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Arbeitnehmerflügel der CDU fordert, Privatisierung der Bahn wieder zurückzunehmen

Nachdem der Tarifstreit zwischen Lokführern und der Deutschen Bahn eskalierte, fordert die Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA), die Bahn wieder zu entprivatisieren.

Damit wäre die Bahn wieder eine Behörde und die Lokführer dürften als Beamte nicht streiken.

"Die Deutsche Bahn sollte in eine Bundesagentur für Mobilität umgewandelt und die Lokführer verbeamtet werden", so der CDU-Vizevorsitzende Christian Bäumler.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CDU, Bahn, Privatisierung
Quelle: spiegel.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.11.2014 15:11 Uhr von TinFoilHead
 
+40 | -2
 
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Hatten wir, war alles OK, vor der Privatisierung wurde oft genug gewarnt, weil klar war, das das, was jetzt die DB ist, dabei herauskommen wird.
Aber ein paar geldgeile Individuen wollten ihren nächsten Geldspeicher füllen...
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05.11.2014 15:31 Uhr von telemi
 
+22 | -4
 
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verkaufe deine melkkuh und wundere dich bitte nicht jahre später dass es keine milch mehr gibt.

ja KOHL. DANKE CDU/CSU für euer wirtschaftsverseuchte Politik!

Aber nein, ein Linker Ministerpräsident, wie ach... undemokratisch und bedrohlich....
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05.11.2014 15:31 Uhr von Haruhi-Chan
 
+21 | -2
 
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Privatisierung war immer schon ein Schritt Richtung zerstören.
Es ist nie was gutes bei der Privatisierung rausgekommen, außer für die, die es beschlossen haben...

Privatisierungen zurücknehmen wäre gut für alle, daher wird es nicht gemacht
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05.11.2014 15:45 Uhr von Hallominator
 
+8 | -14
 
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Obwohl ich auch für eine Entprivatisierung der Bahn bin, finde ich es schade, dass dieser Streik auch wieder nur der DB in die Schuhe geschoben wird. Dabei ist es dieses Mal doch ganz klar Weselsky mit seinen überzogenen Forderungen (Ausweitung seines Zuständigkeitsbereichs und damit größeres EIGENES Gehalt), der für unseren Verkehr eine Bedrohung darstellt.
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05.11.2014 16:01 Uhr von ar1234
 
+22 | -1
 
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Die Bahn zu privatisieren und dann auch noch eine AG draus werden zu lassen war echt großer Dünnschiss.

Bahn, Post, Rettungsdienste, Krankenhäuser, Strom und Wasser sind ein paar der Dinge, die nicht privatisiert gehören, da sie nicht gleichzeitig Gewinn bringen und (für alle!) funktionieren können.
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05.11.2014 16:23 Uhr von Faceplant
 
+2 | -9
 
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Noch mehr Beamte?

Denkt mal an die Pensionsansprüche, die sich in der ganzen Zeit anhäufen und die wieder mal voll und ganz der Steuerzahler tragen darf.

Verstaatlichung ja, Verbeamtung nein.
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05.11.2014 16:26 Uhr von a.maier
 
+2 | -2
 
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@ Faceplant --dann hätten wir die jetzige Situation. Der Staat ist doch schon alleiniger Eigentümer der Bahn.
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05.11.2014 16:35 Uhr von Faceplant
 
+0 | -3
 
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Nein ich meine nicht als Aktiengesellschaft und ohne dieses privatwirtschaftliche Gewinnstreben.

Das Modell, was wir jetzt haben, macht doch den Grundgedanken von einer besserer Vernetzung geradewegs zunichte.
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05.11.2014 16:44 Uhr von VerSus85
 
+3 | -4
 
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Ich wäre dafür! Aber, ich bin nicht dafür Lockführer fürs Streicken auch noch zu belohnen! Beamtenstatus bedeutet die gehen mit 50 in Frührente und liegen der Allgemeinheit auf der Tasche!

Jetzt ist die Bahn auch nur Teilprivatisiert. das heißt, Einnahmen gehen an die Manager und Verluste gehen an den Staat. Der Staat subventioniert sowieso große teile der Bahn, wieso also nicht den Gewinn auch dem Staat zukommen lassen? Somit hätte der Staat mit der Bahn eine sichere Einnahmequelle.
Der Staat sollte schnell handeln, bevor die Bahn an der Börse ist, dann ist nämlich Hopfen und Malz verlohren.
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05.11.2014 16:48 Uhr von MrFloppy89
 
+5 | -2
 
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Es gibt Dinge, die in keine privaten Hände gehören.. die Bahn gehört dazu, genauso wie die Telekommunikation.
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05.11.2014 16:50 Uhr von blaupunkt123
 
+0 | -1
 
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Und dann kann man wieder die Löhne schön niedrig halten und keiner kann mehr streiken.

So kann man es natürlich auch machen..

Dann bin ich ja gespannt, was sie mit den normalen Technischen Angestellten machen, die ja auch nicht die Welt verdienen
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05.11.2014 16:51 Uhr von dunnoanick
 
+4 | -1
 
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@ Hallominator:
Wenns ihm nur um sein eigenes Gehalt gehen würde, würde er es so machen, wie der ehemalige Transnet-Chef Norbert Hansen, der erst unsoziale Verhandlungen für seine Leute führte und dann in den Vorstand der Bahn wechselte.

Es geht ihm unter anderem auch darum, dass die Bahn ihren Angestellten nicht vorschreiben kann, zu welcher Gewerkschaft sie zu gehören haben.
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05.11.2014 17:33 Uhr von dr-snuggles
 
+1 | -0
 
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so wie es früher war, staatlich, da lief der laden. so sollte es auf jedenfall wieder sein. und beamtenstatus ist doch auch einiges wert....
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05.11.2014 18:30 Uhr von Shalanor
 
+0 | -4
 
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Privatisierte Bahn: Mus das Angebot den Kunden anpassen und geht sosnt unter.
Staatsbahn: Tut was sie will weil die Kohlen kommen ja eh vom Staat egal wieviel minus man macht. Entwicklung fern aller Realitäten.

Dazu noch ein Paar zusätzliche Ministerposten (Bahnminister, Schienenminister, Weichenölzuführungsminister, Rückbauminister für Asbestbelastete Schienenunterlagen u.s.w.) und wunderbar viele Beamte (die die Rentenkasse leerfressen mit ihren Fetten Pensionen) und alle Probleme sind gelöst.

Wenn es das ist was ihr wollt....
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05.11.2014 20:20 Uhr von Hallominator
 
+1 | -0
 
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@ dunnoanick
Es muss ja nicht jeder die gleichen Methoden anwenden. Aber wenn er damit durchkommt, wird es auch reichen.
Seine Gewerkschaft heißt nunmal Gewerkschaft der Lokführer, diese Gewerkschaft existiert nunmal für Lokführer, das kann ich ich nicht ändern, egal wie viele Minusse ihr mir verteilt. Und Weselsky will andere Berufe vertreten, also einen Sammelbegriff, der Lokführer und viele andere beinhaltet. So heißt seine Gewerkschaft einfach nicht, auch bei 90000 Minussen bei mir nicht.

@ Zeus35
Ich habe mit keinem Wort behauptet, dass unsere Lokführer gut verdienen. Aber auch wenn es wahr ist, dass Lokführer in Deutschland schlecht verdienen, so muss man ebenfalls sehen, dass die GDL die aktuellen Verhandlungen ohne Vorwarnung abgebrochen hat. Und das liegt nicht daran, dass man sich auf keinen Lohn für die Lokführer einigen konnte, sondern weil man sich komplett andere Berufszweige einverleiben will, die mit der Gewerkschaft nunmal nichts zu tun haben! Das ist auch ein Fakt und ein Minus von dir wird das nicht ändern, auch wenn du das gerne hättest.
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05.11.2014 20:48 Uhr von internetdestroyer
 
+4 | -0
 
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Öffentliche Verkehrsmittel, Telekommunikation, Energie und Wasser sollte alles nicht privatisiert werden!
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05.11.2014 23:41 Uhr von ms1889
 
+2 | -1
 
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staatsunternehmen zu privatisieren, war noch nie was gutes...aba kohl und cdu ham ja "spenden" für kassiert.

kein wunder das heute die cdu von sed/stasi leuten unterwandert ist (siehe ihre beschneidung der bürgerechte und das aktive fördern von bespizelung).

die cdu is ja sehr sozialistisch, sie verschenkt unser geld an die banken, macht handelspackte gegen das volk usw.

und ich sage es immer und immer wieder: merkel ist keine ligitim gewählte kanzlerin...da das wahlgesetz ungültig ist, da es nicht den vorgaben des verfassungsgerichtes entspricht. kein politiker im parlament ist darum gewählt vom volk!

und grade diese betrüger, wollen jetzt die gewerkschaften quasi abschaffen...wo sind wir? in deutschland kann das nicht sein, denn dann hätte man aus ddr und nazizeit nix gelernt.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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06.11.2014 18:45 Uhr von silent_warior
 
+0 | -0
 
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Web.de hat mal eine DSL-Flat für etwas über 16Euro (in Höhe der Telekom-Grundgebühr) angeboten, das sollte die Leute motivieren ihre alte analoge Leitung zu kündigen und einen DSL-Vertrag abzuschließen.

Mir scheint als ob die Preise danach wieder gestiegen sind, das war vielleicht eine Preisabsprache unter den Anbietern oder die Preise waren nicht haltbar da die Telekom ihre Preise nicht senkt.

Bekommt die Telekom nicht auch noch irgend welche Zuschüsse oder Zuwendungen vom Staat?

Man könnte den Preis um ca. 10 Euro senken wenn es keine Durchleitungsgebühr geben würde.
Da die Leitungen eh schon alle (von der Bevölkerung und nicht von der T-Kom) bezahlt sind wäre das nur fair.

Wo gehen die 10 Euro pro Anschluss eigentlich hin?

(ja ... kann man nicht so rechnen, aber ich mach es trotzdem mal)
40 Millionen Festnetzanschlüsse * 10 Euro = 400 Millionen

Das könnte man jetzt nehmen und schon mal anfangen Glasfaserleitungen zu legen.


Dieses komische DSL über Funk ist der reinste Mist, die Frequenzen stören bei mir hier im Dorf die Handy-Kommunikation obwohl nur einer solch ein Gerät hat.

Dieses neue Vectoring ist auch für´n Ars*h (ganz ehrlich), bei uns ist die DSL-Leitung 3,5km lang und nicht nur 200 Meter.
So bekommen wir 1Mbit/s und mit Vectoring müsste man mehr zahlen und bekommt auch 1Mbit/s.


Wenn ich bei der Telekom den "(V)DSL/Glasfaser-Verfügbarkeit & -Ausbaustatus" prüfe steht dort etwas von bis zu 16Mbit/s (DSL 16) ... soviel also dazu.

Ich bezahle das gleiche (also 35 Euro) wie jemand der 50Mbit/s im Down und 10Mbit/s im Upload bekommt.

Mit dem DSL-Vectoring bekommen die Leute in der Stadt jetzt 100 oder 200Mbit/s, aber für die Leute auf dem Land ändert sich nichts.


DSL-Vectoring und Funk sind sinnlos, damit erreicht man die Leute auf dem Land nicht.

Hier neben unserem Dorf gibt es aber eine Bahnstrecke mit den ganzen neuen Leer-rohren (sind kleine U-förmigen Beton-Schalen mit Deckel) der Bahn die für die digitalisierung der Strecke genutzt werden, da kann man leicht ein Glasfaserkabel dazulegen.

Den Rest bis ins Dorf buddeln wir dann alleine, hier hat jeder eine Schaufel/Spaten und einige haben auch eigene Bagger, das geht schon.

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