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Spanien: Google-Steuer auf Internet-Links beschlossen

Spanien hat ein Gesetz verabschiedet, das Links kostenpflichtig macht, die auf urheberrechtlich geschützte Inhalte verweisen. Die Reform ist als "Google-Steuer" bekannt und macht einfache Links kostenpflichtig.

In Deutschland hätte Google auch für kleine Textauszüge Geld an Verlage zahlen sollen. Nachdem Google drohte, nur noch Überschriften zu verlinken nahmen die Verlage von ihren Forderungen Abstand. In Spanien soll nun auch die Verlinkung von Überschriften Geld kosten.

Kritiker äußerten, dass das Gesetz komplett verfehlt sei. Links seien laut den Kritikern fundamentale Teile des Internets. Ein solches Gesetz würde die Freiheit des Internets gefährden. Nun drohen spanische Angebote komplett aus der Google-Suche herauszufallen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Google, Spanien, Steuer, Google+
Quelle: gamestar.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.11.2014 08:55 Uhr von Werner36
 
+7 | -1
 
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echt lächerlich das ganze.

immer diese hörige politik. wenn die presse/verlegerlobby was will, dann ist das ja schon fast eine beschlossene sache. bestes beispiel ist die ausnahme vom mindestlohn für zeitungsausträger

am ende wird es wie in DE sein. google wird sie weder anzeigen noch verlinken und dann beschweren sich die zeitungen und google darf sie dann doch wieder verlinken ohne was zu zahlen
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04.11.2014 08:59 Uhr von Schoengeist
 
+10 | -1
 
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Das Gesetz ist nicht EU-konform und wird sowieso wieder einkassiert.
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04.11.2014 09:13 Uhr von maxyking
 
+4 | -2
 
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Natürlich ist so ein gesetzt für Politiker doppelt sinnvoll. Erstens lässt man sich von der Lobby der Rechteinhaber schmieren und zweitens ist jedes gesetzt das dazu dient die Informationsfreiheit im Internet einzuschränken absolut im Sinne der meisten Politiker.
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04.11.2014 09:19 Uhr von SN_Spitfire
 
+2 | -3
 
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Und was ist dann mit Bing oder ask.com?

Achso. Man geht quasi nur gegen den Branchenriesen vor.
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04.11.2014 09:19 Uhr von Rechtschreiber
 
+3 | -1
 
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Dann gibt´s halt in Zukunft keine Links mehr. Wo ist das Problem? Dann würde ich an Googles stelle alle IPs von Regierungsrechnern blocken und nur kurz und knapp schreiben: Wegen unbilligendem Verhalten wurden Sie von der Nutzung des Dienstes ausgeschlossen. Was denkt ihr, was das für ein Geheule geben würde.
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04.11.2014 09:28 Uhr von SN_Spitfire
 
+0 | -5
 
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@WKBG-Redman
Ich will das jetzt nicht als Ursprung allen Übels titulieren, aber die Plagiatsaffären haben doch dazu geführt.
Man hat bei den vllt. durchaus fähigen Politikern einfach das Haar in der Suppe, oder den Fleck auf der weißen Weste gesucht und dann so lange drauf rumgehauen, bis derjenige gesagt hab "Ich trete zurück".

Auf der einen Seite beschweren wir uns, dass es keine fähigen Politiker gibt, auf der anderen Seite denunzieren wir diese bis zum Erbrechen. Da hätte ich auch keinen Bock meinen Dienst dem deutschen Volke zu leisten.

Der beliebteste Deutsche im ganzen Land, ist und bleibt der Denunziant.

Auf der anderen Seite: Versuche mal als Politiker ohne politische Vorbildung, also mit Fachwissen in einem Bereich, Fuß zu fassen. Sieh an... Schafft man so gut wie nicht, aber von unseren heutigen Politikern wirds verlangt.

Das ist die traurige Realität. Entweder du gehst unwissend (doof) von vornherein in die Politik, oder du bleibst in der Wirtschaft.
Ein Politiker an der Spitze einer heutigen Partei, oder als ernannter Minister in der aktuellen Regierung KANN kein Fachwissen haben. Ist nunmal so... Leider
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04.11.2014 09:48 Uhr von Lucianus
 
+1 | -1
 
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Wie Werner schon schrieb. Es wird mit Gewalt durchgesetzt, google wird diese Links nicht mehr Anzeigen, es wird versucht google rechtlich dazu zu zwingen das sie die Links anzeigen müssen um zahlen zu müssen, was natürlich abgeschmettert wird und alles lösst sich wieder auf.

Was mich wirklich daran Wundert ist:
Werden die Menschen Erfahrungsresitent?
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04.11.2014 10:42 Uhr von yeah87
 
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Mhhhh jaaa das Internet ist noch Nauland für uns alle.
Ich arbeite mich gerade in Win 98 ein....
Um mich mit aktuellen Wissen und Programme vertraut zu machen.

Ich unfähigen grüßen

Merkel

[ nachträglich editiert von yeah87 ]
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04.11.2014 10:52 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Heißt das im Klartext, dass Google - und andere Suchdienste - nicht auf spanische Verkaufsseiten (z.B. Amazon) verlinken dürfen, weil diese dort urheberrechtliche Dinge wie CDs und Bücher verkaufen, meist mit kleinen Hör- und Leseproben?
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04.11.2014 13:58 Uhr von ZoeGreystone
 
+0 | -0
 
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Längerfristig wird so etwas nicht funktionieren. Ich glaube nicht, dass sich die Menschen damit abfinden werden.
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04.11.2014 17:24 Uhr von generalviper
 
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"Das kommt davon, wenn Leute mit Sachen arbeiten, von denen sie keine Ahnung haben.
Siehe die Bundesregierung, hier arbeiten auch die EX Familienministerin als Verdeidigungsministerin.
Die Schachern sich Ämter zu obwohl es wirklich fähiger Leute dafür gibt, aber aufgrund der dämlichen GroKo verhandlungen nicht berücksichtigt werden.
Sowas ist ein Affenzirkus und findet auf der ganzen Welt statt. Wenn fähige Leute dort währen wo sie hingehören, dann ging es uns allen viel besser."


Das kommt eher davon, dass inzwischen die Lobby und der totale Kapitalismus das System beherrschen und nichts anderes.

Früher war das ganz einfach: Es wurde etwas neues Erfunden, was das alte überflüssig machte, und gut war.

Heute gibt es Firmen, die das Internet verpennt haben, und statt die einfach pleite gehen zu lassen wird solange geklagt und gejammert bis die Recht bekommen.


Beste Beispiel die Buchindustrie in Deutschland: Wollen für eine Digitalausgabe genausoviel Geld wie für ein gedrucktes Werk, obwohl sämtliche Vertriebskosten entfallen. Ja dann gehen halt ein paar Buchhändler pleite, weil die Leute sich keine 200 Bücher mehr ins Regal stellen, sondern diese auf einen Reader laden. So ist halt das Leben - eigentlich.

Nur leider haben diese Verbänder soviel Geld, dass sie einfach klagen und Leute bestechen, damit sie ihr Recht durchsetzen können.
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04.11.2014 21:39 Uhr von Borgir
 
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Vor allen Dingen: Dann verschwinden die Suchen aus der Google-Suchmaschine und es wird betreffende Artikel keiner mehr lesen. So einfach ist das. Google ist da ja schmerzfrei, damit hatten sie in Deutschland ja auch gedroht.
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05.11.2014 02:29 Uhr von mort76
 
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generalviper,
der Wiederstand gegen Neues ist doch nicht gerade neu...ich erinnere mal an Argumentationen wie: "Züge fahren so schnell, daß man die Fahrt nicht überleben kann..."
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05.11.2014 09:21 Uhr von Trallala2
 
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@WKBG-Redman

"Siehe die Bundesregierung, hier arbeiten auch die EX Familienministerin als Verdeidigungsministerin.
Die Schachern sich Ämter zu obwohl es wirklich fähiger Leute dafür gibt, aber aufgrund der dämlichen GroKo verhandlungen nicht berücksichtigt werden.
Sowas ist ein Affenzirkus und findet auf der ganzen Welt statt. Wenn fähige Leute dort währen wo sie hingehören, dann ging es uns allen viel besser."

Nur weil man keine Ahnung hat oder gar vielleicht dumm ist, muss man es nicht der ganzen Welt mitteilen.

Ich weiß, dass du vermutlich einem Führer nachweinst, weil nur Führer Ahnung haben, aber das ist nun mal Demokratie was du erlebst. Mit all einen vor und Nachteilen.

Dabei ist es nicht wichtig ob die EX Familienministerin als Verteidigungsministerin arbeitet und Ahnung von der neuen Materie hat. Sie ist nicht da als Expertin eingestellt, sondern um Entscheidungen zu treffen. In einer Demokratie muss eine vom Volk gewählte Person Entscheidungen treffen, nicht irgendwer der da arbeitet. Die Verteidigungsministerin hat also Experten die sie beraten. Sie ist nur dazu da Entscheidungen zu treffen.

Aber grolle weiter mit dem System und träume von der guten alten Zeit.
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05.11.2014 09:23 Uhr von KaiserackerSK
 
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Ähm ich glaube hier übersehen die meisten etwas. Das ganze heißt nur für den Normalbürger "Google-Steuer" weil Google nunmal der Riese ist. Würde Bing der bekannteste sein würde es "Bing-Steuer" heißen. Das Gesetz kann nicht nur einen Anbieter dazu verpflichten Strafen zu zahlen. Jeder der eine Seite betreibt die Links zu Uhrheberrechtlich geschützten Seiten bietet wird besteuert. Das kann auch Keinz K. mit seiner Seite DickeDinger@xxx.net sein wenn er dort einen Link anbietet auf der es zu einer Seite geht die geschützt ist. Wenn es hart gesehen wird und der Auszug bei Gamestar alles wiedergibt dann könnte auch SN betroffen sein weil hier Werbelinks verknüpft sind. Gesichtsbuch müsste ebenfals zahlen und die finanzieren sich ja komplett mit sowas.

Wer Zeit und Lust hat und sich wirklich mit Gesetzen auskennt kann sich ja mal bitte das Gesetz genau vornehmen und mich gerne berichtigen.

[ nachträglich editiert von KaiserackerSK ]
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10.11.2014 16:26 Uhr von delerium72
 
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Dann wird Spanien sehr bald von der digitalen Landkarte verschwinden.

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