02.11.14 17:24 Uhr
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Niedersachsen: Polizei will wieder von Linux zurück auf Windows wechseln

Wie jetzt herauskam, plant man bei der Polizei in Niedersachsen schon längere Zeit auf Behördenrechnern die Abkehr von Linux und die Rückkehr zu Windows.

Während dafür offiziell wirtschaftliche Gründe genannt werden, dürften wohl eher verschiedene Probleme mit der Software damit in Zusammenhang stehen.

So war zum Beispiel nach einer Aktualisierung der Polizei-eigenen Software im Jahr 2012 das komplette System für eine gewisse Zeit unbrauchbar.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Polizei, Windows, Linux, Niedersachsen, zurück
Quelle: winfuture.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.11.2014 18:00 Uhr von tutnix
 
+8 | -7
 
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ahja da hat jemand bei der polizeisoftware gepennt und schuld ist das os. selten so gelacht.
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02.11.2014 18:43 Uhr von Marco Werner
 
+9 | -3
 
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Hier dürfte wohl eher die Administration der Grund sein. Die meisten Admins sind Windows-fixiert,in vielen Unternehmen sind das sogar Leute,die das als Quereinsteiger machen und sich alles selbst beigebracht haben. Fähige Linux-Admins hingegen sind selten und teuer. Schon ein Personalwechsel kann da zum Problem werden.
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02.11.2014 21:09 Uhr von frederichards
 
+4 | -1
 
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Wenn man nicht programmieren kann...könnte man meinen.

Aber es gibt natürlich andere Hintergründe. Linux ist viel besser gegen externe Zugriffe seitens der "befreundeten" Geheimdienste abgesichert. Windows hingegen ist offen wie ein Scheunentor und frei zugänglich.

Das es immer Jahre dauert bis sichere Systeme wieder abgestellt werden, lässt vernuten, dass nun wieder die "richtigen" in den entscheidenen positioniert wurden.

Und wieder nimmt die Bürokratie den Politikern die Entscheidung ab --- manchmal können einem die inkompetenten Politiker von heute schon leid tun...

wenns nicht so traurig wäre.
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02.11.2014 22:31 Uhr von DarkBluesky
 
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Tja, wird wohl eher an den Beamten liegen die sich zuhause auch nur mit Windows befassen. Linux hat 2. Vorteile. Schnell und Günstig. jedoch nicht immer 100% Kompatibel.
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02.11.2014 22:46 Uhr von Der_Korrigierer
 
+4 | -3
 
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Ich habe Linux immer in der VM für Online-Banking und so. Das ist alles andere als intuitiv. Von der Kommandozeile mit den unverständlichen Befehlen spreche ich da noch nicht einmal...
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02.11.2014 22:54 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Wenn ein Admin nur 3 Stunden an einem PC schraubt - oder der Anwender 3 Stunden Probleme hat, sind locker deutlich mehr als 100.- Euro am Arsch. Das steht dann in keinem Verhältnis zu den gesparten 50 bis 100.- Euro, die wahrscheinlich eine Lizenz von Windows den Behörden kostet.

Maßgebend ist auch, ob eine Software mit der man täglich arbeiten muss, zeitsparend ist. Im einen Programm habe ich tausend Verwaltungsakte in 100 Stunden eingegeben - im anderen Programm brauche ich für dasselbe 150 Stunden.
Daher sind Vergleiche Linux vs Windows nicht auf die 100.- Euro fürs Betriebssystem beschränkt.
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03.11.2014 01:00 Uhr von wombie
 
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Linux auf dem Desktop _kann_ funktionieren, _muss_ aber eben nicht. Wenn das nicht ordentlich vorher bis ins Detail geplant und durchgetestet ist geht das grundsaetzlich voll in die Hose.

Oder anders gesagt: Wenn Softwareupgrades das System lahmlegen haben aber mehrere Leute einfach nur gepennt.
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03.11.2014 02:22 Uhr von Pils28
 
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Das wirklich einzige, wo Windows Linux als Arbeitsplatz überlegen ist, ist bei der Kompatibilität. Aber solange man nicht zig ausgefallenere Geräte betreiben muss, ist Windows an sich dämlich. Benötigt viel mehr Ressourcen, ist viel unzuverlässiger und deutlich unsicherer. Und da die Software für die Polizei eine Auftragsarbeit ist, ist es hierhingehend auch egal, ob Linux oder Windows. Ich würde viel dafür geben endlich auf Linux umsteigen zu können!
Bei der Administration wäre höchstens ein Argument, dass man für die Windoof Administration kein KnowHow braucht und 12€ Kräfte das erledigen können.
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03.11.2014 19:32 Uhr von wombie
 
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@Pils:
Naja, _kein_ Know-How ist vielleicht etwas drastisch. In einer Firma braucht man dank AD und dergleichen schon umfangreiches Wissen.

Wir haben ein paar hundert Desktops in der Firma. Davon sind ca. 30 Linux. Die Server sind bis auf einen eh Linux. Ich habe grad mal nachgesehen: In den letzten 5 Jahren gab es magere 2 Supportanfragen fuer die Linux-Desktops, aber etwa alle 6 Monate eine Supportanfrage pro Windows-Desktop.

Das klingt erstmal nach einem Argument fuer Linux, ist es aber nur bedingt. Denn die Desktops mit Linux sind im Grunde nur 08/15 Arbeitsplaetze: Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Web Browser. Sobald es um spezialisierte Software geht fuehrt einfach oft kein Weg um Windows herum. Klar kann man´s mit virtualisierung oder auch evtl. Wine hinbiegen, aber warum sollte man?
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03.11.2014 22:12 Uhr von Pils28
 
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@wombie: Genau das meine ich. Ich bekomme selbst unter Windows kaum alles gleichzeitig zum laufen. Der eine fordert Win8 der nächste Win7 und der nächste wieder etwas anderes. Aber alles muss parallel auf dem selben Arbeitsplatz laufen und alle Anbieter garantieren nur unter dem einen Betriebssystem den Support.
Unter Linux wäre vieles besser, aber es gibt keinen gescheiten Markt dafür. Daher laufen nur die Server unter Linux.
Mal ehrliche Frage: Welcher Gerätehersteller kommt auf die Idee, es ist eine gute Idee 6 USB Ports zu benötigen? Oder welche Softwarefirma findet es normal 2014 Windows 8/8.1 nicht zu unterstützen?

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