03.11.14 10:13 Uhr
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Scientology in Südafrika: Zerstörte Familien und Klagen

Nach Jahren der versiegelten Machenschaften ist der Vorhang für die Scientology-Sekte in Südafrika gefallen, und bringt ihre Geschäfte über riesige Geldspenden und barschen Richtlinien, die sogar Familien zerstören, an das Tageslicht.

Die Familie Corbett und mit ihnen weitere Dutzend altgediente Anhänger wurden von der Sekte ausgeschlossen und fordern ihr Geld vor Gericht zurück. Der Grund: Sie haben es gewagt, Scientology im Internet zu googeln. Das ist verboten, um ihre Anhänger vor schädlichen Einflüssen zu schützen.

Scientology erteilt ihren Anhänger sofort Kontaktverbot zu exkommunizierten Personen, um die Informationsweitergabe innerhalb der Sekte zu unterbinden. Ihre Anhänger glauben an einen diktatorischen Alien namens Xenu, der vor 75 Millionen Jahren auf der Erde einen Massengenozid verursacht hat.


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WebReporter: XenuLovesYou
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Südafrika, Scientology
Quelle: mg.co.za

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03.11.2014 10:17 Uhr von XenuLovesYou
 
+9 | -4
 
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Wie geil ist das denn? In einer der angesehensten und auflagenstärksten Zeitungen in Südafrika wird Scientology TOTAL entblößt. Dazu steht noch die komplette OT3 Geschichte rund um Xenu ... sogar handschriftlich von Hubbard selbst :-).

http://www.directupload.net/...
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03.11.2014 10:43 Uhr von TinFoilHead
 
+4 | -10
 
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Scientology in Südafrika: Zerstörte Familien und Klagen

Geht auch so:

Christentum in Südafrika: Zerstörte Familien...
Muslimismus in Südafrika: Zerstörte Familien...

ALLE Sekten sind gleich!!!
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03.11.2014 10:49 Uhr von brycer
 
+5 | -5
 
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"...
Ihre Anhänger glauben an einen diktatorischen Alien namens Xenu, der vor 75 Millionen Jahren auf der Erde einen Massengenozid verursacht hat..."
Aber klar doch. Natürlich!
Der Homosapiens zertrampelt seit etwa 3 Millionen Jahren die Natur - was für Völker mögen da vor 75 Millionen Jahren ermordet worden sein?
Dieser ´mutige´ Xenu hat sich wohl eher mit Dinosauriern rumgeschlagen. Ein Held also. ;-D

Ich glaube ich mache auch eine Religion auf, die einen rosaroten Plüschelefanten anbetet, der genau am 19. März 3572 v.Chr. ganz alleine sämtliche Wlder der Sahara platt gemacht hat.
Aber in der Sahara gibt es doch keine Wälder.
Ja, jetzt nicht mehr. ;-P
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03.11.2014 20:03 Uhr von LuisedieErste
 
+0 | -1
 
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was bedeutet "altgedient" in dieser Sekte?

also haben "altgediente" in der Sekte Vorteile?

oder ist aus denen nichts mehr rauszuholen also haben die nichts mehr, um Kurse zu kaufen

oder ist das eine Art "Offloading"?


anders gefragt: welchen Vorteil (und vermutlich einen finanziellen) hat die Sekte davon, diese Leute raus zu werfen?

wollten die eventuell aussteigen und ihr Geld zurück?

irgendwo war mal online, dass obwohl es wohl eine Vereinbarung mit der IRS in den USA gibt, die Sekte sich weigert, Aussteigern ihr Geld zu erstatten, die verweist man dann an den Wannabe-Sekten-Richter und der sagt, Du kannst nur Dein Geld fordern, wenn Du Wannabe-Formular xy ausfüllst, das kannst Du nicht, denn als Ex-Mitglied darfst Du unsere Gebäude (genau, die Kirchen bzw. Vereinsgebäude) nicht betreten...u n d das obwohl es eine Vereinbarung mit der IRS (US Steuerbehörde) gibt...und natürlich sagen die Aussteiger, geh ich vor Gericht, was kümmert mich so ein Sektentyp der nichts zu sagen hat...
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03.11.2014 21:16 Uhr von Kostello
 
+1 | -1
 
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Den Genozid verursachen eher die. In deren Vorstellung zur Rettung der Welt brauchen die viel Geld, welches sie dann zum Fenster raus werfen. Die stellen sich das teilweise so vor, dass die Leute einfach so viel Kredit nehmen wie möglich, es denen geben, sich dann umbringen und dann wiedergeboren werden.

Auf dem Bild sieht das Gebäude auch aus wie ein Grabstein.

Das mit dem Internet stimmt. Ich wurde von denen nach meinen Aktivitäten im Internet am E-Meter ausgefragt. Vor Jahren noch haben die mich krimminalisiert, weil ich mich nicht mit dem Internet auseinandersetzen wollte.
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04.11.2014 10:24 Uhr von HamburgerJung200
 
+1 | -1
 
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Nicht nur die oben genannte Familie klagt gegen die Organisation, sondern gestern wurde eine Klage eingereicht in Israel von Dani & Tami Lemberger aus Haifa Israel.

Beide hatten/haben eine Scientology Mission (kleine Organisation) dort, 2012 entschieden sie, öffentlich sich von der Organisation zu verabschieden. Nicht nur die beiden, sondern das komplette Team der Mitarbeiter und sogar viele dort praktizierende Mitglieder.

Das war natürlich wie eine riesen Bombe und eine noch größere Blamage für die Scientology Organisation. Klarerweise wurden, wie üblich, alle exkommuniziert und unterdrückerische Person gelabelt.

Die Organisation benutzte daraufhin die eigentlich unter der Schweigepflicht stehende beichten, die alle aufgeschrieben wurden, und brachte sie alle an die Öffentlichkeit um die Lambergers damit zu schädigen.

Natürlich, wie immer, sorgte man noch dazu , daß alles noch ein wenig mit übertriebenen Lügen aufgeputscht wurde. So sagte man, daß beide eigentlich Drogendealer seien. :-) :-)

Die ist die übliche HINTERHÄLTIGE Methode der Scientology
Organisation und deren Handlanger, den OSA Marionetten.

Nun haben beide eine Klage eingereicht deswegen, in höhe von 3 Million Shekels ( $820,000 ) !

Natürlich hat der Kasper vom Organisations Presse Kasperle Theater , WIE IMMER, gesagt das dies nur eine weitere Methode sei um der in "gutem ansehen" stehenden Organisation zu schaden, und Geld damit zu machen. Auch dies ist eine übliche und dümmliche Taktik.

Wobei ich mich frage auf welchem Planeten er meinte, als er sagte in gutem ansehen. Hier auf diesem eher nicht.

Wer englisch kann:
http://backincomm.wordpress.com/...

[ nachträglich editiert von HamburgerJung200 ]
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06.11.2014 10:47 Uhr von Platon14
 
+0 | -4
 
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Wieder so ein Unsinn. Niemand verbietet Scientologen im Internet zu googln. Wäre ja noch schöner.
Grundsätzlich kann ein Scientology-Mitglied nicht in Anspruch genommene Beiträge von der Kirche zurückfordern. Damit geht allerdings immer auch ein Kirchenausschluss einher. Weiter hat man die Möglichkeit - auch dies wird von einem Kirchenausschluss begleitet - 3 Monate nach Abschluss eines kirchlichen Dienstes, den Beitrag dafür zurückzufordern. Das ist kircheninterne Richtlinie und wird den Mitgliedern auch bekanntgemacht. Dafür muss man nicht vor Gericht ziehen. Will jemand gehen, lassen sie ihn schnell gehen. Das ist und war schon immer die Maxime in Scientology. Ist allerdings wenig bekannt. Vor Gericht kommt so etwas nur, wenn jemand irrationale Forderungen stellt und die Kirche sich naturgemäß weigert, diesen nachzukommen.
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06.11.2014 13:09 Uhr von mammamia
 
+0 | -4
 
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Etwas wirr und wenn man die ganze Story kennen würde dann will hier jemand Geld zurück. Entweder er hat es zugute oder es ist nur heisse Luft (dann werden wir hier niemals mehr was hören)...aber da müssen dann unbedingt noch Aliens, unglaubwürdige Internet Behauptungen mit eingebaut werden und fertig ist das Scientology Bashing.
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09.11.2014 21:35 Uhr von LuisedieErste
 
+1 | -1
 
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@Platoon14:

wann kommt die Sekte denn den "irrationalen Forderungen" von 200.000 Euro in der Schweiz nach, die eine Firma für erbrachte Leistungen für die angeblich neue Org 2015 noch nicht gesehen hat?

laut Gläubiger sind 200.000 Euro zu zahlen, laut Sekte natürlich gar nichts...war das bei der Freewind nicht so ähnlich, erst schuldet man der Werft nichts, dann kam raus, dass da zwischendurch die Freewinds die Sektenfirma (Eigentümerwechsel zwischen Sektenfirmen, nachdem wohl schon bekannt war, dass da eine Klage droht) gewechselt hatte etc.

oder die Sache mit der Org bzw. dem Gebäude in Baden-Würtemberg? wem gehört die Immobilie denn nun? einem letztlich kriminellen Scientologen aus Israel oder einem Anwalt oder einer Ltd?

mal sehen, was denn so in der Schweiz passiert...

[ nachträglich editiert von LuisedieErste ]

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