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Geretteter Höhlenforscher muss für seine Rettung satte 150.000 Euro zahlen

Im Sommer dieses Jahres sorgte ein polnischer Forscher für Schlagzeilen, der unter schwierigsten Umständen aus der Jack-Daniel´s-Höhle im Salzburger Tennengebirge geborgen werden musste.

Insgesamt waren für seine umständliche Rettung 182 Rettungskräfte mehrere Tage im Einsatz.

Das wird nun teuer für den Forscher. In diesen Tagen wird ihm eine entsprechende Rechnung über 150.000 Euro zugestellt. Ob er eine Versicherung dafür hat ist unklar.


WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Rettung, Bergsteiger
Quelle: krone.at

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.11.2014 16:41 Uhr von TinFoilHead
 
+14 | -4
 
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Hat er denn da persönliche Forschungen betrieben, nur für sich???
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01.11.2014 17:07 Uhr von rolf.w
 
+47 | -4
 
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@DeaconBlue

"warum muss man für seine Notlage bezahlen??"

Ehm, nee, für seine Notlage zahlt der keinen Cent, die hat er ja mit seinem Tun selbst herbeigeführt.
Aber seine Befreiung aus der Notlage, dafür bekommt er eine Rechnung. Und Du wirst es kaum glauben, so etwas kostet IMMER Geld. Egal ob der Treppensturz oder der Autobahnunfall, die Rettung kostet Geld. Dass es kostenlos ist erscheint nur so, weil Versicherungen zahlen.
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01.11.2014 17:10 Uhr von Jlaebbischer
 
+30 | -6
 
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DweaconBlue, hast du ihn gebeten, in die Höhle runterzusteigen?

Wenn ja, darfst du ihm gerne die Hälfte der Kosten abnehmen.


Wer ein solches Hobby, bzw. Beruf hat, sollte von vorneherein eine entsprechende Versicherung haben, die in solchen Fällen die Kosten trägt, statt sie der Allgemeinheit aufzubürden.
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01.11.2014 18:10 Uhr von kingoftf
 
+7 | -1
 
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Hier in Spanien gilt die Regel :

Leichtsinn; Missachtung von Verboten und Risikosportarten, und schon wird man an den Rettungskosten beteiligt, maximal 6000 Euro, trifft auch Touristen, die mit der Luftmatratze und einem achtjährigen Kind bei stark ablandigem Wind ins Wasser gehen und dann abgetrieben werden.

Risikosportarten sind alle möglichen, vom Windsurfen angefangen bis hin zum Skifahren und Reiten.
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01.11.2014 18:11 Uhr von MBGucky
 
+1 | -0
 
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Ich muss gestehen ich weiß nicht, wie die Rechtslage dazu in Österreich ist.

In Deutschland muss man die Kosten nur dann bezahlen, wenn man

- vorsätzlich oder zumindest grob fahrlässig den Notfall herbeigeführt hat
- oder ein Fahrzeug (Auto oder auch Schiff) beteiligt ist, für das Versicherungspflicht besteht.

In Deutschland hätte der Forscher somit entweder nicht zahlen müssen oder es hätte ihm auch eine Versicherung nichts genutzt.
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01.11.2014 18:12 Uhr von hostmaster
 
+10 | -1
 
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Der Speleologe war offensichtlich versichert, da er einen Forschungsauftrag hatte.

http://diepresse.com/...

Gerhard Zehentner vom Salzburger Landesverein für Höhlenkunde ging davon aus, dass Marek G. versichert ist.

http://www.salzburg24.at/...
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01.11.2014 18:14 Uhr von plopsi111
 
+2 | -5
 
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Richtig so wer sich da so alles Forscher schimpft
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01.11.2014 20:22 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -2
 
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Ich meine gehört zu haben, dass er im Auftrag einer Institution dort unten war - sprich beauftragt war.
Aber selbst wenn ich - als Selbständiger - von einer Firma für etwas beauftrag werde, muss ich mich selbst versichern. Es gibt ja auch Handwerker, die versehentlich Öl auf der Straße verlieren, was ungefähr genauso teuer kommt. Zahlt der Handwerker - nicht der Auftraggeber.

Dafür gibt es für jeden Job entsprechend teure gewerbliche Versicherungen. Wir hatten es neulich, dass sich Hebammen ihre Versicherung nicht mehr leisten können.
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01.11.2014 20:29 Uhr von bigpapa
 
+4 | -2
 
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@DeaconBlue

Weil es eine SELBST VERSCHULDETE Notlage ist.

Wenn ein Mensch ein Unfall hat, dann ist das eine unverschuldete Notlage.

Wenn du zum Beispiel morgens zur Arbeit gehst, dich auf die Fresse legst, dann ist das ein Unfall und wenn du nicht mehr aufstehen kannst, bist du ein einer Notlage und brauchst Helfer.

Ich bin aber der Meinung das ALLE Risikosportarten, und Abenteurer die Kosten ihrer Rettung selbst löhnen müssen. Inkl. Bergrettung und Rettungsdienst wenn man nicht auf den Idiotenhügel fährt.

Wieso soll der Steuerzahler / die Allgemeinheit für den Irrsinn aufkommen.

@MBGucky
In Deutschland darf man ohne gültige Versicherung kein Auto fahren. Obwohl die Leute ja angeblich so gut Autofahren können, passieren jeden Tag Unfälle.

Und wenn Leute (Erfahren oder nicht) sich in Gefahr begeben, dann sollen sie entweder die Versicherung abschließen und bezahlen, oder halt selbst dafür haften.

Ich habe z.b. eine Privat-Haftpflicht. Die soll einfach Fehler von mir bezahlen, wenn ich dadurch ein Schaden anrichte.

Ach ja. Seit ca. min. 20 Jahren wollen Politiker die Zwangseinführen. LEIDER ohne Erfolg.

Gruß

BIGPAPA
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01.11.2014 20:53 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -4
 
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@bigpapa
Das ist eine endlose Diskussion.

Wenn einer Sport betreibet und sich den Haxen bricht kostet das sehr viel Geld. Zahlt Krankenkasse und Arbeitgeber - also irgendwo auch wir.
Wenn einer vor dem Fernseher verfettet und mit 50 einen Herzkasper bekommt, kostet die OP auch 80.000 Euro.
Die Diskussion kannst du mit jedem Sport, Alkohol, Rauchen usw. die nächsten Jahrzehnte fortsetzen. Ohne Lösung.
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01.11.2014 21:49 Uhr von derNameIstProgramm
 
+3 | -3
 
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Ich finde es ganz in Ordnung wenn jemand für einen solchen Einsatz zahlen muss, wenn er sich selbst in die Situation gebracht hat.

Die Frage die man bei einem solchen Betrag aber stellen muss: Wurde er gefragt ob er gerettet werden möchte und hat er einen Kostenvoranschlag erhalten? :)
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01.11.2014 22:26 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+0 | -0
 
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"Jack Daniel´s Höhle"...LOL.
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02.11.2014 01:29 Uhr von Peter323
 
+6 | -1
 
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ich raffs nicht, wie die immer auf solch hohen Kosten kommen.

Ja mag ja sein, dass viel Personal angetratscht kam, aber die werden wenn überhaupt mit einem fixen monatlichen Standardgehalt bezahlt, viele kriegen auch gar nix, wie die freiwillige Feuerwehr oder freiwillige THW Helfer.
Wenn die net gekommen wären, hätten die halt im Bunker rumgesessen oder Bürokram gemacht. Die kosten wären in jedemfall dieselben gewesen.

Geld für Treibstoff? Der Staat zahlt keine Ökosteuer, keine mwst und den sonstigen Kram auch nicht. Da kostet der Liter wenn überhaupt 50 cent. Kerosinkosten sind ebenfalls fast geschenkt.

Das auch immer lustig bei den Facebook Partys, wo die auch immer Rechnungen über 50k-300k euro ausstellen, nur weil paar Bullen gekommen sind.

Ich blick das nicht ... Ist doch nur noch Abzocke alles!
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02.11.2014 07:56 Uhr von Peter323
 
+1 | -0
 
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@blaupunkt123

vergleicht du gerade eine Werkstatt, die vollkommen von solchen Einnahmen abhängig ist mit dem Staat, der solche Gehälter über Steuern bezahlt?

Jeder Helfer kriegt in der Regel ein fixes Monatsgehalt, die meisten arbeiten sogar for free.
Dieses Gehalt wird praktisch immer durch Steuern finanziert.
Das Werkzeug und Arbeitsgerät ebenfalls.
Die werden dafür bezahlt Leben zu retten und dafür kriegen die eine monatliche "Pauschale", nennt sich Monatslohn.
Da jetzt noch ein Stundenlohn rauszuformen ist kompletter Unsinn. Das ist doppelte Verarsche am Steuerzahler. Da das Gehalt, Werkzeug, Treibstoff ja bereits durch den Steuerzahler abgedeckt ist. Ich sehs kommen, dass man bald jeden Polizei-Einsatz doppelt bezahlt, sogar bei Ruhestörung. Wird immer schlimmer
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02.11.2014 09:03 Uhr von VerSus85
 
+1 | -0
 
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Dann hoffe ich mal das die zwei Deutschen Geiseln die vor den Philippinen, von Islamischen Terroristen entführt wurden, ihr Lösegeld von 1 Millionen auch den Steuerzahler erstatten. Wer meint er müsse mit seiner Prozigen Jacht in Piraten verseuchtes Gewässer Segeln, der muss auch die Rechnung tragen oder? Das gleiche macht man doch mit dem Forscher.
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02.11.2014 09:39 Uhr von _kaphoon_
 
+1 | -5
 
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Das find ich richtig gut !!!!! Der soll das mal schön abstottern !!!!
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02.11.2014 09:41 Uhr von _kaphoon_
 
+0 | -0
 
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(hier stand Müll)

[ nachträglich editiert von _kaphoon_ ]
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02.11.2014 12:24 Uhr von bigpapa
 
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@DeaconBlue und einige andere.

Wisst ihr was die Berufsgenossenschaft ist. ? Das ist eine Versicherung die der Arbeitgeber zu 100 % für JEDEN Mitarbeiter abschließt. Hat der Arbeitnehmer einen Unfall während oder auf DIREKTEN Weg zur Arbeit (und zurück), so zahlt diese Versicherung die Kosten.

Die Prämie berechnet sich, nach den Risikofaktor des Unternehmen. Spezialisten der Versicherung überprüfen die Unternehmen relativ regelmäßig und stufen die Unternehmen entsprechend ein.

Was will ich damit sagen ?

Eigentlich nur eins. In einigen Bereichen des Lebens (Arbeit / Autofahren) sind Zwangsversicherungen Gesetz und das hat der Allgemeinheit noch nie geschadet.

Wenn also einer meint, das er in eine Hölle klettern will, oder Risikosportarten machen will, dann soll er das tun. Ist sein Leben. Aber dann soll er halt eine Versicherung abschließen, die verdammt noch mal, die Kosten trägt wenn was schief geht.

Das Problem ist nur. Für die Versicherung will keiner zahlen. "ich kann das mir passiert nix, alles Geldschneiderei" und wenn was passiert, kauft man ne Packung Taschentücher und jammert rum und die Allgemeinheit soll zahlen.

UND DAS FINDE ICH EINFACH NICHT RICHTIG.

Gruß

BIGPAPA

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