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Ukraine: Konflikt verschärft sich - Poroschenko erklärt Wahl für nichtig

Die Regierung in Kiew hat die Wahlen in der Ost-Ukraine, welche durch den Rebellenführer Igor Plotnitskiy gewonnen wurde, als nichtig erklärt.

Auch die Europäische Union erkennt die Wahlen ihrerseits auf Grund fehlender Kontrolle nicht an.

Die EU fordert ebenfalls wie die Regierung in Kiew von Russland eine Neuwahl unter Aufsicht von internationalen Kontrollbehörden, die im Dezember angesetzt werden soll. Allerdings scheint ein solches Unterfangen fraglich, da Wladimir Putin sich bereits gegen Europa gestellt hat.


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WebReporter: ZZank
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Wahl, Ukraine, Konflikt, Anerkennung, Petro Poroschenko
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de
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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.11.2014 10:41 Uhr von ar1234
 
+1 | -2
 
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Ja, der Osten der Ukraine wird auch zukünftig zur Ukraine gehören.... zumindest bis er sich Russland angeschlossen hat.
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03.11.2014 11:01 Uhr von Pils28
 
+11 | -1
 
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Ist auch eine Wahl in Bayern nun ungültig, wo es definitiv zu Wahlbetrug kam und es ebenfalls keine internationale Kontrolle gab. Und wie soll es eine Kontrolle geben, wenn Wahlbeobachter zwar eingeladen werden, aber sich weigern azureisen, weil für die Kontrolle angeblich die Legitimation fehlt. Und die Legitimation fehlt, weil die Kontrolle fehlt... Das ist doch ein Witz!
Wie sieht es denn mit Wahlen in den USA aus? Erkennen wir die auch nciht mehr an?
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03.11.2014 11:49 Uhr von ar1234
 
+1 | -11
 
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03.11.2014 13:35 Uhr von AMB
 
+4 | -0
 
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Wenn man eine Wahl nicht akzeptieren will, weil das Ergebnis einem nicht paßt, dann sollte man das nicht so offensichtlich machen.
Ganz allgemein, man sollte dafür sorgen, daß man im Vorraus darüber spricht, wann die Wahl anerkannt wird und nicht erst, wenn man feststellt, daß man sie verliert.

So was deutet in meien Augen auf einen sehr schlechten Charakter hin. Allerdings habe ich hier das Gefühl, daß der Wahlgang geplant nicht anerkannt werden sollte. Vermutlich ist das jetzt wieder eine mit 5 Milliarden bezahlte Maßnahme zur Destabilisierung der Ukraine. Glaube nur, daß es nicht fruchten wird, wenn das Volk derart gewählt hat, dann ist doch klar was dort los ist. Die dortige Bevölkerung ist gewissermaßen auch nicht so weicheiig, als daß sie nicht bereit wären Ihre Ziele mit eigenen Taten zu unterlegen.

Das Mißachten des Wahlergebnisses jedoch stellt eine Mißachtung der Bürger dieser Regioenen dar. Wie lange man das wohl machen kann, mit Bürgern, die durchaus bereit sind für sich einzustehen?

Frag mich blos, wie lange die restlichen Ukrainer das mit machen, weil ich kann mir vorstellen, daß es kaum einen Ukrainer gibt, der den Konflickt wirklich gut heißen kann.

[ nachträglich editiert von AMB ]
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03.11.2014 15:42 Uhr von Perisecor
 
+1 | -4
 
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@ AMB

Es wurde doch schon vor Monaten angekündigt, dass die Wahl nicht anerkannt wird - z.B., weil ihr die Legitimation fehlt.
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03.11.2014 16:04 Uhr von ar1234
 
+1 | -3
 
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@ AMB
Davon abgesehen gab es einfach keine "neutralen" oder proukrainischen Parteien auf den Stimmzetteln. Frei nach dem Motto: Entweder ProRussland gewinnt oder ProUkraine verliert.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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03.11.2014 18:13 Uhr von Shameless
 
+4 | -2
 
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Die EU fordert ebenfalls wie die Regierung in Kiew von Russland eine Neuwahl unter Aufsicht von internationalen Kontrollbehörden,

eher von internationalen Manipulationsbehörden, damit es so ausgeht wie es der Westen möchte.
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03.11.2014 22:22 Uhr von creek1
 
+0 | -2
 
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In der Ostukraine hat der Westen leider nicht soviel Einfluss wie damals in Schottland um eine Wahl zu ihren Gunsten zu entscheiden oder im Vorfeld durch Scheißhausparolen zu manipulieren.
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03.11.2014 23:03 Uhr von einerwirdswissen
 
+0 | -2
 
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Immer der gleiche Egoismus.
Anstatt miteinander zu reden und Lösungen zu finden,wird erst mal alles abgelehnt.
Dagegen war Schröder seine Bastapolitik ne Volksbefragung.
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04.11.2014 03:51 Uhr von Stray_Cat
 
+3 | -1
 
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Internationale Kontrollbehörden. Aha. Plötzlich sollen die also kommen. Warum haben sie es am vergangenen Wochenende nicht geschafft? War ihnen wohl verboten worden.

Allmählich kann einem echt die Hutschnur reissen. Erst wendet Poroshenko jede nur erdenkliche List an, um ja nicht mit den Freiheitskämpfern sprechen zu müssen (hat er auch verboten bekommen, schliesslich will man ja ALLE Bodenschätze), dann verspricht er schließlich einen Friedensprozess, für den er wieder nix Essentielles tut, und behauptet dreist, mit den Wahlen käme dieser Friedensprozess - DEN ES NIE GAB - in Gefahr.

Schliesslich tut er so, als könne er die Wahlen annullieren, EU gibt ihm - nach all den Morden an Zivilisten - auch noch Rückendeckung, USA sowieso (die haben eh kein Problem mit toten Zivilisten, Kollateral-Peanuts).

Und zum Schluss ist wieder Russland an allem schuld.

Das ist alles dermaßen zum K. und unsere Regierung findets toll wie immer.

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