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Karstadt: Das Personal soll flexibler werden und leistungsorientiert bezahlt werden

Stephan Fanderl, der neue Chef der Warenhauskette Karstadt, hat einen Brief an die rund 17.000 Mitarbeiter geschrieben. Darin verlangt Fanderl von den Beschäftigten mehr Flexibilität bei den Arbeitszeiten, zudem soll die Bezahlung demnächst leistungsorientiert erfolgen.

"Wir müssen Service dann anbieten, wenn unsere Kunden ihn nachfragen. Und wir werden über leistungsorientierte Gehaltsbestandteile nachdenken", so steht es laut der "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" in dem Brief.

Darüber hinaus soll es auch zu Veränderungen der Preise und des Sortiments kommen. Die verlustbringenden Karstadt-Filialen bekommen eine Gnadenfrist bis Mitte des kommenden Jahres.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Brief, Karstadt, Personal
Quelle: de.nachrichten.yahoo.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.11.2014 13:48 Uhr von Borgir
 
+5 | -0
 
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Das Management hat da Jahrelang geschlafen. Das ist nicht mehr gut zu machen. Die Leute sollten sich nach einem anderen Job umsehen, die Filialen werden nächstes Jahr geschlossen.
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01.11.2014 13:51 Uhr von ZzaiH
 
+9 | -0
 
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"Darin verlangt Fanderl von den Beschäftigten mehr Flexibilität bei den Arbeitszeiten, zudem soll die Bezahlung demnächst leistungsorientiert erfolgen."

--> übersetzung: länger arbeiten, weniger gehalt - so eine überraschung...
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01.11.2014 13:58 Uhr von sooma
 
+1 | -5
 
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"zudem soll die Bezahlung demnächst leistungsorientiert erfolgen."

Dann muss man als Kunde vielleicht auch nicht mehr ein Viertelstündchen ausharren, bis die Damen mit ihren Privatschwätzchen fertig sind, wenn man beraten werden möchte...
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01.11.2014 14:48 Uhr von tobsen2009
 
+2 | -3
 
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Karstadt ist neben Kaufhof für mich eines der letzten Kaufhäuser wo ich gerne immer durchschlender und mir das ein oder andere kaufe. Die Beratung und freundlichkeit ist bisher immer top gewesen, auch in den Abteilungen wo hochwertige Marken verkauft werden.

Bei Peek & Cloppenburg wird man hingegen behandelt, wie man angezogen ist. Komme ich dort Werktags im Anzug rein, werde ich sofort von Verkäufern angesprochen, ein freundliches "Guten Tag" mit einem lächeln und die Nachfrage ob man mir helfen kann. Komme ich dann aber am Wochenende im normalen lässigen Freizeitlook, lassen die ihre Arroganz glänzen. Weder ein Guten Tag noch eine Beratung ist dann drin, dass habe ich nun 3x erlebt und seitdem kann mich P&C mal gern haben.

Bei Karstadt oder Kaufhof ist es völlig schnuppe wie man gekleidet ist, immer freundlich und hilfsbereit.

Muss aber auch dazusagen, dass sich mein Erfahrungsbericht hauptsächlich auf den Kauf von Kleidung bezieht. Elektronik finde ich in den Kaufhäusern generell zuteuer, zudem ist auch die Auswahl in der Regel sehr spartanisch.

Ich persönlich würde es sehr sehr schade finden, wenn es eines Tages weder Karstadt noch Kaufhof mehr geben würde.
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01.11.2014 15:19 Uhr von Floppy77
 
+5 | -1
 
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Wenn man Manager und Politiker leistungsorientiert entlohnen würde, die wären alle schon verhungert.
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01.11.2014 15:37 Uhr von TinFoilHead
 
+3 | -1
 
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Wenn die Menschen noch flexibler werden sollen, brauchen sie bald keinen Anderen mehr dazu, um den Arsch geleckt zu bekommen. Spart auch Klopapier...
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