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Fall "boerse.bz": Experten glauben, dass diesmal auch die Nutzer verfolgt werden

Am gestrigen Dienstag sorgten die Razzien im Fall des Piratenforums "boerse.bz" für viel Aufsehen. Ein bekannter Medienanwalt warnt nun, dass dieses Mal, anders als in der Vergangenheit, auch die Nutzer belangt werden könnten.

Der auf Internet- und Urheberrecht spezialisierte Anwalt Christian Solmecke erklärte, dass es im Fall von "boerse.bz" um den Download von urheberrechtlich geschützten Werken von einem offensichtlich illegalen Portal handelt.

Und hier liegt der Unterschied zu anderen Fällen in der Vergangenheit, wie beispielsweise kinox.to. Dort handelte es sich nämlich lediglich um Streaming und nicht um Downloads.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Fall, Download, Experte, Nutzer, boerse.bz
Quelle: krone.at

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36 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.11.2014 11:35 Uhr von Holzmichel
 
+5 | -140
 
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05.11.2014 11:48 Uhr von KaiserackerSK
 
+3 | -43
 
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05.11.2014 11:56 Uhr von Kalex
 
+45 | -2
 
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Mal diese News als "falsch wiedergegeben" gemeldet. Solmecke erzählt genau das Gegenteil.
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05.11.2014 11:59 Uhr von VerSus85
 
+16 | -2
 
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Auch muss ein Unternehmen zum beispiel Microsoft erst Anzeige erstatten, bevor man dafür belangt werden kann oder? Ansonsten dürfte es bald sehr ruhig auf shortnews werden weill alle illegalen windows kopien verschwunden sind ^^
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05.11.2014 12:00 Uhr von TinFoilHead
 
+28 | -1
 
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Aus dem Original:

Verfolgt werden meist die "großen Fische"

Nutzer des Raubkopierer- Forums, in dem Musik, Filme, Software, E- Books und Spiele angeboten wurden, sollten allerdings nicht in Panik verfallen.

Sagt irgendwie was anderes aus, als die reisserische SN-News behauptet...

[ nachträglich editiert von TinFoilHead ]
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05.11.2014 12:10 Uhr von Miietzii
 
+0 | -9
 
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@TinFoilHead


Dein Zitat bezieht sich aber auf die GVU. Solmecke selbst wird weiter oben anders zitiert.
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05.11.2014 12:29 Uhr von SN_Spitfire
 
+1 | -0
 
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"dass es im Fall von "boerse.bz" um den Download von urheberrechtlich geschützten Werken von einem offensichtlich illegalen Portal handelt."
Seit wann ist bspw. Uploaded ein illegales Portal?
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05.11.2014 12:38 Uhr von the_reaper
 
+2 | -0
 
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die quelle reißt ein zitat von solmecke aus dem kontext.
weiter heißt es nämlich bei ihm:
"Trotz des rechtswidrigen Verhaltens der Nutzer ist fraglich, ob sich die Ermittlungen von GVU und Staatsanwaltschaft überhaupt auf die Nutzer konzentrieren werden. (...)."
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05.11.2014 12:40 Uhr von Knopperz
 
+0 | -0
 
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Wer hätte gedacht das ich dem Starstalker (Post2) mal ein Plus gebe, aber er hat in diesem Fall Recht ;)
Darüber hinaus gab es gestern weitere Artikel, die genau das Gegenteil behaupten -->

"IT-Anwalt Christian Solmecke von der Kanzlei Wilde Beuger Solmecke rät in einer Mitteilung dennoch von Panik ab: "Trotz des rechtswidrigen Verhaltens der Nutzer ist fraglich, ob sich die Ermittlungen von GVU (Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen) und Staatsanwaltschaft überhaupt auf die Nutzer konzentrieren werden. Bislang war die GVU dafür bekannt, sich auf die "großen Fische" zu konzentrieren." Die Anmeldung ist zudem kein Rechtsverstoß und selbst bei einem Download würde die IP-Adresse des Nutzers laut Solmecke nur sieben Tage zurückverfolgt werden. Im Falle einer Abmahnung kann womöglich die Sprechstunde von netzwelt helfen: https://www.youtube.com/... "
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05.11.2014 13:02 Uhr von Airstream
 
+11 | -0
 
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Ganz bestimmt setzen sich die Behörden jetzt mit jedem kleinen Downloader ausseinander. Wer so etwas glaubt passt perfekt ins merkelische Neuland -.-

Denen sind die Uploader wichtig die das Material illegal verbreiten. Die großen Fische also. Die Nutzer dessen brauchen sich keine Gedanken machen. Höchstens welche Plattform man in Zukunft nutzen will denn Boerse.bz wird nun in der Versenkung verschwinden. Naja, sind sie sowieso schon dank der dämlichen Beschränkungen...
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05.11.2014 13:16 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -16
 
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05.11.2014 13:46 Uhr von Marco Werner
 
+11 | -0
 
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Wer einen Downloadmanager ala JDownloader benutzt,tut dies wohl in der Regel über einen Rechtsklick-->Link kopieren, davon kriegt der Betreiber des Forums nichts mit. Und selbst wenn noch klicks auf Downloadlinks geloggt würden,wäre spätestens an dieser Stelle Schluß. Denn die Links gehen meist entweder zu Diensten wie Share-links.biz oder direkt zu den OCH..und bei beiden wird der Download nicht automatisch gestartet. Selbst wenn die Staatsanwalt also wüsste,daß Lieschen Meier auf den Link zum neusten Kinohit geklickt hat,wäre das allerhöchstens ein Anscheinsbeweis. Kein Staatsanwalt,der noch bei Trost ist, würde sich dafür die Mühe machen und ein Verfahren aufnehmen. Das ist übrigens auch das,was Solmecke in seinem Videoblog gesagt hat.

@ThomasHambrecht
Erwischt wird man aber beim Upload,nicht beim Download. Wird man beim Download erwischt,ist man in einen sogenannten Honeypot reingefallen,die rechtlich gesehen eine Grauzone darstellen. Denn einerseits ist der Download aus einer widerrechtlich angebietenden Quelle nicht erlaubt,andererseits muss zum Aufstellen so eines Honeypots aber die Genehmigung des Rechteinhabers da sein. Und damit wäre es genaugenommen keine widerrechtlich anbietende Quelle mehr.
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05.11.2014 15:12 Uhr von Perisecor
 
+11 | -1
 
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@ Trallala2

Das reine Aufsuchen eines Linkhosters ist ja nicht verboten. Verboten wäre wohl erst der nachgewiesene Download einer urheberrechtlich geschützten Datei.

Selbst das Besuchen der uploaded.to-Seite mit dem entsprechenden Downloadlink wäre kein Problem, so lange ein Download nicht startet (oder gar beendet worden ist, vor allem bei Archiv-Dateien).



"Und wer aus einem Forum einen Link-Hoster anwählt um für seinen Download-Manager die Links zu holen, der wird die Daten wohl auch laden."

Wer sich ein Auto mit mehr als 70PS kauft, der wird ja auch wohl zu schnell fahren.

Wer sich ein scharfes Messer kauft, der wird ja wohl auch jemandem damit Schaden zufügen.

Fakt ist: Eine reine Annahme bzw. Vermutung reicht nicht aus.
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05.11.2014 17:36 Uhr von b0mb
 
+0 | -1
 
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Alle Mumpitz! Und wie schon so oft erwähnt, wäre der Nachweis eines Downloads doch mit einem nicht unerheblichen Aufwand verbunden. Es geht bei dem Spiel doch immer darum, dass man die Leute packt, die die Brocken ins Netz stellen. Mach ja auch Sinn. Man packt das Übel bei der Wurzel.
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05.11.2014 17:40 Uhr von Dracultepes
 
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@perisecor

Gruselig nur wenn sie an logs einen großen Filehosters kommen könnte. Ich hoffe das passiert nie :)
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05.11.2014 17:40 Uhr von 808H0PE
 
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Bemerkenswert ist bei dieser Nachricht lediglich, dass es sich um eine Österreicher-Quelle handelt.

Österreich als allgemein bekannte internationale Kompetenz des Internets, ist mit der Ländersperre von einigen Share Seiten in die Öffentlichkeit gerückt und versucht dies nun mit völkerrechtlich relevanten und weltweit bindenden Rechtsvorstößen in den Medien zu zementieren.

Auf diesen Wege wünschen wir der Össi Regierung viel Glück und bitte keine Scham vor weltweitem Spott ...

so what?

[ nachträglich editiert von 808H0PE ]
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05.11.2014 19:21 Uhr von Perisecor
 
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@ Reduxx

"Alle die sich immer brav "bedankt" hatten,könnten ein Problem bekommen.."

Nö. Das reine Bedanken in einem Forum ist ja nicht verboten.

Der Download muss konkret nachgewiesen werden, das würde nicht mal mit vollständigen Log-Dateien des OneClickHosters und des Providers gehen.
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05.11.2014 19:51 Uhr von Brain.exe
 
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Abgesehen davon das diese Portale keine IP Adressen Speichern, ja selbst die Boerse nicht, werden Verbindungsdaten nach 7 Tagen gelöscht. Boerse ist schon sehr viel länger als 7 Tage offline. Was für eine bekloppte Panikmache.

Und nochwas. Nur weil ich auf einer Seite bin die illegale Dinge verbreitet muss ich diese nicht Runterladen. Dort gab es auch viel anderes und nicht nur Downloads.
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05.11.2014 20:56 Uhr von Joker01
 
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"Experten glauben, dass diesmal auch die Nutzer verfolgt werden"

lol, diese "Experten" glauben auch, das es den Weihnachtsmann und den Osterhasen gibt.

[ nachträglich editiert von Joker01 ]
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05.11.2014 21:01 Uhr von cupertino
 
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viel spaß bei 2,7 Millionen Nutzern ;-)
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05.11.2014 22:28 Uhr von fox.news
 
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@ Starstalker

"Und sich in einem Forum, egal wie illegal es sein mag, zu registrieren ist eben nicht illegal. Theoretisch kann man dort auch nur Gespräche geführt haben."

Das stimmt.

Jetzt aber das große "Aber": wie der Fall Edathy gezeigt hat, muß man nicht unbedingt etwas Illegales tun, damit die Justiz es für einen "begründeten Anfangsverdacht" hält.

In der Praxis werden die meisten Downloader sicher keinen Streß bekommen, in der Theorie ist es aber durchaus möglich, daß jemand eine Hausdurchsuchung über sich ergehen lassen muß (und wenn derjenige dann eine unverschlüsselte Festplatte voller Raubkopien hat, siehts natürlich blöd für denjenigen aus).
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05.11.2014 22:46 Uhr von MBernd
 
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Jeder der so Seiten wie "boerse.bz" usw...nicht über einen VPN benutzt der ist eigendlich selber schuld wenn`s plötzlich an derTür klingelt!!.
Seit Jahren mache ich alles über VPN und hatte nie Probleme. Außerdem sollte man sich von dem "Polizeistaat" nicht alles gefallen lassen.
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06.11.2014 00:28 Uhr von Brem
 
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Wir haben Rechtsanwalt Dr. Alexander Wachs kontaktiert, der uns heute kurzfristig Rede und Antwort stand. Er rät davon ab, jemanden über das Löschen seiner Uploads zu informieren, diese Handlung kommt einem Schuldeingeständnis gleich und könnte somit juristisch gegen den Uploader verwendet werden! Wer sicher gehen möchte, sollte es lediglich bei der Löschung der Uploads belassen und niemandem mitteilen, dass er mit der Verbreitung der urheberrechtlich geschützten Werke in Verbindung steht. Dazu kommt, dass die fraglichen Daten nicht für jede Partei interessant sind. Die GVU vertritt nur Klienten in der Film- und Spieleindustrie. Aktuelle Uploads von Musikalben sind für sie irrelevant. Und ein Clemens Rasch interessiert sich nicht für Pornos, sondern nur für Werke, dessen Labels er vertritt. Die Sperrverfügung muss beim Internet-Anbieter innerhalb von maximal 14 Tagen eingehen. Sollte das "Backup" jetzt schon älter als 14 Tage alt sein, können die IPs nicht mehr den Inhabern der jeweiligen Anschlüsse zugeordnet werden.

Selbst wenn man die Daten heute noch veröffentlichen würde, müssten GEMA, GVU, proMedia & Co. einen erheblichen personellen und zeitlichen Aufwand betreiben, um die Datenbank auszuwerten und herauszufiltern, welche Uploads für sie überhaupt relevant wären. Selbst wenn IP-Adressen rechtzeitig zugewiesen werden könnten, wäre der Fund schon wegen der Verletzung des Datenschutzes sehr infrage gestellt. Wer derart dubiose Quellen zur Hand nimmt, dürfte bei einem Verfahren auf erheblichen Widerstand des Verteidigers stoßen. Auch die Angabe der E-Mail-Adresse für den Account im Board ist noch kein eindeutiger Beweis für eine Straftat. Jeder könnte eine ihm bekannte E-Mail-Adresse angeben, um ihn zu denunzieren. Das alleine ist kein Beweis, dass eine Person auch der Inhaber des fraglichen Accounts im Board ist. Sollten die Backups brandaktuelle Daten enthalten, wäre es ein Wettlauf gegen die Zeit. Wenn nicht, besteht keine Gefahr mehr, außer jemand benutzt einen E-Mail-Account, für den man sich vorher eindeutig identifizieren müsste, so etwa E-Mail-Adressen an Universitäten, die nur gegen Vorlage des Personalausweises an eingeschriebene Studenten vergeben werden. Generell gilt: Downloader ohne Uploads haben nichts zu befürchten. Ihre Verfolgung wäre auch ohne Backup bei den Filehostern möglich und diese wird bislang nicht durchgeführt. Bei einem so geringen Streitwert lohnt der Aufwand schlichtweg nicht.

Und selbst die Daten von Poweruploadern könnten den selbst ernannten Ermittlern wahrscheinlich nur zu Recherchezwecken dienen, um einen Einblick in die Hintergründe der Szene zu bekommen. Herr Dr. Wachs gibt dementsprechend teilweise aber keine komplette Entwarnung für alle Betroffenen dieser Auseinandersetzung.
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06.11.2014 00:31 Uhr von VSurfer
 
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Der Medienrechtsanwalt Christian Solmecke hat in einem Video bei YouTube per Eilmeldung von der Razzia berichtet und spricht dabei noch etwas mehr zu dem Thema. Es sind ein paar interessante Videos im eigenen Kanal seiner Kanzlei dabei.

Link zum Video: http://youtu.be/...
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06.11.2014 07:58 Uhr von BeatDaddy
 
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@Starstalker: Kann man auf Deine Aussage bauen und Dich im Falle einer Verurteilung heranziehen?

Bist Du ein auf europäischer Ebene zugelassener Anwalt mit Schwerpunkt Internetkriminalität?

Wohl kaum, also lass bitte dieses Gesabbel, wen willst Du mit Deinem Pseudowissen über die deutsche Rechtsprechung beeindrucken?

Es ist, wie sooft ein Präzedenzfall und den können die Richter handhaben, wie sie möchten. Besserwisser braucht niemand, vor allem, wenn es sich um eine kolportierte Wunschvorstellung handelt und Du mit dieser unberechtigte Hoffnungen bei den Betroffenen weckst...!

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