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Euro-Zone: Deutsche Bank sagt größte Kapitalflucht in der Geschichte voraus

Die neuesten Prognosen der Deutschen Bank zeichnen bis zum Jahr 2017 ein düsteres Bild für den Euro. Demnach stünde die größte Kapitalflucht aus der Euro-Zone bevor, die es bisher gab. Der Euro hätte bis dahin nur noch einem Wert von 95 US-Cent, was einen Verlust von 25 Prozent entspräche.

Der Währungsstratege der größten deutschen Bank, George Saravelos, erklärt dazu: "Den Beweis für meine These von der Euro-Schwemme liefern die Wirtschaftsdaten: Die Währungsunion erwirtschaftet rekordhohe Exportüberschüsse, gleichzeitig bleibt die Arbeitslosigkeit auf Rekordniveau."

Hintergrund für das sogenannte "Ökonomische Paradox" ist, dass die erwarteten Rekorde der Exportüberschüsse nicht in eigene Währung und damit zur Bezahlung inländischer Arbeitskräfte genutzt werden, sondern das Kapital ins Ausland transferiert wird.


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WebReporter: mich_selbst
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Bank, Deutsche, Geschichte, Deutsche Bank, Zone, Euro-Zone, Kapitalflucht
Quelle: gulli.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.11.2014 10:14 Uhr von soulicious
 
+9 | -1
 
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"...dass die erwarteten Rekorde der Exportüberschüsse nicht in eigene Währung und damit zur Bezahlung inländischer Arbeitskräfte genutzt werden, sondern das Kapital ins Ausland transferiert wird."

Ja, natürlich. Immerhin haben sich die ausländischen Heuschrecken in die europäische Wirtschaft eingenistet, die unsere kränkelnden Megakonzerne mindestens anteilig aufgekauft haben und somit vom Umsatz, Gewinn und Überschuss mit essen. Der Ausverkauf der europäischen Wirtschaft ist ja nicht erst seit heute Thema. Und wirft man noch einen Blick in den Finanz- und Banksektor was da alles abgeht, dann könnte man fast ganz durchdrehen. ;-)

Ich würd als Maßstab für die Zukunft auch nicht mehr den US-Dollar nehmen. Der stetige wirtschaftliche Absturz der USA und das wirtschaftsfinanzielle Emporkommen von Russland und China sprechen für sich. Man kann sich schon ausrechnen wer die Wirtschaftsmächte von spätestens übermorgen sind.
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03.11.2014 10:42 Uhr von ar1234
 
+6 | -1
 
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Aus diesem Grunde sind Investitionen aus dem Ausland meistens scheiße!
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08.11.2014 12:12 Uhr von Knopperz
 
+3 | -0
 
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Die nennen das "Ökonomische Paradox", ich nenne das Gier.

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