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Bootsflüchtlinge: EU startet Mission "Triton" im Mittelmeer

Die EU startet heute die Mission "Triton" zur Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer. Die Operation unter Führung der EU-Grenzagentur Frontex soll den italienischen Marine-Einsatz "Mare Nostrum" ersetzen, der offiziell beendet wurde.

Italien hatte "Mare Nostrum" nach der Katastrophe von Lampedusa im Oktober 2013 ins Leben gerufen. Durch die Einsätze wurden im Schnitt pro Tag 400 Flüchtlinge gerettet. Allerdings konnte man bis heute nicht verhindern, dass 3.200 Menschen im Mittelmeer ertranken.

Da "Triton" jedoch deutlich kleiner angelegt ist als "Mare Nostrum", befürchten Hilfsorganisationen einen Anstieg der Opfer im Mittelmeer.


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WebReporter: marc01
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Mission, Mittelmeer, Triton
Quelle: n-tv.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.11.2014 12:55 Uhr von Borgir
 
+3 | -3
 
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Die Mission ist weniger kleiner angelegt als mehr auf den Schutz der EU-Grenzen gezielt. Mare Nostrum war eher der Schutz und die Rettung der Flüchtlinge wichtig. Wegen Triton werden sicherlich weit mehr Menschen ertrinken als das zuvor schon der Fall war.
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01.11.2014 13:53 Uhr von Borgir
 
+2 | -6
 
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@Kritikglobalisierer

Die Flüchtlinge werden es trotzdem versuchen weil die Menschen so verzweifelt sind, dass sie jedes Risiko auf sich nehme werden. Das wird in einem Flüchtlings-Massensterben enden. Das kann sich die EU dann schön auf die Fahnen schreiben.
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01.11.2014 14:30 Uhr von ElChefo
 
+7 | -0
 
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Man sollte weniger daran arbeiten, die Leute während der Überfahrt zu retten, sondern mehr dafür tun, das sie gar nicht erst ablegen. Schade, das dies wohl überwiegend auch gegen den Willen der Länder geschehen müsste, von denen aus abgelegt wird.

Nicht die "Festung Europa" ist schuld an oder gar verantwortlich für ertrinkende Flüchtlinge, es sind korrupte Regierungen, beschissene Zustände und am allermeisten, kriminelle Schieberbanden. Diesen Sumpf sollte man austrocknen, bevor man irgendwelche Placebos wie eben diese Mission startet. So etwas wird immer nur ein Tropfen auf den heissen Stein sein, wenn man nichts gegen die Ursachen unternimmt. Irgendwann bleibt dann keine Alternative als die sprichwörtliche Mauer.
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01.11.2014 17:55 Uhr von architeutes
 
+2 | -0
 
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Ganz Nordafrika ist auf der Flucht vor Islamismus und Verbrechen und Nahrung oder Infrastruktur gibt es auch kaum.
Entweder das kriegt man in den Griff oder sie können direkt eine Fährverbindung aufbauen ,zwei mal täglich Afrika-Europa und zurück.
Das ist kein Problem mehr das ist eine reale Bedrohung ,und für die Islamisten sogar eine Waffe Europa zu schwächen.

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