Vermieterin wirft Vergewaltigungsopfer aus der Wohnung

In München wurde eine junge Frau im Keller ihres Wohnhauses vergewaltigt. Als sie die Tür aufsperren wollte, attackierte sie der Angreifer und zerrte sie gewaltsam hinein.

Die Frau wohnte in dem Haus mit einer Mitbewohnerin zusammen, die aus Angst auszog und die Vermieterin warf nun das Vergewaltigungsopfer hinaus, weil dieses angeblich "Ärger" machte.

Ein Kriminalhauptkommissar der Münchner Polizei zeigte sich vom Verhalten der Vermieterin entsetzt und versuchte ohne Erfolg zu vermitteln: Die traumatisierte Frau wurde vor die Tür gesetzt.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, Opfer, Vergewaltigung
Quelle: sueddeutsche.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.11.2014 15:42 Uhr von S8472
 
+92 | -9
 
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Wann gibt es hier eigentlich endlich eine Ignore-Funktion für einzelen Nutzer?
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05.11.2014 15:51 Uhr von Akira1971
 
+67 | -0
 
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Und ich war der Meinung, dass es in Deutschland sowas wie Mieterschutz gibt. Ohne einen triftigen Grund kann man niemanden so einfach vor die Türe setzen. Wenn ich mir ansehe wie Mietnomaden und Messies teilweise Wohnungen zerstören und ewig nicht gekündigt und geräumt werden können, dann stimmt an der Geschichte was nicht.
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05.11.2014 16:59 Uhr von superhuber
 
+28 | -11
 
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Man sollte hier mit einer Verurteilung der Vermieterin vorsichtig sein. Die Kündigung kann verschiedenste Gründe haben! Was im Hintergrund bzw. vor der Tat alles passiert ist wissen wir nicht. Vielleicht wurde die Miete nicht bezahlt, vielleicht gab es ständig Beschwerden anderer Mieter weil Hausarbeiten ignoriert wurden. Es kann so viele Ursachen haben, dass es absolut unfair ist diese Vermieterin zu verurteilen ohne die Hintergründe zu kennen.
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05.11.2014 17:21 Uhr von differenzieren
 
+8 | -0
 
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unglaublich schlecht geschrieben.
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05.11.2014 17:39 Uhr von Hallominator
 
+11 | -7
 
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@ superhuber
Soso, die Kündigung kann also verschiedene Gründe haben. Wenn die Mieterin aber vorher Ärger gemacht hat, warum hat man sie dann nicht auch vorher rausgeworfen? Die Gründe wären dann ja da gewesen. Oder nicht? Damit ist dein Argument leider entkräftet.
Denn die ganzen "Gründe" direkt nach einer Vergewaltigung auszupacken und der Frau noch extra einen reinzuwürgen ist genauso asozial wie wie ohne Grund, da der Miterin vorher ja auch nicht gekündigt wurde.
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05.11.2014 18:28 Uhr von superhuber
 
+13 | -2
 
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Hallominator

"Soso, die Kündigung kann also verschiedene Gründe haben"

Natürlich! Woher wollen wir wissen, dass es nicht so ist?

"Wenn die Mieterin aber vorher Ärger gemacht hat, warum hat man sie dann nicht auch vorher rausgeworfen?"

Wegen dem Mietrecht nachdem man Mieter nicht einfach rauswerfen kann. Wenn sich dann aber durch die Kündigung des Mietvertrags eine Möglichkeit bietet dann wurde diese durch die Vermieterin eben genutzt.

"Damit ist dein Argument leider entkräftet."

Siehe oben, das ist es keinesfalls!

"Denn die ganzen "Gründe" direkt nach einer Vergewaltigung auszupacken und der Frau noch extra einen reinzuwürgen ist genauso asozial wie wie ohne Grund, da der Miterin vorher ja auch nicht gekündigt wurde. "

Unsinn, vorher konnte man vielleicht nicht kündigen - erst durch die neue vertragliche Situation war das möglich. Ansonsten haben Mieter leider oft Narrenfreiheit.

Abgesehen davon sage ich gar nicht, dass es NICHT assozial von der Vermieterin war, ich sage aber auch nicht das Gegenteil - weil man es schlicht nicht wissen kann!
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05.11.2014 18:49 Uhr von mazcapone