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eBook-Verlag Blink Books stellt ersten Software-geschriebenen Roman vor

Der Autor Marc Buhl stellte auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse seinen neuen Thriller "Die Auslöschung der Mary Shelley” vor. Herausgeber des Thrillers ist der eBook-Verlag Blink Books aus Berlin.

Marc Buhl (Autor von "Das Paradies des August Engelhardt”, "357”) erklärte zur Überraschung des Publikums, dass "Die Auslöschung der Mary Shelley” nicht von ihm selbst, sondern von dem Schreibroboter iWright verfasst wurde.

"Die Auslöschung der Mary Shelley” handelt laut Buhl von einem Quantencomputer, der in Gestalt des Androiden Victor die "moralisch begründete Ausrottung der Menschheit betreibt und eine Blutspur auf dem Weg in eine bessere Welt hinterlässt”.


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WebReporter: ManuelaWaller
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Software, Roman, Verlag
Quelle: mittelstandcafe.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.11.2014 16:26 Uhr von Hallominator
 
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Wenn das Buch wirklich von einer Software geschrieben wurde, dann kann NIEMAND Fragen zu möglichen losen Enden beantworten oder mutmaßen, wie etwas zu interpretieren sei, weil der "Autor" das Buch eben nicht geschrieben hat.
Eigentlich sollte man ihm dann das Buch um die Ohren hauen, weil er Geld mit einem Buch verdient, das er sich lediglich hat generieren lassen.
Selbst wenn das Buch gut sein sollte, er hat es nicht geschrieben und es ist eine Schweinerei, dass er sich den Lohn dafür abholt.
Wenn solche Maschinen wirklich bald Autoren ablösen, dann sollten wir aber nochmal darüber reden, wer dann das Geld dafür einstreichen darf. Einen Generator mit ein paar Stichwörtern füttern (Grobe Vorgaben muss das Programm doch haben... Oder?) kann ich nämlich auch.

Wenn es allerdings doch nur ein PR-Gag is, dann leider ein wirkungsvoller, auch wenn es bei nicht zieht, da ich die ganze Sache (moralisch) verwerflich finde.
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06.11.2014 17:07 Uhr von Schoengeist
 
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Abwarten, ob das nicht bloß wieder ein "soziales Experiment" von ein paar unterbeschäftigten Studenten oder sonstigen Komikern ist, die testen wollen, wie die Menschen darauf reagieren.

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