02.11.14 16:16 Uhr
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Erste Bank erhebt Strafzinsen auf große Vermögen - Das ist erst der Anfang

Als erste deutsche Bank hat jetzt die Deutsche Skatbank eine Direktbank im Bundesland Thüringen Strafzinsen auf große Vermögen eingeführt. Die Strafzinsen liegen bei 0,25 Prozent.

Die Deutsche Bank geht davon aus, dass dies erst der Anfang ist.

"Einige wenige Banken berechnen ihren Kunden jetzt schon negative Zinsen. Das dürfte angesichts der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank bald keine Seltenheit mehr sein", so Asoka Wöhrmann, Chefanlagestratege der Deutschen Asset & Wealth Management.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bank, Strafe, Vermögen, Anfang, Zins
Quelle: www.handelsblatt.com

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.11.2014 16:21 Uhr von Mankind3
 
+61 | -4
 
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Die Gier der Banken kennt halt keine Grenzen
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02.11.2014 16:21 Uhr von matoro
 
+1 | -39
 
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02.11.2014 16:24 Uhr von Hanna_1985
 
+64 | -2
 
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Die Banken wirtschaften ja in Ihrem Interesse mit dem zu Ihnen gebrachten Geld...
... und bestrafen jetzt die Kunden, die Ihnen viel Geld zur Verfügung stellen??
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02.11.2014 16:29 Uhr von hostmaster
 
+27 | -3
 
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Warum unternimmt der Staat nichts gegen das ungerechtfertigte Gefälle zwischen Soll- und Habenzinsen?

Solange die EZB Geld an Banken zum Dumpingpreis leiht, kann es eigentlich keine Sollzinsen über der Marke von vier Prozent geben.


http://www.gesetze-im-internet.de/...
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02.11.2014 16:30 Uhr von Shalanor
 
+19 | -5
 
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Banken wirtschaften mit dem Geld das man ihnen gibt. Von Diesem wirtschaften werden die Zinsen gezahlt.
hat eine Bank mehr geld kann sie mehr investieren und dementsprechend mehr Geld zusammenwirtschaften.
Hier wird nun Strafe verlangt weil man der Bank geld zur Verfügung gestellt hat.

Sehrgut denen werden dann einfach die Vermögen entzogen und se sind weg. Vll ist das der Plan.....
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02.11.2014 16:52 Uhr von ThomasHambrecht
 
+18 | -0
 
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@Shalanor
Ganz falsch.
Die Banken verleihen mehr als 20-mal so viel Geld wie sie von Kunden erhalten oder selbst besitzen. Das Geld leihen sich die Banken selber von ganz oben derzeit zum 0-Zins-Tarif. Die Zinsen werden mit den Zahlungsausfällen begründet.
Dabei fällt die Bank manchmal auf die Schnauze, weil sie windige Kredite vergibt und ist dann pleite - weil sie es selbst nicht mehr zurückzahlen kann.
In welcher Welt leben wir bloß.
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02.11.2014 17:04 Uhr von ZzaiH
 
+18 | -0
 
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wer legt denn bei solch einer bank noch geld an, wenn man fürs anlegen zinsen zahlen muss?
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02.11.2014 17:16 Uhr von The Roadrunner
 
+7 | -1
 
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@ThomasHambrecht: zu deiner Aussage kommt dann noch hinzu: und manchmal fängt dann jemand an und möchte das 20x soviel verliehene Geld wieder haben und dann fängt es an brenzlig zu werden.
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02.11.2014 17:16 Uhr von Joeiiii
 
+9 | -0
 
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Und wie lautet dann die Begründung, warum man (trotzdem) Geld zur Bank bringen soll? Wenn es dort noch weniger wert wird als es ohnehin schon wird, dann soll jeder Sparer, sobald er Negativzinsen aufgebrummt bekommt, sein ganzes Geld schleunigst abheben. Und falls man noch Verträge mit der Bank laufen hat, z.B. eine Lebensversicherung: Ebenfalls kündigen. Ist meist eh ein Verlustgeschäft oder im Niedrigstgewinnbereich. Wenn alle den Banken den Rücken kehren, dann schauen wir mal, wie sie reagieren.

Negativzinsen zahlen wir ohnehin schon seit Jahren, also auch damals schon, als das Zinsniveau noch etwas höher war. Denn für jeden Dreck, für jeden Handgriff, der früher unter dem heutigen Fremdwort "Kundenservice" bekannt war, fallen Gebühren an. Und für eine Kontoüberziehung zahlt man sowie Zinsen jenseits der 10%-Grenze. Irgendwann reicht es!


@Neu555
>>Wenn man sich mal die Quelle durchliest betrifft das nur spezielle Konten und Beträge. Den Durchschnittsbürger betrifft das ganze erst mal nicht.<<

So fängt es doch immer an! Es wird doch selten schlagartig etwas schlechter, sondern meist schleichend. Erst hier was weg, dann da was weg. Und regt sich die breite Masse nicht genug auf, dann dort noch was weg und da noch was weg.

Wehret den Anfängen!

[ nachträglich editiert von Joeiiii ]
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02.11.2014 17:44 Uhr von Shameless
 
+2 | -0
 
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Wenns der Wirtschaft bescheiden geht, dann muss das Geld ausgegeben werden, und um das zu erreichen sollen die Sparer Zinsen auf sein Gespartes zahlen.
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02.11.2014 17:50 Uhr von Gorli
 
+2 | -0
 
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@ ThomasHambrecht:

Ja, das nennt man den unterschied zwischen Vollgeld und Giralgeld. Wäre unser System ein Vollgeldsystem könnten die Banken nur das Verleihen was sie an Zentralbankgeld haben.

Das Problem an der Sache dass es im Vergleich zu unserem System abartig langsam ist. Nehmen wir mal an wir hätten mit dem Zusammebruch von Bretton Woods 1973 das Vollgeldsystem eingeführt. Die Banken hätten nur ca 1/20el der Investitionen liquidieren können, was im Umkehrschluss heißt, dass der Staat, die Forschung, die Industrie und Infrastruktur nur 1/20el des Geldes zur Verfügung gehabt hätte.

Rein rechnerisch wären wir dann heute im Jahr 2014 auf dem zivilisatorischen Stand von 1980
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02.11.2014 18:07 Uhr von Korin
 
+3 | -0
 
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Auch wenn die Banken mehr Geld zum Verleihen zur Verfügung haben, an wen sollen die es denn geben?
Industrie? Handel? Privatleute?
Wenn die Bank keine kreditwürdigen Darlehensnehmer findet und keine Anlageprodukte auf dem Markt rentabel sind, ist die Bank nunmal gezwungen das Geld bei der EZB zu parken und das kostet Negativzinsen.
Rein wirtschafltich gesehen wäre die Bank doch inkompetent dies nicht an den Kunden weiterzugeben.
Dann liegt die Wahl halt beim Kunden zu einer Bank zu gehen die womöglich risikoafiner in ihrer Anlagestrategie agiert und keine Negativzinsen weitergeben muss.


[ nachträglich editiert von Korin ]
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02.11.2014 18:53 Uhr von Rechtschreiber
 
+0 | -3
 
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Dann würde ich ganz schnell mein Konto kündigen, und die Bank wechseln. Wenn das alle machen würden, wäre die Bank im 0 Komma Nix pleite. Das wäre mal ein Symbol für alle anderen, die selbst darüber nachdenken. Aber nein, der dumme deutsche Arschlochbürger jammert ja lieber, anstatt etwas zu ändern.
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02.11.2014 18:55 Uhr von einerwirdswissen
 
+1 | -0
 
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Skatbank Thüringen:
Negativzinsen werden ungeachtet der Produktbeschränkungen erst für Gesamteinlagen ab einem Volumen von 3 Mio. Euro pro Kunde für den übersteigenden Betrag erhoben. Betroffene Kunden werden vor einer Berechnung von Negativzinsen durch die Bank informiert, um ihnen eine alternative Disposition zu ermöglichen.

Die meisten Tagesgeldkonten haben eine maximale Anlagenhöhe pro Kunde.
Der Skatbank geht es nicht darum "Strafzinsen" zu erheben,um zu verdienen,sondern um Risiken abzusichern.
Keine Bank zahlt gerne Zinsen,wenn das Konto jederzeit gelehrt werden kann.Banken denken zwar gewinnorientiert aber nicht nur kurzfristig.
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02.11.2014 20:01 Uhr von blaupunkt123
 
+1 | -1
 
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Für den größten Teil ist das bis jetzt noch uninteressant, da es nur bei Einlagen über 500000 Euro losgeht..

Aber wer weiß, wie schnell die Startsumme nach unten korrigiert wird.


http://www.finanzen.net/...
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02.11.2014 20:48 Uhr von ar1234
 
+0 | -3
 
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Eigentlich währe es angebracht, wenn alle Banken für hohe Vermögen einen derben Satz Negativzinsen kassieren würden. Das währe der einzige Weg die Schere zwischen Arm und Reich zu bremsen. Geld darf nicht einfach nur mehr werden, bloß weil viel davon auf einem Haufen liegt. Sowas geschieht dann nämlich auf Kosten derer, die nicht so viel Geld haben. Und sowas geht auf Dauer nicht gut!
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02.11.2014 21:18 Uhr von camperjack
 
+1 | -0
 
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@art1234

Und Sie halten dies für angebracht ausgerechnet den Banken das sodann aufkommende Geld aus dem "derben Satz Negativzinsen" zu überlassen?

Mit dem Ziel Armut zu bekämpfen wäre dies vermutlich ein genialer Weg..

haha
Gruß
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02.11.2014 21:22 Uhr von Stray_Cat
 
+1 | -0
 
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"um ihnen eine alternative Disposition zu ermöglichen."

Vielleicht geht es auch darum: Das Geld in andere Kanäle zu zwingen.
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02.11.2014 21:28 Uhr von Justin.tv
 
+2 | -0
 
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der letzte schritt vor dem zusammenbruch
die banken versuchen möglichst viel geld zu vernichten

einige leute haben es immer noch nicht verstanden
eine bank erschafft geld aus dem nichts

du gehst zur bank und leihst dir 100.000 euro
die bank muss aber nur 5.000 euro haben
jetzt hasst du 100.000 euro auf deinem konto stehen
die bank will aber 115.000 euro wiederhaben
jetzt musst du versuchen das geld (schuldscheine) anderen leuten abzunehmen
diese 115.000 euro existieren aber nicht
denn die bank hat dir nur 100.000 gegeben
also müssen sich andere leute verschulden, damit die 15.000 erschaffen werden
und dann immer wieder andere

bis jetzt kein großes problem
denn durch die inflation passt das auf dauer

jetzt kommt das problem
der zins bzw der zinseszins
die person, der du die 100.000 euro gegeben hat
das geld macht pro jahr zinsen
übertrieben 5% pro jahr
01. jahr 105.000
02. jahr 110.205
10. jahr 162.890
11. jahr 171.034

wie man sehen kann ist der zins eine exponentialfuntion
die geldmenge einiger weniger personen übersteigt das angebot aller waren der welt

1860er jahre
1930er jahre
20XXer jahre
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02.11.2014 22:21 Uhr von Best_of_Capitalism
 
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Das macht immer noch Sinn.

Kleine Vermögen wären besser unterm Kopfkissen gelagert, aber große?

Man bekommt in Zukunft kein Geld mehr, nein man zahlt sogar dafür, weil man es ja "sicher" hat.

Mit kleinen Vermögen würde diese Politik niemals funktionieren.
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03.11.2014 00:25 Uhr von lopad
 
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Sparen wirft heutzutage eh nichts mehr ab. Je nach Bank und Zinssatz variiert nur die Höhe des Verlustes.
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03.11.2014 07:01 Uhr von auru
 
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Bei 500.000 Euro sind das -1.250 Euro pro Jahr.
Richtigerweise müssten dafür dann gleich 25 % Kapitalertragssteuer + Soli vom Fiskus erstattet werden.
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03.11.2014 09:50 Uhr von jens3001
 
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Na ob diese Banken dann noch sehr lange diese "großen Vermögen" verwalten?

Wenn das alle Banken machen würden - ok. Aber so?
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03.11.2014 19:12 Uhr von Gorli
 
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@ Justin.tv: Da ist ein fehler in deiner Rechnung. Stell dir vor ich wäre die Bank und du hast ein Konto mit 100.000€ und 5% zinsen bei mir. Und dann gehe ich bankrott. Damit stirbt dein Traum von unendlich viel Geld.

Und falls du denkst, das gibts nicht: Seit 2008 sind knapp 600 Banken allein in den USA abgewickelt worden.

Und dann gibts auch ganz schlaue die streuen ihr Risiko bei ganz vielen Banken. Wo das ihre Grenzen hat, hat man ja ebenfalls 2008 gesehen.

[ nachträglich editiert von Gorli ]
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04.11.2014 22:15 Uhr von Monika3
 
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Vor den Wahlen haben viele noch die Prognosen der AFD für Spinnereien gehalten. Jetzt sind wir soweit und müssen das europäische Finanzdesaster mitbezahlen.

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