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Weitsprung: Prothesensportler Markus Rehm darf den Titel Deutscher Meister behalten

Im Sommer diesen Jahres war Prothesensportler Markus Rehm im Titelkampf um die Deutsche Meisterschaft im Weitsprung in Ulm an den Start gegangen. Er gewann den Wettkampf mit einer Weite von 8,24 Meter und war damit Deutscher Meister.

Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat jetzt entschieden, dass Rehm (26 Jahre/TSV Bayer Leverkusen) seinen Titel behalten darf.

Ab dem neuen Jahr sind Behinderte bei Titelkämpfen startberechtigt, allerdings werden dann paralympische und nichtbehinderte Athleten in einer getrennten Wertung erfasst. "Das ist erst einmal die fairste Lösung. Aber ich hoffe, dass weiter nach einer Lösung für die Zukunft gesucht wird", so Rehm.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Meister, Deutscher Meister, Weitsprung, Markus Rehm
Quelle: tagesspiegel.de

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04.11.2014 17:21 Uhr von d1pe
 
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Was für eine Lösung erwartet er denn? Er hat als Behinderter aufgrund der Prothese einen Vorteil gegenüber Nichtbehinderten. Würde er von seinem gesunden Bein abspringen, wäre eine Teilnahme bei den Nichtbehinderten eine Überlegung wert. Aber er springt von seiner Prothese ab und hat bei geringerer Anlaufgeschwindigkeit eine bessere Weite als die anderen Springer. Dass da ein Zusammenhang zwischen Prothese und Sprungweite besteht, kann selbst Herr Rehm nicht übersehen. Dass er trotzdem bei den Nichtbehinderten starten will, ist deshalb einfach nur unsportlich.

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