01.11.14 17:49 Uhr
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Umfrage Deutscher Nahverkehr: Duisburg hat die meisten Schwarzfahrer

Die meisten Schwarzfahrer im öffentlichen Nahverkehr gibt es in Duisburg. Vier Prozent der kontrollierten Fahrgäste nutzten hier 2013 Busse und Bahnen ohne Ticket.

Fast genauso hoch war die Schwarzfahrerquote in Bonn, Berlin und Bielefeld. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der "Wirtschaftswoche" unter den Nahverkehrsbetrieben der 25 größten Städte in Deutschland.

De Nahverkehrsunternehmen sollen so jährlich Einnahmen von bis zu 250 Millionen Euro entgehen, schätzt der Verband Deutscher Verkehrsunternehmer.


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WebReporter: marc01
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Umfrage, Deutscher, Duisburg, Schwarzfahrer, Nahverkehr
Quelle: spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.11.2014 18:41 Uhr von Jlaebbischer
 
+8 | -0
 
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Das geht aber nur bei Zügen und U-Bahnen. Bei Strassenbahnen und Bussen ist das nicht möglich.
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01.11.2014 19:00 Uhr von soulicious
 
+15 | -4
 
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Duisburg: Stadt der Unterschichts-Einwanderer, Hartzer und Junkies. Dort möchte ich kein Kontrolleur in Bus und Bahn sein.

[ nachträglich editiert von soulicious ]
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01.11.2014 19:42 Uhr von knuddchen
 
+3 | -15
 
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01.11.2014 20:45 Uhr von Schmollschwund
 
+2 | -1
 
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Verspätungsqoute 2012:
http://www.nvr.de/...

S-Bahn Rhein-Ruhr:
7,5%


S-Bahn Niedersachsen:
18,6%

Ob die Quoten sinken würden, wenn die 4% Schwarzfahrer alle ihre Tickets kaufen würden, oder sind´s vielleicht gar die Quoten, weswegen die höchsten Einnahmen nicht erzielt werden können?

Wer hat schon Lust bei jedem vierten Zug eine Verspätung mit einkalkulieren zu müssen...
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02.11.2014 00:56 Uhr von Pils28
 
+2 | -2
 
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ÖPNV sollte generell kostenlos gestellt werden, um die Mobilität der gesamten Gesellschaft zu garantieren. In Zeiten, wo Arbeitslosengeld und Sozialhilfe ein anständiges Leben erlaubten, war das vielleicht anders, aber heutzutage gehört das schlicht als Service am Bürger gesehen. Ganz zu Schweigen, dass er sowieso immer inflationär arbeiten wird und der Aufwand für die Tickets und die Kontrollen nichts weiter als Blindleistung darstellt. In manchen Städten bekommt man immerhin schon gratis Fahrräder gestellt. Sehr gute Aktion!
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02.11.2014 11:54 Uhr von Pils28
 
+1 | -0
 
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@BastB: Natürlich ist das finanzierbar. Solangehunderte Millionen oder Milliarden an Agrarsubventionen, Kriegsschiffe für Israel oder ander eProjekte ohne irgendeinen wirklchen oder zweifelhaftem Nutzen drin sind, sehe ich kein Problem. Öffentlicher Nahverkehr ist zumindest eine Leistung mit direktem Vorteil für das Volk. In Hamburg z.B verzeichnet der ÖPNV über eine Mrd Fahrten pro Jahr. Man überlege sich die Auswirkung auf Verkehrslage, Umwelt und der Mobilität des Individuums. ÖPNV ist eine lebenswichtige Infrastruktur, wie es Straßen oder Stromnetze sind. Leider ist auch einer Schutzgebühr für die Nutzung mittlerweile ein für viele schmerzhaft hoher Fahrpreis entstanden.
Rabatte sind schön und gut aber, welcher H4 Emüfänger hat denn bitte über 60€ (HVV Monatskarte im Abo für H4 Empfänger 62,90€ Großbereich / 144,80€ Gesamtbereich) im Monat für eine Fahrkarte übrig?
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02.11.2014 12:09 Uhr von Pils28
 
+2 | -0
 
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Das liegt immernoch über dem, was einem H4 Empfänger für ÖPNV zugestanden wird. Desweiteren sind solche Zeitkarten dann häufig nur außerhalb der Stoßzeiten gültig.
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02.11.2014 12:39 Uhr von Pils28
 
+2 | -0
 
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@BastB: Doch, das ist ziemlich das essentiellste Prinzip unseres Systems. Die Mehrheit übernimmt die Kosten für ein Minderheit. Das sind Kindergärten, von denen junge Mütter profitieren, Feuerwachen, von denen Brandopfer profitieren, Straßen, von denen Anwohner profitieren, Rentenkassen von denen Rentner profitieren, Spielülätze, von denen Kinder profitieren,...
So bekommt jeder sein Stück vom Kuchen. Immerhin ist es die gesamte Gesellschaft, die mir ein Leben, so wie ich es führe ermöglicht hat. Selbst der einfache Handwerker zahlt schließlich mit für die Universitäten, die hinterher Besserverdiener hervorbringt, welche z.T. auf ihn herabgucken und ihn für unproduktiv halten. Selbst H4 Empfänger sind genauso wertvolle Bestandteile der Gesellschaft, welche leider das Pech haben zur Zeit nur ein sehr, sehr kleines Stück vom Kuchen abzubekommen.
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02.11.2014 16:29 Uhr von Pils28
 
+2 | -0
 
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In was für einem Verhältnis stehen paar Mrd für kostenlosen Nahverkehr für die Massen gegenüber z.B. den 400Mrd für die Banker oder den hundrte von Millionen für neue UBoote und Kriegsschiffe für Israel?
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02.11.2014 18:58 Uhr von Pils28
 
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@BastB: Wie gesagt, was ist mit andreren Einrichtungen wie z.B. Kindergärten, Schulen, Feuerwehr, Universitäten z.B. Alle praktisch kostenlos und alle bedienen nur einen Bruchteil der Bevölkerung.
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02.11.2014 20:16 Uhr von Pils28
 
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Ich kann auch auf deutsche Universitäten gut verzichten, habe anderswo studiert. Wieso habe ich also für meine Ausbildung privat gezahlt und muss nun für die Gratisausbildung anderer Steuern abdrücken? Gibt doch auch Privatuniversitäten. Habe auch kein BaföG bekommen, andere könenn doch auf Studienkredite zurückgreifen.

Schule habe ich in Deutschland 13 Jahre besucht, den ÖPNV nutze ich dagegen schon deutlich länger regelmäßig.

Wieso soll ich für eine Feuerwehr zahlen, bin ich doch selber sehr vorsichtig und umsichtig, was Brandgefahren angeht. Sollte es da dann nicht auch einen "Mittelweg" dann geben? Oder vielleicht sollte man Feuerwehr und so weiter privatisieren, wie du deinen deine Mobilität komplett privatisieren kannst.

In meinen Augen ist Mobilität ein extrem wichtiger Bestandteil unseres Lebens und sollte allen Menschen garantiert sein. Also entweder stocken wir die Bezüge aller Sozialleistungen entsprechend auf, dass sie der Realität von den Fahrpreisen geltung tragen oder wir gestalten die Preise entsprechend nach unten.

Ich sehe enormes Einsparungspotential, sollten Fahrpreise entfallen. Von Ticketautomaten, über Kontrollen, das Vertriebssystem, Marketing, Erleichterung des Justizapparats durch entfallende Schwarzfahrer bis hin zur besseren Auslastung, welche die Umwelt schont und die Verkehrslage entlastet.

Die Frage ist, ob das nicht bereits schon den rein monetären Aspekt ausgleicht. Und wenn nicht, wievbiel es am Ende kosten würde.
Bin mir sicher es wäre es bei weitem wert.
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02.11.2014 21:19 Uhr von Pils28
 
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Ein Schlüsseldienst ist ebenfalls immer und überall verfügbar, dennoch finanziert aus Auftragsarbeit.
Ein ÖPNV steht auch dir immer zur Verfügung, egal wie sehr du dein Auto magst. Und er wäre nicht für eine kleine Gruppe kostenlos, sondern für alle. Feuerwehren, Universitäten und ähnliches dagegen dienen dagegen nur einer beschränkten Gruppe von Personen.
Mit dem Fahrrad hast du recht. Ist aber leider vom Wetter und Konstitution der Person abhängig. Aber aus selbigen Gründen, die für einen kostenlosen ÖPNV sprechen, werden z.B. in Hamburg bereits kostenlose Mieträder den Bürgern zur Verfüfung gestellt und sind von einer breiten Masse sehr gut angenommen.
Ich habe nichts dagegen über den Tellerrand zu schauen, aber nur, weil es Leute gibt, die etwas schlechter machen, als man selbst, bedeutet nicht, dass man deswegen weniger schlecht ist.
Wenn jeder die Art seiner Mobilität selbst entscheiden solle, muss man ebenfalls allen auch diese Entscheidung ermöglichen und Empfängern von Sozialleistungen zumindest die Mittel für den ÖPNV komplett stellen.
Ich sehe auch nicht, dass eine Minderheit nur den ÖPNV nutzt, zumindest in urbanen Gegenden ist dies eine überragende Mehrheit. Entsprechenden wäre der Nutzen bei einer Mehrheit zu finden, die Kosten bei der Gesamtheit.

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