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EU-Rechtsstaatlichkeits-Mission EULEX mit Korruptionsvorwürfen konfrontiert

Die Rechtsstaatlichkeits-Mission der Europäischen Union soll im Kosovo Bestechungsgelder entgegen genommen haben. Für diese Gelder sollen einzelne Beamte Strafverfahren gegen Kosovaren fallen gelassen haben, die des Begehens von Straftaten verdächtigt wurden.

Die betroffenen Mitarbeiter von EULEX wurden allerdings von ihrem Chef Gabriele Meucci in Schutz genommen. "Sie verdienen es, ihre Arbeit zu erledigen und am Abend zu ihren Familien zurückzukehren, ohne dem Verdacht der Korruption ausgesetzt zu sein", so Meucci.

Bestechung würde bei der EULEX mit einer "Null-Toleranz"-Politik begegnet. Es gäbe intern im Jahr durchschnittlich 100 Untersuchungen. Die Mitarbeiter der Mission würden Menschen und Kindern im Kosovo ein besseres Leben bieten wollen, so Meucci weiter.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: EU, Mission, Bestechung
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.11.2014 13:18 Uhr von Pils28
 
+3 | -0
 
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Schlechtes Zeichen, wenn die Verteidigung auf "die armen Kinder" zurückgreifen muss.
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01.11.2014 23:45 Uhr von Stray_Cat
 
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Das dürfte nur die Spitze des Eisbergs sein.

Der Chef hätte in diesem Zusammenhang sagen müssen, dass jedem Verdacht nachgegangen würde. Und das unter Beobachtung einer unabhängigen Stelle.

So nährt er die Vermutung, dass er selbst in das Ganze verwickelt ist.

Und die EU, die so viel Verwaltungspersonal umfasst und vom Bürger so gut wie gar nicht kontrolliert werden kann, scheint mir doch insgesamt eine Institution, die die Leute geradezu übermäßig in Versuchung führt, Entscheidungen und Zusatzverdienst miteinander zu verquicken.

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