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GDL-Chef Claus Weselsky plant, den Bahnverkehr für 91 Stunden lahmzulegen

Am heutigen Montag ist die von der kleinen Spartengewerkschaft "Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer" (GDL) auferlegte Streikpause von zwei Wochen (ShortNews berichtete) ausgelaufen, doch deren Chef, Claus Weselsky, plant bereits den nächsten Ausstand.

Geht es nach dem Willen der kleinen Spartengewerkschaft, soll dann nahezu der komplette Bahnverkehr in Deutschland für sage und schreibe 91 Stunden lahmgelegt werden. Derzeit beraten die Gremien der GDL über den geplanten Ausstand.

Die Bahn hatte der GDL ein neues Angebot vorgelegt, doch der GDL geht es vor allem darum, einen eigenen, unabhängig von der wesentlich mitgliederstärkeren Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG, Vertrag auszuhandeln.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, Streik, Ankündigung, GDL
Quelle: focus.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.11.2014 10:50 Uhr von Pixwiz
 
+6 | -4
 
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Warum schafft keiner diesen Größenwahnsinnigen endlich ab? Wenn der wirkliches Interesse an Verhandlungen hätte, würde er nicht Streiken lassen sondern am Verhandlungstisch sitzen. Dieser Machtgeile Typ nervt einfach nur noch.
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03.11.2014 11:47 Uhr von a.maier
 
+3 | -10
 
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@ Pixwiz Ich stimme Dir zu. Eine Gewerkschaft für alle Arbeiter reicht. Das hat doch der FDGB oder die Deutsche Arbeitsfront bewiesen. Bist Du so Naiv?
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03.11.2014 12:15 Uhr von Kamimaze
 
+6 | -3
 
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@a.maier

Dein Posting ist sehr polemisch, denn darum geht es nicht.

Natürlich hat jeder das grundgesetzlich verbriefte Recht, sich in einer *eigenen* Gewerkschaft zu organisieren und diese hat auch ein Streikrecht, allerdings sollte man auch mit Rechten verantwortungsvoll umgehen, was die GDL aber mitnichten macht, sie versucht ihre Forderungen stets mit der Brechstange durchzusetzen und einen Keil in die Belgschaft zu treiben, nämlich für ein und die selbe Berufsgruppe unterschiedliche Bezahlungen durchzusetzen.

Dem Betriebsfrieden ist damit mit Sicherheit nicht gedient und es geht Herrn Weselsky wohl auch nicht um die Belegschaft, sondern nur um sein Ego.
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03.11.2014 13:29 Uhr von MegaTefyt82
 
+1 | -2
 
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So ein machthungriger Verein, hier müsste mal der Staat eingreifen. Es geht nicht in erster Linie um die Angestellten bzw. die Lokführer, es geht vor allem darum, die eigene Macht zu vergrößern.

LOKFÜHRERgewerkschaft sagt doch schon alles, was wollen sie denn jetzt auch für Begleitpersonal etc. verhandeln? Die haben doch bereits eine Gewerkschaft, die GUT für diese aushandelt und diese hat doch sogar Zusammenarbeit mit der GDL angeboten.

Und wer ist am Ende am meisten betroffen? Die Pendler und andere Menschen, die täglich auf die Bahn angewiesen sind. Die haben ihre Monats- und Jahreskarten doch schon längst bezahlt und kommen trotzdem nicht an ihren Arbeitsplatz. Das gepaart mit verständnislosen Chefs kann auch gut und gerne mal einen Arbeitsplatz kosten - oder eine Menge Kohle, um ein Taxi nehmen zu müssen.

Wenn ich GDL schon höre, bekomme in inzwischen einen Hals.
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03.11.2014 14:32 Uhr von VanillaIce
 
+1 | -0
 
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Jeder hat es doch selbst in der Hand. Ich fahre nicht mehr mit der Deutschen Bahn. Zu teuer, kein Verlass und dann evtl. auch noch ein Streik und gar nichts geht mehr.

Genauso wie die Lufthansa. Da flieg ich lieber mit ner anderen Airline. Da kann ich mir wenigstens sicher sein das mein Flieger auch geht wenn ich einmal im Jahr in Urlaub fliege.

Es gibt genug Alternativen. Einfach handeln und nicht aufregen :-)
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03.11.2014 14:46 Uhr von MegaTefyt82
 
+1 | -0
 
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Es soll Orte geben, die haben keine Alternative... von unserem Bahnhof aus fahren keine S-Bahnen, sondern nur Regionalbahnen und wer mal morgens nach Frankfurt/Main mit dem Auto reingefahren ist, der weiß, dass das, egal aus welcher Richtung kommend, einem die Nerven für den ganzen Tag kostet - mal von der Zeit abgesehen.
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03.11.2014 15:49 Uhr von a.maier
 
+2 | -0
 
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@ MegaTefyt82 --"Die haben doch bereits eine Gewerkschaft, die GUT für diese aushandelt "-- Die Hausgewerkschaft EVG handelt nur im Sinne des Unternehmens. Frage doch mal wieviel der Bahner sich lieber von der GDL vertreten lassen würden, es aber nicht können.
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05.11.2014 09:44 Uhr von hostmaster
 
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