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Helmut Kohl greift Gerhard Schröder wegen "Schandstück deutscher Politik" an

Alt-Kanzler Helmut Kohl hat sich kritisch über die Regierung unter Gerhard Schröder geäußert. Schröder sei aufgrund der schweren Fehler der Rot-Grünen Regierungszeit an der Finanzkrise mitschuld. Griechenland sei zu früh in die Euro-Zone geholt und der Stabilitätspakt aufgeweicht worden.

"Beide Entscheidungen gehören zu den wesentlichen Fehlentwicklungen, die wir in der EU, im Euroraum, in einzelnen Mitgliedstaaten und darüber hinaus insgesamt erleben müssen und zu Recht beklagen. Was hier passiert ist, ist wirklich ein Schandstück deutscher Politik", so Kohl.

Eigene Fehler wies Kohl zurück. Der Euro sei kein Konstruktionsfehler, genauso wenig wie Europa. Eine tiefe Zusammenarbeit gebe es wieder, wenn zu einer Gemeinschaft der Stabilität und Rechtstreue zurückgefunden werde, so Kohl weiter.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Gerhard Schröder, Helmut Kohl, Kohl
Quelle: spiegel.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.11.2014 08:39 Uhr von Strassenmeister
 
+26 | -3
 
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" Rechtstreue "

Und das sagt Kohl!
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02.11.2014 08:49 Uhr von paulpaul
 
+31 | -3
 
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Wann hält der alte Sack endlich sein verlogenes Maul. Er und seine Kumpanen waren damals an Korruption nicht zu überbieten.
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02.11.2014 09:21 Uhr von peerat
 
+15 | -1
 
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"Eigene Fehler wies Kohl zurück."

sind auch zuviele !
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02.11.2014 09:24 Uhr von zoc
 
+8 | -2
 
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Leute ich kann den Zorn verstehen und möchte da im Prinzip mit einstimmen.

Aber ich habe sogar ein gutes, anderes Argument, sogar politisches Argument, dass er eine sehr große Mitschuld trägt:

die Franzosen haben damals darauf bestanden dass es einen Euro gibt (wenn es auch damals noch einigermassen gute Regeln gab dafür) und Kohl und Konsorten sind eingeknickt.
Es ist unglaublich, dass unsere Geschichte uns immer noch hin- und hertreibt ... Mitterand hatte damals drauf bestanden und irgendwie war ja Deutschland noch immer in der Schuld.
Die ganz genauen Zusammenhänge könnt Ihr noch mal recherchieren, aber so ungefähr war es.
Also wie gesagt, Frankreich hat uns zu diesem scheiss Euro getrieben, Kohl ist eingeknickt und trägt, Regeln für andere Länder hin oder her, eine große Mitschuld.

Politikergesocks halt ...
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02.11.2014 09:36 Uhr von Dark_Niki
 
+9 | -1
 
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Was reisst der eigendlich sein Maul auf?
Soll mal lieber vor der eigenen dreckigen Haustür putzen!
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02.11.2014 09:51 Uhr von Bodensee2010
 
+12 | -2
 
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Vielleicht kann mal jemand aus Kohl`s Umfeld sich dazu hinreissen lassen und Kohl das Sprichwort " Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen " erklären
Kohl war nicht nur der korrupteste Kanzler den dieses Land je hatte , er hat auch dieses Land ohne Skrupel an die Franzosen verkauft
Das er mit Schuld daran ist das wir jetzt diesen EURO-Albtraum als grösster Geldgeber Mitfinanzieren dürfen hat er wohl aus " Altersgründen " vergessen

[ nachträglich editiert von Bodensee2010 ]
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02.11.2014 10:30 Uhr von soulicious
 
+5 | -1
 
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Man, wie kann man sich nur als ehemaliger Kanzler so billig an die Medien verkaufen für ein bißchen Aufmerksamkeit. Dadurch sinkt er noch mehr in der Achtung der Deutschen als eh schon (siehe alle Kommentare und Begründungen vor mir).

Alter Mann, tun Sie sich selber den Gefallen und ziehen Sie sich aus der Öffentlichkeit zurück!! Das "Schandstück" waren Sie selbst und je mehr Sie heute noch von sich geben, desto schändlicher wird es.
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02.11.2014 10:34 Uhr von Romendacil
 
+5 | -1
 
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Wenn Schröder ein Schandfleck ist, was ist dann Kohl? Läßt sich für eine halbe Einheit feiern, wo er in Wahrheit doch nur einen Teil der SBZ unter Kontrolle der Westalliierten brachte anstatt Unabhängigkeit für alle zu bringen, prima Leistung!
Und über den Euro braucht man wahrlich nichtzu sprechen, bis auf seine Gönner und Strippenzieher will und wollte den niemand!
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02.11.2014 10:49 Uhr von Knopperz
 
+4 | -1
 
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Kohl, der größte Hütchenspieler aller Zeiten...
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02.11.2014 10:54 Uhr von no_trespassing
 
+6 | -3
 
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Kohl wollte sich ein ewiges Denkmal setzen, so wie Hitler mit seinem 1000-jährigen Reich.

Die Crux ist: Sie stolperten beide über ihren Größenwahn.

Hitler hätte sich mit dem Sieg über Europa zufriedengeben sollen, sein Angriff auf Russland (Bruch des Hitler-Stalin-Pakts) brachte ihn dann zu Fall. Diese Kapazitäten (6. Armee, etc.) in der Normandie und die USA hätten hier schicken können, was sie wollen.
Die Sucht nach immer mehr erledigte ihn dann.

Bei Kohl ähnlich - er hätte als Kanzler der Wiedervereinigung für immer in die Geschichte eingehen können (obwohl er die Rentenkasse dafür plünderte!). Nein, er wollte als Einiger Europas in die Geschichte eingehen.
Und das, obwohl er von Frankreich dazu gezwungen wurde. Anstatt im Sinne des deutschen Volkes zu handeln, agierte er im Sinne Frankreichs.

Und heute steht er vor seinem Scherbenhaufen. Heute wird ihm alles vorgeworfen (Rentenkasse für Ostdeutschland leer gemacht, Spendenaffäre, Euro und Griechenland) - alles fliegt, Bimbes-Birne jetzt um die Ohren.

Der Mann wird den Leuten in Erinnerung bleiben als jemand, der Deutschland ruinierte statt seinen Nutzen zu mehren.
So wie der Braunauer.
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02.11.2014 11:18 Uhr von Holzmichel
 
+6 | -0
 
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Der mürrische alte Mann sollte sich mal um seine eigenen Sachen wie etwa sein EHRENWORT, welches ER über Gesetz und Justiz stellte, kümmern.
Kohl ist ein Nestbeschmutzer vor dem Herrn!
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02.11.2014 11:26 Uhr von Shalanor
 
+4 | -0
 
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Gibts einen Politiker der nicht lügt? Verlogenes Dreckspack. Alle aufhängen
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02.11.2014 22:18 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+3 | -0
 
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"Eigene Fehler wies Kohl zurück." (Borgir)
Kohl hat noch nie gern eigene Fehler zugegeben. Warum sollte er dies ausgerechnet jetzt tun?

Die Frage ist, wer das Target-System ausgeheckt hat.

Wenn man - wie das Frau von der Leyen tut - von den Vereinigten Staaten von Europa träumt, dann sollte man doch gefälligst auch mal sich anschauen, wie es in den USA zugeht. Ein Target-System ist dort völlig unbekannt. Dort wird zwischen den Wirtschaftregionen mit harten Gegenwerten gezahlt - nicht wie im Target-System.

Wenn man sich aber für den Euro so stark eingesetzt hat wie Kohl, dann wird er sich auch überlegt haben, wie der funktionieren soll.

Der Euro IST ein Konstruktionsfehler. Es gibt sogar mehrere davon.

Das Targetsystem verbucht Guthaben ohne Gegenwerte.

Die einzelnen Euro-Länder können den Euro nicht verlassen.

Die EZB verstößt mit ihrer Kompetenzüberschreitung gegen das Grundgesetz.

Bodo Hoffmann hat schon im Jahr 2000 vor dem Euro gewarnt. Das habe ich damals nicht ernst genommen, weil der Friedensgedanke dominierte. Was Herr Kohl unterschlägt: Der Euro verursacht Unfrieden.
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03.11.2014 05:00 Uhr von mcdar
 
+4 | -3
 
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...Schröder die Ratte "höhöhö, alles wird gut, was macht ihr euch denn für Sorgen, mach euch keinen Kopp, höhöhö.." , der hat mit seiner Amtszeit das ganze Volk verhöhnt!...
...unter der Kohl Regierung erlebte Deutschland trotz dem eine legendäre Glanzzeit und die Lebensqualität war viel höher...
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03.11.2014 22:48 Uhr von internetdestroyer
 
+3 | -1
 
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In den beiden Punkten zu Schröder muss ich der "Birne" tatsächlich einmal im Leben Recht geben!

Wie mein Vorposter schon schrieb:
Schröder hat das deutsche Volk mit einem breiten Grinsen verkauft. Unter Kohl, Parteispenden hin oder her, war der Lebensstandard viel höher!

[ nachträglich editiert von internetdestroyer ]
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03.11.2014 22:59 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -1
 
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Trotzdem dürfte es interessant sein, das Buch des "Ghostwriters" zu lesen, gegen dessen Veröffentlichung Kohl klagt. In rede von dem Buch aufgrund der Interview-Tonbänder.
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04.11.2014 00:50 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+1 | -1
 
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"Schröder hat das deutsche Volk mit einem breiten Grinsen verkauft. Unter Kohl, Parteispenden hin oder her, war der Lebensstandard viel höher!" (internetdestroyer)
Kohl hat Frankreich den Euro für die von ihm für den Wahlsieg 1990 benötigte deutsche Einheit angeboten. Das ist Allgemeinwissen.

Blüm fragte 1998 in seiner letzten Bundestagsrede die absehbaren Wahlsieger: "Was wollen Sie denn noch kürzen?" Er habe doch schon 100 Mrd. DM pro Jahr gekürzt - verglichen zu den Leistungen aus der Zeit zu seinem Amtsbeginn und pro Jahr versteht sich!

Aber das wurde ja von den Kommunen aufgefangen, die ja nicht in dieser "Bundes"-Rechnung vorkamen.

Es kamen in dieser "Bundes"-Rechnung auch nicht all die Schattenhaushalte vor, die durch die Deutsche Einheit entstanden.

Es kam in dieser "Bundes"-Rechnung auch nicht vor, wie sich die Währungsumstellung 1 zu 1 bzw. 1 zu 2 anstatt 1 zu 5 auswirkte - der Währungskurs, der vor den politischen Veränderungen in der DDR der Währungskurs zur DDR-Mark war.

Auch kamen in dieser "Bundes"-Rechnung nur eingeschränkt die Sozialversicherungen vor, die ein Großteil der Einheitskosten auffingen.

Als Schröder HartzIV im Bundestag verkündete, verkündete er dies ernst und ohne breites Grinsen. Er verkündete dies mit der Rückendeckung einer supergroßen Koalition bestehend aus CDU, CSU, FDP, SPD sowie Bündnis90/Die Grünen.
Das hatte ganz einfache Gründe: Die Rechnung für die deutsche Einheit war zu bezahlen.

HartzIV wird aber - ähnlich wie das Thema der Einheit - gebetsmühlenartig in den Leitmedien wiederholt. Es wirkt wie eine Sprachregelung.

Und ja: Unter Kohl war der Lebensstandard viel höher. Er hatte ja die Kosten der deutschen Einheit in viele, viele Schattenhaushalte versteckt.

Die Leistung der SPD war es, die Rechnungsbücher durchzuarbeiten und festzustellen, wie die tatsächliche Lage war.

Die Parteispendengeschichte Kohls ist eine sichtbar gewordene Arbeitsweise Kohls. Mit Wissen dieses Hintergrunds sind dann auch die vielen Schattenhaushalte verständlicher.

Kohl ist ein Machtgenie - ohne Frage.
Aber von Wirtschaft hat der Historiker wenig Ahnung. Das haben ohnehin andere in der Partei gemacht. Die "blühenden" Landschaften kamen nie.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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17.11.2014 14:17 Uhr von Momortui
 
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Der Dicke sollte sich mal lieber geschlossen halten. Als er Kanzler wurde hatten wir Vollbeschäftigung und waren schuldenfrei (kaum zu glauben - wer´s nicht glaubt kann sich ja auf entsprechenden amtlichen Seiten informieren)
Als der glorreiche Einheitskanzler fertig war hatten wir einen Schuldenberg dicker als sein geliebter Saumagen.
Also Herr Doktor Kohl: Nie von sich auf andere schließen - anders ausgedrückt: soweit ist die Demenz der Bundesbürger noch nicht.

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