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Lokführerstreik: Deutsche Bahn schließt Klage gegen GDL nicht aus

Die Lokführergewerkschaft GDL hat den längsten Streik in der Geschichte der Deutschen Bahn angekündigt und diese prüft nun, ob sie juristisch dagegen vorgehen will.

Zwar entscheiden Gerichte in solchen Fällen meist zugunsten der Arbeitnehmer, so Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber.

Doch in diesem Fall sei die "Verhältnismäßigkeit" nicht mehr gewahrt, so dass man eine Klage nicht ausschließe, so Weber.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bahn, Klage, Deutsche, Deutsche Bahn, GDL
Quelle: spiegel.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.11.2014 15:26 Uhr von Haruhi-Chan
 
+11 | -19
 
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Oh, arme DB, tuts jetzt langsam weh?

Auch wenn mich der Streik echt ankotzt, sollte man den kleinen Arbeitnehmern Glück wünschen ihren Willen durchzusetzen!
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05.11.2014 15:55 Uhr von Akira1971
 
+5 | -5
 
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Kein Verständnis mehr für die unendlichen Streiks. Irgendwann muss mal ein Ende erreicht sein. Heute morgen war unendlich Chaos auf der Strasse und die bestreiken derzeit "nur" den Güterverkehr. Wenn das morgen losgeht mit dem Personenverkehr dann gute Nacht. Und ich selbst bin Autofahrer, also nur "passiv" davon betroffen und mich nervt diese ewige Geschichte schon langsam an.
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05.11.2014 16:07 Uhr von SN_Spitfire
 
+1 | -1
 
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Konnte mit gut Glück meine Arbeit morgen ins HomeOffice verlegen.
Am Wochenende wirds dennoch bescheiden.
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05.11.2014 16:32 Uhr von 808H0PE
 
+6 | -13
 
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Ich unterstütze deren Standpunkt!

Sie haben das Recht, die Pflicht und den Auftrag für ihre Mitglieder zu streiten. Jeder Hinweis auf mögliche Mehrheiten bei den Beschäftigten ist meiner Meinung nach irrelevant. Ein Mitglied reicht!

Der Streik ist ein verfassungsmäßiges Recht und das einzige, welches ihnen im Arbeitskampf bleibt. Dieses zu beschneiden ist jeder Diskussion unwürdig.

Für dieses mögliche, unsägliche Gesetz, welches vielleicht kommen mag; gibt es für mich keine Zustimmung. Vertrauen erlangt man nicht über Mehrheiten und die Aufrichtigkeit und Redlichkeit, die ich bei deren Vorsitzenden sehe, wurde mehr als einmal korrumpiert!

Es macht mich traurig, dass so viele aufgeklärte Menschen nicht über ihren Tellerrand schauen mögen.
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05.11.2014 17:28 Uhr von Knopperz
 
+1 | -5
 
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Lokführerstreik: Das Ende der Solidarität ist nahe - ZDF 28.10.2014 - die Bananenrepublik
--> https://www.youtube.com/...
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05.11.2014 17:43 Uhr von Djerun
 
+7 | -1
 
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einige schreiben einen unfug hier .....
weselsky läßt nicht für mehr geld oder weniger arbeitszeit streiken (dafür gab es von der bahn bereits angebote)
weselsky lässt dafür streiken, das seine gdl auch für andere berufgruppen tarife aushandeln darf
und darauf hat die bahn keine lust, was verständlich ist, wenn man bedenkt, das man am ende 2 gewerkschaften mit 2 tarifverträgen für ein und die selbe arbeit hat
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05.11.2014 18:08 Uhr von 808H0PE
 
+2 | -8
 
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@Djerun

Offensichtlich hast Du das Problem erkannt, schließt aber die falschen Schlüsse ...

Das Streikrecht ist das einzige Recht des organisierten Arbeiters, dem Arbeitgeber widerstand zu leisten, andernfalls folgt immer der Verlust des Arbeitsplatzes und folgendes ...

Was ist daran falsch mit 2 Gewerkschaften zu verhandeln, diese Vielfalt ist das Grundgerüst unseres Gesellschaftssystems!

Das Mehrparteiensystem, die freie Meinungsäußerung und auch die freie Arztwahl sind die Pfeiler unser Gesellschaft. Alles andere wurde als Diktator benannt und als nicht zeitgemäß überholt.

Für die Rechte, welche auch Du als Arbeitnehmer heute genießen darfst, sind ursprünglich Menschen gestorben und sind nicht gottgegeben, sonder erkämpft. Und es gab auch Fälle(VW) wo Betriebsräte mit den Firmenvorständen gemeinsam in den Puff gegangen sind und dort die Rechte der Arbeitnehmer mitgef...ckt wurden.

Du wirst in dieser Welt nichts geschenkt bekommen und selten ist etwas so wie es scheint ...

[ nachträglich editiert von 808H0PE ]
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05.11.2014 18:24 Uhr von Peter323
 
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Wann kommen endlich die Drohnenzüge?

Wer braucht heute noch Lokführer?
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05.11.2014 19:40 Uhr von paulpaul
 
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@808HOPE

Du bist aber auch nicht viel heller.
Niemand sagt grundsätzlich was gegen streiken. Natürlich ist das ein lange erkämpftes Recht und sollte es auch bleiben.

Wenn die GDL aber für andere Berufsgruppen mitstreiken WILL, wozu haben diese Berufsgruppen dann eigene Gewerkschaften. Andersrum, wozu haben die Lokführer ne eigene Mini-Gewerkschaft. Hätten sich doch auch Anderen anschließen können.

Ich kann den Streik auch nicht nachvollziehen. Und seitens der Bahn gab es bereits Zugeständnisse.
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05.11.2014 19:49 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ Haruhi-Chan
Um die kleinen Arbeitnehmer geht es gar nicht. Es geht um einen machtgeilen Gewerkschaftsboss.

@ 808H0PE
"Der Streik ist ein verfassungsmäßiges Recht und das einzige, welches ihnen im Arbeitskampf bleibt. Dieses zu beschneiden ist jeder Diskussion unwürdig."
Nicht unbeschränkt, Stichwort Verhältnismäßigkeit. Desweiteren geht ein Recht nur so weit, bis andere beschnitten werden - und es kann an sich nicht sein, dass ein ganzes Land wegen eines einzigen nicht kompromissbereiten Gewerkschaftsführers lahmgelegt wird.

"Was ist daran falsch mit 2 Gewerkschaften zu verhandeln, diese Vielfalt ist das Grundgerüst unseres Gesellschaftssystems!"
Dass du dann zwei Gruppen hast, die dieselbe Arbeit machen, aber unterschiedlichen Lohn und unterschiedliche andere Konditionen haben?
Dass dies dazu führt, dass jede Gruppe das haben will, was die andere hat (natürlich nicht, ohne auch die Nachteile zu übernehmen)?
Dass dies wiederum zu einer Neidkultur führt?

"Das Mehrparteiensystem, die freie Meinungsäußerung und auch die freie Arztwahl sind die Pfeiler unser Gesellschaft."
Jep. Und was hat das nun mit der Verhaltensweise der GDL-Oberen zu tun, die mich an Erpressung denken lässt?
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05.11.2014 20:11 Uhr von Peter323
 
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die Frage ist, wo führt sowas hin?

Als nächstes Streiken die Müllmänner Mini Gewerkschaft und nehmen die Anwohner als Druckmittel, die ihren Müll nicht loswerden?

Dann kommen die privatisierten Wasserwerke... Mini Gewerkschaft der Wassertechniker streikt. Städte ohne Wasser... Bevölkerung und Firmen sauer. Auch die staatlichen sind empfindlich, wenn sie keine Beamten haben.

Städte ohne Strom, weil Kraftwerksführer oder Ingenieure in ihren Mini Gewerkschaften Deutschland lahmlegen, zeitgleich und alle auf einmal.

Man muss das ganze nur mal weiterspannen :) Dann merkt man, dass das Streikrecht einfach nicht durchdacht ist.
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05.11.2014 21:16 Uhr von Longa
 
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Die verdienen genug und können zudem noch umsonst ICE nutzen. Da gibts ganz andere Berufsgruppen die allen Grund hätten zustreiken.
Der Streik schadet dem Ruf der GDL derzeit immer mehr als den der Bahn.
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05.11.2014 21:53 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ Zeus35
Google kennst du?
Frag doch mal den Lokführer um die Ecke, wofür er streikt :)
Ja, sie haben dafür gestimmt (wenn auch streitbar ist, ob ausreichend viele das getan haben), aber sie sind letztlich nur die Marionetten eines Gewerkschaftsbosses - oder was genau hätten die in der GDL organisierten Lokführer davon, wenn die GDL für die wenigen in ihr organisierten Zugbegleiter verhandeln darf?
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05.11.2014 22:17 Uhr von Peter323
 
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@Zeus35

So funktioniert freie Marktwirtschaft: Angebot und Nachfrage.

Wenn es weltweit nur wenige Programmierer gibt, die eine bestimmte Programmiersprache beherrschen, die aber gebraucht wird um z.B. eine Bankingsoftware zu modifizieren, werden hohe Löhne bezahlt, da die Arbeitgeber abhängig sind. In Einzelfällen kann man sogar den Lohn diktieren.

Gibt es massig Leute, die unspezialisiert sind und zudem noch Arbeit machen, die jeder in ein paar Tagen lernen kann. Dadurch leicht ersetzbar. Sind die Löhne entsprechend gering.

Gibt es massig arbeitslose KFZ Mechaniker auf dem Markt, die Arbeit suchen, sinken die Einstiegsgehälter drastisch. Gibt es nur sehr wenige, steigen sie genauso drastisch, da man sie brauch um sein Gewerbe am laufen zu halten.
Es gibt ein Grund warum es Human Resources heißt :)
Wenig Rohöl auf Weltmarkt = Hoher Preis
Viel Rohöl auf Weltmarkt = Niedriger Preis
Viele Mitarbeiter gleicher Quali auf dem Markt = Niedriges Gehalt/Preis
Wenige Mitarbeiter gleicher Quali auf dem Markt = Hohes Gehalt/Preis

Die Löhne sinken immer soweit, bis man jemanden qualifiziertes findet, der bereit ist, dafür arbeiten zu gehen. Ganz normal!

Das mit den Tarifverträgen, Streiks, Gewerkschaften, das ist ein Sonderfall. Da versuchen sich Mitarbeiter zu organisieren, die nicht woanders unterkommen würden, um gemeinsam mit aller Macht Druck auf den AG auszuüben, um mehr Lohn, weniger Arbeitszeit oder bessere Arbeitsbedingungen zu "erpressen".
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06.11.2014 13:02 Uhr von alles-nichts-oder
 
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Für die Leute,die gegen die GDL sind. https://www.freitag.de/...

Und jetzt noch mal nachdenken.
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06.11.2014 18:01 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ alles-nichts-oder
Der Artikel wirkt recht einseitig. Zudem sollte man bei Bezugnahme auf ein Urteil das Aktenzeichen erwähnen.

Vor allem aber muss man sagen: wenn das die tatsächlichen Hintergründe sind, dann ist die GDL-Führung äußerst miserabel darin, das der Öffentlichkeit zu kommunizieren.

[ nachträglich editiert von TheRoadrunner ]
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07.11.2014 08:39 Uhr von Peter323
 
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@Zeus35

deinem geistigem Erguss nach, denkst du tatsächlich, dass die Cockpit Piloten woanders unterkommen?

Die Luftfahrtbranche ist hoffnungslos überlaufen mit Piloten. Die Gehälter von damals kriegst du als Einsteiger auch nie mehr. Die Lufthansa zahlt im hohen Alter absolute Spitzengehälter.
Um ihren Lebensstandard auch nur im Ansatz zu halten, müssen sie dort bleiben und um ihn zu steigern, müssen sie "erpressen".

Zur Polizei ist jeder Kommentar überflüssig :) Oder denkst du wirklich, dass die woanders unterkommen würden? Dann wärst du ein hoffnungsloser Fall :) Polizeigewerkschaft ist eh witzlos, da Beamten offiziell nicht streiken dürfen. Die kann man eher so als Sprachrohr der Polizei sehen.

Jeder Angestellte kann Arbeitgeber werden! Nur die meisten haben da kein Bock drauf und wollen das unternehmerische Risiko auch nicht tragen.

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