05.11.14 08:03 Uhr
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EU-Kommission: Sanktionen gegen Russland werden 2015 wohl enden

Die EU-Kommission hat verlauten lassen, dass man davon ausgeht, dass die Sanktionen gegen Russland im nächsten Jahr aufgehoben werden können.

Dies wurde im Rahmen der wirtschaftlichen Herbstprognose der EU-Kommission bekannt. Die Wirtschaftssanktionen gegen Russland wurden im Rahmen der Ukrainekrise für ein Jahr verhängt.

Sollten die 28 Mitgliedsstaaten der EU nicht einmütig für eine Verlängerung der Sanktionen stimmen, werden diese automatisch 2015 enden.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Russland, Kommission, EU-Kommission, Sanktionen, Enden
Quelle: german.ruvr.ru

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.11.2014 08:27 Uhr von soulicious
 
+23 | -4
 
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Logo, jetzt wo man bemerkt dass die EU-Wirtschaft sich selbst bestraft hat mit den Sanktionen gegen Russland.

Jeder Laie hat das vorausgesehen dass die EU-Wirtschaft durch die Sanktionen Schaden davonträgt. Das räumt man sogar mittlerweile in den Nachrichten oder in Wirtschaftsberichten ein.

Wie unfähig die EU-Kommission ist, unglaublich.
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05.11.2014 08:33 Uhr von Jaegg
 
+15 | -5
 
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Dem Ami wird schon was einfallen, um die Sanktionen zu verlängern.... zwangsweise auch für uns. Man weiß ja, wenn man dessen Regeln nicht befolgt, ist man böse und benötigt mehr Demokratie.
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05.11.2014 08:39 Uhr von einerwirdswissen
 
+11 | -4
 
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Ich denke,dass ein offenes und diplomatisches Gespräch vor einem Jahr billiger für die EU gewesen wäre.
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05.11.2014 09:19 Uhr von architeutes
 
+5 | -16
 
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05.11.2014 10:04 Uhr von hasennase
 
+4 | -13
 
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Solange die völkerrechtswidrige Annektion der Krim andauert werden auch die Sanktionen fortbestehen.
Gerade jetzt stehen die Zeichen auf eine deutliche Verschärfung der Sanktionen. Sollte Russland seinen Eroberungskrieg gegen die Ukraine in der Ostukraine noch fortsetzen ist eine weiter Eskalation notwendig und unausweichlich.
Aber bis Ende 2015 sind die Russen eh Pleite.
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05.11.2014 10:05 Uhr von Hallominator
 
+4 | -5
 
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@ architeutes
Glaubst du das wirklich? Sobald in 2 Jahren die nächste Finanzkrise ausgerufen wird, braucht Russland nur seichte Spendierhosen anziehen und das Vertrauen wird wieder da sein. Und warum? Weil es nämlich immer noch nur um Geld geht. Das Vertrauen wäre nämlich schon längst im Eimer gewesen, allerspätestens nach den Schandtaten in Georgien.

Die Krim darf Putin natürlich trotzdem behalten. Sieg für ihn und alles beim Alten!

Klar, dass man dann die Sanktionen auslaufen lässt. Schaden der eigenen Wirtschaft und bringen nichts mehr, da der Streit um die Krim für den Westen verloren ist. Und wegen der Niederlage brauchen wir unsere Wirtschaft auch nicht länger mit Sanktionen zu belasten.
Dieses Signal wird von der News gesendet, ich hoffe nur, dass die Nachricht auch offiziell bald rausgehauen wird, denn alles andere würde nur unnötige Verrwirrung hervorrufen.

Oder muss man "offiziell" weiter sauer sein, wenn unterm Tisch wieder alles ruhig ist?
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05.11.2014 10:12 Uhr von soulicious
 
+6 | -3
 
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@ hasennase:

Keine Ahnung auf welchem Planeten du lebst aber Fakt ist, dass die Wirtschaft der EU, auch die von Deutschland, unter diesen Sanktionen bzw. unter dem Handelstopp mit Russland erheblich leidet. Aufträge bleiben aus, der Export stagniert und du feuerst noch weitere Sanktionen an. Wie realitäts- und vernunftsfremd ist das denn bitte. Bezahlst du der deutschen Wirtschaft solange den Verdienstausfall? Okay!^^
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05.11.2014 10:15 Uhr von AllesSchonWeg-.-
 
+6 | -1
 
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@architeutes

sicher ist vertrauen das wichtigste im internationalen geschäft. deswegen gehen alle so anständig und ehrlich miteinander um, vertrauen sich blind und intrigieren nie. alle bezahlen mit zuckerwatte und freundschaftsbändchen.
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05.11.2014 10:39 Uhr von architeutes
 
+2 | -5
 
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@Hallominator
Wenn es nur um Geld geht wie du betonst hätte der Westen kein Motiv in Sachen Ukraine Sanktionen zu erheben ,davon hat keiner was ,weder pro noch contra.

Und wenn in den nächsten Jahr die wirtschaftlichen Sanktionen aufgehoben werden ändert das nichts an den Geschehenen.

Russland wird man anders bewerten müssen sie haben offiziell betont das es keine "Regeln" mehr gebe und die Nachbarländer als "postsowjetisch" gesehen werden.

Es geht hier um viel mehr als Grünkohl oder Fleisch.
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05.11.2014 11:03 Uhr von Maika191
 
+4 | -2
 
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Haha, ich wette das einzig Deutschland weiterhin kräftig ins Horn blasen wird, aber auch nur weil die USA uns so dermaßen in den Arsch fickt das es oben schon wieder rauskommt.
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05.11.2014 11:05 Uhr von jens3001
 
+2 | -4
 
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soulicious:

er lebt auf dem selben planeten wie wir alle. ich frag mich nur in welche dimension du dich gebeamt hast.


natürlich berühren sanktionen einen auch selbst. sonst wäre es ja zu einfach.

allerdings ist russland wesentlich mehr auf den handel mit der EU und USA angewiesen als umgekehrt.

nimm mal die automobilindustrie in russland - gerade auf dem aufsteigenden ast (z.b. vw kaluga + zulieferer-heer das hinterhergezogen ist) und durch diese wahnsinnigen taten putins schon wieder am einbrechen.

russland tut sich selbst keinen gfallen. mir kommts immer mehr so vor als ob putin von vorgestern ist und meint mit einer stillschweigenden annektion könnte er tatsachen schaffen wo keine sind.

ich finde es nur traurig wie gering hierzulande der informationsstand ist. jeder schaut nur auf sich - keiner auf das gesamte bild.

ist genauso wie mit den streiks der bahngewerkschaften. wenn es um einen selber geht will man fair bezahlt werden, geregelte arbeitstzeiten und ist froh wenn einer für einen den kampf aufnimmt.

wenn man aber von streiks betroffen ist, dann ist man auf einmal dagegen - weil es ja einen selbst einschränkt.

auch die sanktionen gegen russland werden so gesehen. nur das man sich selbst schranken auferlegt wird gesehen - nicht das man damit das unrechtmäßige gehabe eines irren im zaum hält.

was meint ihr wie weit russland heute schon wäre, wenn sich die welt nicht dagegen stellen würde?
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05.11.2014 12:02 Uhr von architeutes
 
+0 | -2
 
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An der Krim und an Neurussland hat Putin sich verschluckt ,große Gewinne bringen ihn die neuen Gebiete nicht ein ,und das Argument der Sicherheit gegenüber den Westen ist eine Nullnummer.
Was er auf der einen Seite an "Sicherheit" gewonnen hat bringt ihn dafür das massive Misstrauen vieler Nationen ein.
Im Grunde wüsste ich nicht das auch nur ein Land seine Zustimmung zu der Kriese gegeben hat ,noch nicht mal Nordkorea.

[ nachträglich editiert von architeutes ]
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05.11.2014 13:04 Uhr von architeutes
 
+0 | -2
 
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@Maestro
"viel braunes Gerede hier wieder mal"
Andere Meinungen als "braunes Gerede" abzutun ist keine Staatspflicht mehr, also bitte komm im Jetzt an.
Oder sage einfach welche Nation in der Angelegenheit hinter Russland steht ,das Thema auf eine andere Schiene zu verlegen bringt nicht viel.Es gibt nichts zum Vergleich.
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05.11.2014 17:14 Uhr von hasennase
 
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@soulicious
mit deinen ausführungen ist zumindest fakt das du keine ahnung hast. bei einem anteil von gerade mal 2,4 % ist der export nach russland für uns völlig bedeutungslos. informier dich doch erstmal und denke erst nach bevor du was postest.
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05.11.2014 21:24 Uhr von einerwirdswissen
 
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@ alle Putinhasser und Trollbezeichner:

Wenn die Sanktionen der EUSA so sehr die Wirtschaft in Russland schädigen und kein Vertrauen mehr da ist,wieso legen Firmen wie die Telekom,Mercedes u.a. so viel wert auf eine noch engere Beziehung und planen Neuinvestitionen?
Und warum schließen ausgerecht amerikanische im Moment viele Verträge mit Russland?
Tolle Sanktionen!
Firmen denken immer ans Verdienen,da gibt es keine Moral.

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