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Israel: Steinewerfer können demnächst mit bis zu 20 Jahre Gefängnis rechnen

Die Regierung in Israel hat angesichts der jüngsten Auseinandersetzungen in Ost-Jerusalem die Strafen für Angreifer auf Sicherheitskräfte verschärft. So kann der Wurf von Steinen oder Molotow-Cocktails auf Fahrzeuge in Zukunft mit bis zu 20 Jahren Gefängnis bestraft werden.

Benjamin Netanjahu, Regierungschef Israels, äußerte, dass die Behörden die Randalierer mit harter Hand bestrafen würden. Gleichzeitig wolle man sich jedoch auch für eine Beruhigung der Lage einsetzen.

"Es ist einfacher, das Feuer des religiösen Hasses zu schüren, als es zu löschen", so Netanjahu. Außerdem wurden am vergangenen Sonntag die Grenzen Israels zum Gazastreifen geschlossen. Israel war am vergangenen Samstag vom Gazastreifen aus beschossen worden.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Israel, Regierung, Gefängnis, Bestrafung, Steine werfen
Quelle: spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.11.2014 09:00 Uhr von osssssis
 
+15 | -5
 
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Das sollte man in Deutschland auch machen,20 Jahre fürs Steinewerfen. Dann wär schnell Ruhe mit dem linksradikalem Abschaum.
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03.11.2014 09:22 Uhr von Patreo
 
+1 | -6
 
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ossssis Steinewerfen kann ein Nebeneffekt aller möglichen radikaler Ideologien sein, seis Rechtsextremismus, linksradikaler Abschaum oder religiöser Fundamentalismus.

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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03.11.2014 09:22 Uhr von Fred_Flintstone
 
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Wer einen Pflasterstein wirft nimmt in Kauf, dass die getroffene Person an dem Treffer stirbt. Für mich versuchter Mord. Recht so, Israel!
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03.11.2014 09:59 Uhr von Rechtschreiber
 
+1 | -7
 
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osssssis: Ich glaube, ich halte von Dir auch nicht arg viel mehr.
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03.11.2014 11:21 Uhr von superhuber
 
+1 | -3
 
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Fred_Flintstone

„Wer einen Pflasterstein wirft nimmt in Kauf, dass die getroffene Person an dem Treffer stirbt. Für mich versuchter Mord. Recht so, Israel!“

Was du leider bei deinem Verständnis nicht bedacht hast, ist dass das auch Kinder und Jugendliche betrifft die bsp. Steine auf Panzer werfen die durch Flüchtlingslager rollen. Ich bin mir sicher, dass du dafür auch eine Rechtfertigung hast – vielleicht findest du es ja auch gut, weil solche kriminellen Kinder die Steine auf Panzer werfen ansonsten auch mal erschossen werden, und da sind ja 20 Jahre Haft besser.

Abgesehen davon lieber Fred Flintstone würde ich dein Zitat gerne erweitern:

„Wer Bomben auf Zivilgebäude wirft oder mit Sturmgewehren in Flüchtlingslagern schießt der nimmt es in Kauf dass viele hundert Menschen sterben. Für mich ist das nicht nur versuchter Mord – sondern Massenmord. Das Recht so, Israel kann man sich an dieser Stelle sparen“

Im Prinzip sagst du, dass Menschen die ständig von einer professionellen Armee angegriffen werden und nichts anderes haben als Steine um sich zu wehren die Verbrecher sind. Und das noch auf ihrem eigenen Boden – denn die Palästinenser werfen die Steine in Palästina und nicht in Israel – da dürfen sie nämlich gar nicht mehr hin.

Aber bitte nicht weiterdenken – das schadet sicher nur.
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03.11.2014 11:30 Uhr von Patreo
 
+0 | -2
 
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,,– denn die Palästinenser werfen die Steine in Palästina und nicht in Israel – da dürfen sie nämlich gar nicht mehr hin."
Superhuber: das stimmt nicht, da Araber israelische Staatsbürger sein können und Palästinenser auch in Israel arbeiten
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03.11.2014 15:27 Uhr von osssssis
 
+0 | -0
 
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@ Rechtschreiber Da kann ich ganz gut mit leben,und bleibe trotzdem bei meiner Meinung.
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03.11.2014 20:53 Uhr von superhuber
 
+0 | -1
 
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Patreo

" das stimmt nicht, da Araber israelische Staatsbürger sein können und Palästinenser auch in Israel arbeiten"

Na klar, und die werfen ganz sicher Steine auf israelische Soldaten und Panzer wenn sie in Israel arbeit haben und rüber dürfen.

Hier um sowas gehts:

http://www.taz.de/!79014/

Da werden KINDER ohne Anwalt oder Verteidigung eingesperrt. Damals hies es noch Zitat:

"93 Prozent von ihnen wurden zu Gefängnisstrafen von bis zu 20 Monaten verurteilt."

Jetzt kann man die Kinder und Jugendlichen 20 Jahre einsperren und Intelligenzbestien wie Fred klatschen auch noch. Super!
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05.11.2014 09:37 Uhr von Patreo
 
+0 | -0
 
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Superhuber:
,,Na klar, und die werfen ganz sicher Steine auf israelische Soldaten und Panzer wenn sie in Israel arbeit haben und rüber dürfen. "
Es gibt über 1 Million Araber in Israel.

Die sind nicht alle arbeitslos. Arbeit haben und arbeiten dürfen sind unterschiedliche Dinge.

,,The number of Palestinian workers from the West Bank who are employed in Israel, including in settlements, has increased from 77,000 in the first quarter of this year to 80,000 in the second quarter, according to a report published Wednesday by the Palestinian Central Bureau of Statistics."
http://www.jpost.com/...

Es geht dabei nicht um die Bedingungen, die aus meiner Sicht durchaus ausbeuterisch sein sollten, aber Fakt ist: Sie dürfen ausreisen und in Israel arbeiten.
Es gibt palästinensische Akademiker und Studenten an israelischen Universitäten.
Diese haben sich ja auch für einen Boykott von israelischen akademischen Einrichtungen ausgesprochen:
,,We are Arab students at the Israeli universities writing to you in support of the proposed academic boycott of Israeli academic institutions. We believe that the boycott is timely and hopefully will help in upholding moral values of fairness, justice and equality which have been sorely missed in our region."
http://electronicintifada.net/...


Nochmals über die Art der Bedingungen kann und sollte man diskutieren. Die Aussage aber, dass Palästinenser per se nicht in Israel arbeiten, leben oder einreisen dürfen ist unhaltbar superhuber, sie tatsächlich einfach falsch und basiert auf deinen Vermutungen nicht auf Fakten.


[ nachträglich editiert von Patreo ]

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