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Schweizer Großbank UBS verliert Prozess um dubiosen KWL-Millionendeal

Nach fast vier Jahren gewinnt die Stadt Leipzig vorerst den Prozess um den dubiosen Millionendeal der Schweizer Großbank UBS mit den Kommunalen Wasserwerken Leipzig (KWL).

Ein Londoner Gericht hat entschieden, dass die Kommune die UBS-Forderungen von ca. 400 Millionen Euro zunächst nicht bezahlen muss. Die Schweizer UBS-Bank will das Urteil anfechten.

Die Investmentbanker der UBS wollten angebliche Risiken in den alten Leasingverträgen der Leipziger Wasserwerke scheinbar mit neu-hoch riskanten Kreditderivaten absichern, um toxische UBS-Wertpapiere auf den Leipziger Staatsbetrieb abzuwälzen.


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WebReporter: Jake_Sully
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Schweizer, UBS, Großbank
Quelle: n-tv.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.11.2014 08:09 Uhr von Jake_Sully
 
+1 | -0
 
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Der große Plan der Banken bezüglich heranrückende Finanzkrise war die Entsorgung des toxischen Kreditmülls beim Staat. Die UBS-Bank wälzte Papiere auf den Staatsbetrieb ab, die wenig später zum Auslöser des globalen Finanzcrashs wurden.
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05.11.2014 08:51 Uhr von Delios
 
+2 | -0
 
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Wenn man sich mit dem Thema etwas intensiver auseinandersetzt, kommt man vom Hundertsten ins Tausendste.
Gerade diese Kreditderivate mit denen die Risiken aus diesen Sale-and-Lease-Back-Geschäften abgesichert werden sollten, sind extrem verschachtelt und schwer zu verstehen.

Ich habe in meiner damaligen Ausbildung zum Bankkaufmann schon nicht verstanden warum es dieses Sale and Lease Back gibt und wo der langfristige Nutzen liegt.
Mag sein, dass die Bilanz eines Unternehmens dadurch etwas besser aussieht. Aber wenn ich beispielsweise meine Immobilien für 10 Mio. € verkaufe und sie aber für 1 Mio. € Miete pro Monat zurücklease, seh ich langfristig bei sowas keinen Nutzen...
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08.11.2014 20:35 Uhr von ptahotep
 
+1 | -0
 
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Warum hat das ein Gericht aus London entschieden? Womöglich nach Recht von Großbritannien?
Ist die UBS nicht eine Bank mit Hauptsitz in der Schweiz und ist Leipzig nicht eine Stadt auf deutschem Gebiet?
Hat dann nicht ein Gericht auf deutschem Gebiet oder die schweizer Justiz darüber zu entscheiden?

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