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Brittany Maynard: Vatikan verurteilt Selbstmord von sterbenskranker Amerikanerin

Der tragische Fall der jungen Amerikanerin Brittany Maynard ging durch die Weltpresse, denn die 29-Jährige litt an einem Gehirntumor und entschloss sich das Leben zu nehmen.

Der Vatikan sagt nun man verurteile keine Menschen, tut dies im Fall Maynards aber doch.

"Sich das Leben zu nehmen, ist keine gute Sache, sondern eine schlechte. Denn es heißt, Nein zu sagen zum eigenen Leben", so der Leiter der päpstlichen Akademie für das Leben, Ignacio Carrasco de Paula.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Selbstmord, Vatikan, Ignacio Carrasco de Paula, Brittany Maynard
Quelle: spiegel.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.11.2014 18:59 Uhr von soulicious
 
+23 | -3
 
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Man sollte diesen Vatikanmenschen Öffentlichkeitsverbot erteilen. Das ist ja nicht mehr schön was die alles von sich geben und wie realitätsfremd sie sind.
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04.11.2014 19:06 Uhr von Joeiiii
 
+19 | -1
 
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@BastB: Das ist nicht nur dem Vatikan lieber, sondern auch so ziemlich jedem Staat genauso. Äußert man Selbstmordabsichten, aus welchen Gründen auch immer, wird man mit der Chemiekeule der Pharmaindustrie schnell ruhiggestellt. Aktive Sterbehilfe stößt auch immer noch auf breite Ablehnung, zum Teil auch die passive Sterbehilfe.

Es wäre schön, wenn jeder aus dem Leben scheiden könnte, wenn er es für richtig hält. Niemand soll das Recht haben darüber bestimmen zu können, daß jemand leben muß, egal was das für ihn bedeutet. Leiden muß ja nur derjenige, der zwingend am Leben gehalten werden muß. Diejenigen, die das Überleben einer Person unbedingt erzwingen wollen, müssen ja nicht mit den Problemen und Schmerzen plagen.
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04.11.2014 19:11 Uhr von hostmaster
 
+14 | -1
 
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Wer öffentlich bekannt gibt, Selbstmord begehen zu wollen, kommt in die Psychiatrie.

Wer Selbstmord als "Sterbehilfe" deklariert, nicht.

Der Freitod von Brittany Maynard ist vollkommen verständlich, aber warum der Rummel darüber in den Medien inklusive Videos? Täglich handeln wahrscheinlich tausende Menschen so.
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04.11.2014 19:56 Uhr von Brotfoto
 
+8 | -1
 
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Der Vatikan hatte ja auch nicht ihre Schmerzen.
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04.11.2014 20:30 Uhr von blaupunkt123
 
+2 | -1
 
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Ist ja klar das der Vatikan und die Pharmaindustrie die Dunkelmänner sind, wieso Menschen im Jahr 2014 immer noch erbärmlich im Krankenbett leiden müssen..
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04.11.2014 21:05 Uhr von Prrrrinz
 
+1 | -6
 
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jow die christen sind ja auch sekten-spasstis.
das weiß man doch 2000 nach christus....

[ nachträglich editiert von Prrrrinz ]
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04.11.2014 22:14 Uhr von klemmbrett
 
+1 | -0
 
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Das Leiden, Elend oder Probleme seiner Schäfchen oder Geselschaft war dem Vatian noch nie wichtig.
Erst die Billiarden...........

[ nachträglich editiert von klemmbrett ]
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04.11.2014 22:18 Uhr von Hallominator
 
+2 | -0
 
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Warum geht der Vatikan eigentlich davon aus, dass der gütige und liebende Gott kein Verständnis dafür aufbringt, wenn jemand sein eigenes Leben wegen Tumoren im Endstadium beendet?
Sogar ich habe Verständnis dafür und ich bin nicht so gut, wie es Gott sein soll.
Soll ich daraus lernen, dass ich verständnisvoller und besser bin als Gott, weil ich der armen Frau im Gegensatz zu Gott ihren Frieden gönne? Oha, das gibt Ärger...

Aber davon abgesehen scheint der Vatikan ziemlich mediengeil zu sein. Bei allen anderes sagen sie nichts dazu, aber sobald eine Frau damit in den globalen Medien präsent wird, muss der Vatikan seinen Senf dazugeben. Bei den unzähligen (lokaleren) Einzelfällen wird natürlich nichts gesagt...
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05.11.2014 00:06 Uhr von el_vizz
 
+3 | -1
 
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Es scheint, als hätte diese Sekte, die Kulturen ausgelöscht, Unzählige ermordet hat, und Menschen heute noch drangsaliert, nur noch zwei Themen: Sterben und Ficken.
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05.11.2014 00:55 Uhr von Stray_Cat
 
+5 | -0
 
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"Denn es heißt, Nein zu sagen zum eigenen Leben""

Diese Frau hat aber leider kein Leben mehr vor sich, sondern nur in die länge gezogenes Sterben.

Jemand, der solches verlangt, verlangt im Grunde nicht viel anderes als das Quälen eines Menschen. Kein Gott, der diese Bezeichnung verdient hat, kann so etwas wollen.
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05.11.2014 07:45 Uhr von damokless
 
+2 | -0
 
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Das zeigt nur, daß der Vati. nix kapiert hat.
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05.11.2014 11:23 Uhr von Superzeti
 
+1 | -1
 
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@Anna77
Ich glaube, 75% der Kandidaten in der Todeszellen haben es verdient zu sterben, die haben auch andere leiden lassen!

Und eine/einer der Monate, Jahre leidetet hat es verdient zu sagen, ich will nicht mehr/kann nicht mehr. Sie (Brittany M.) hat ja gewußt ,was auf sie noch zukommen wird.

Was ich nur komisch finde: Alle regen sich über eine Freitod auf, aber das die ISIS Truppen jesidische und christliche Mädchen und Frauen als Sex Sklavinen verkaufen, regt hier (Europa) keinen auf.
Das werfe ich der Kirche als Christ vor, nicht die Entscheidung eines einzelnen Menschen für sich selber.
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05.11.2014 12:04 Uhr von ZoeGreystone
 
+1 | -0
 
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Wenn die Vertreter der Kirche mit starken, chronischen Schmerzen bewegungslos im Bett liegen müssen, dann überdenken die vielleicht noch einmal ihre Einstellung.

Sicher ist das Leben als solches schützenswert. Aber ein Leben das ausschliesslich nur noch aus Schmerz besteht, das ist kein Leben mehr.
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05.11.2014 12:48 Uhr von DEvB
 
+1 | -0
 
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Mein Vater sagt immer, dass wenn es tatsächlich einen Gott gibt, dann hat er uns entweder vergessen, oder er lacht sich über unsere Dummheit tot oder er ist sehr zoring darüber was alles so in seinem Namen verbrochen wird...
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07.11.2014 16:46 Uhr von Rychveldir
 
+1 | -0
 
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Nach heutigem Stand ist es ja nicht einmal sicher, dass eingefrorene überhaupt wieder belebt werden können. Es ist eine theoretische Möglichkeit aber es besteht genauso die Chance, dass heutige Kryomethoden das Gewebe so sehr schädigen, dass die Gehirne irreparabel beschädigt werden.

Ich denke, mündigen Menschen sollte im Angesicht langer und sinnloser Leidenswege die Sterbehilfe nicht verweigert werden. Das wirklich große Problem ist nicht das freiwillige Sterben an sich sondern die Entscheidung, ob in einem individuellen Fall Sterbehilfe gewährt werden soll. Irgendwo müssen Grenzen gezogen werden, damit es nicht in betreutem Selbstmord ausartet und dieses Grenzen Ziehen ist wohl enorm schwierig.

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