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England: Neun Jahre alter Junge erhängte sich wegen elterlicher Vernachlässigung

Der neun Jahre alte Gevin aus Stockton in England erhängte sich nur ein paar Tage vor seinem zehnten Geburtstag. Seine Lehrer kannten ihn als Jungen mit dem traurigen Gesicht, auch wenn er einmal in guter Laune war.

Sein ebenfalls neun Jahre alter Bruder fand den leblosen Körper von Gevin. Wenige Monate vor dem Vorfall registrierten seine Lehrer, dass der ansonsten sehr aufgeweckte Junge ungepflegt und in sich zurückgezogen zu den Schulstunden erschien.

Ein Bericht der Jugendschutzbehörde deckte die Lücken der wiederholten behördlichen Überwachung zu der Vernachlässigung der elterlichen Fürsorgepflicht auf. Der Bericht brachte mehrere verpasste Gelegenheiten ans Licht, die vermutlich den Selbstmord des Jungen hätten verhindern können.


WebReporter: montolui
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: England, Junge, Selbstmord, Vernachlässigung
Quelle: gazettelive.co.uk

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.11.2014 09:52 Uhr von blade31
 
+5 | -3
 
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"Sein ebenfalls neun Jahre alter Bruder"

also sein Zwillingsbruder...
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01.11.2014 10:07 Uhr von tutnix
 
+14 | -0
 
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also rein rechnerisch muss es nicht sein zwillingsbruder sein ;).
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01.11.2014 12:35 Uhr von sooma
 
+5 | -2
 
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@The_Insaint:

"Gevin" ist ein gebräuchlicher Vorname in den USA und in Großbritannien und hat mit "Kevin" nichts zu tun.

@topic: Armer Junge. Die Unfähigkeit der Behörden wird ja auch hierzulande leider auch viel zu oft unter Beweis gestellt.
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01.11.2014 12:41 Uhr von Jlaebbischer
 
+2 | -0
 
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Also sind nicht nur hier in Deutschland die Jugendbehörden vollkommen unfähig...
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01.11.2014 13:16 Uhr von mmk1988
 
+0 | -3
 
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Sorry aber in so fällen gleich die Behörden anzugreifen finde ich falsch.
Wer ist den dazu verpflichtet sich um den Jungen zu kümmern? Ja wohl die Eltern, oder seh ich das falsch?
Keiner der Kommentare hier geht gegen die Eltern. Hauptsache man kann gegen die Behörde wettern.
Es ist schon schlimm genug das es aufgrund dummer unfähiger Eltern soetwas wie eine Jugendschutzbehörde geben muss.
Wenn ich kein Kind will setz ich keins in die Welt. Mehr gibts dazu nicht zu sagen.
Kommt mal wieder klar!
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01.11.2014 13:40 Uhr von Jlaebbischer
 
+1 | -0
 
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mmk, es ist wohl allen hier klar, dass die Eltern die erste Adresse sein sollten, aber die Behörden waren ja bereits informiert worden, also haben diese im Endeffekt versagt.
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01.11.2014 13:49 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+6 | -0
 
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Einfach mal innehalten.. darüber nachdenken was in dem Kopf eines 9 Jährigen vorgehen muss das er sich selber das Leben nimmt..

Und dann überlegen was man machen kann, damit dieses Schicksal anderen Kindern erspart bleibt.. statt überflüssige Kommentare von sich geben bezüglich Bashing oder Namenswitze.
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01.11.2014 13:51 Uhr von sooma
 
+1 | -1
 
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Nachtrag: Die Quelle gibt an, dass der Junge "Gavin" und nicht "Gevin" heisst- was aber ebenfalls ein gebräuchlicher Vorname ist.

"Hauptsache man kann gegen die Behörde wettern."

Den dafür zuständigen Behörden war schon lange bekannt, dass in der Familie Gewalt und Verwahrlosung herrschen. Dass sie die Kinder nicht schützen konnten, darf man aber schon kritisieren, ohne explizit auf die offensichtliche Unfähigkeit der Eltern, die ja der Hilfe bedurften, hinzuweisen?

"Wenn ich kein Kind will setz ich keins in die Welt."

Vielleicht wolten sie aber Kinder? Dummheit ist ein Glück noch keine Indikation für eine Zwangssterilisation!
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01.11.2014 14:05 Uhr von Paganini
 
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@The_Insaint:

> Wie abartig ... ein echtes "Kevin" ist wohl nicht
> mehr "in". Jetzt muß der Name noch extra schwul
> gemacht werden, was? Gevin ... Geyvin ... Gayvin
> ... unfaßbar ...

So einen unglaublichen Schwachsinn wie Deinen Müll habe ich hier schon lange nicht mehr gelesen, und das will was heißen.
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01.11.2014 14:18 Uhr von mmk1988
 
+2 | -0
 
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Ja genau weil ich ja auch von Zwangssterilisation gesprochen hab.
Also um das Festzuhalten, die Behörde ist Schuld das sich der Kleine erhängt hat. So wollt ihr es doch darstellen. Was muss nur in euren Köpfen vorgehen. Auf einer Seite wollen viele von euch das man Dinge wie Drogen legalisiert, weil ja die Menschen selber entscheiden sollen und können und es wird von bevormundung geplappert. Auf der anderen Seite soll sich die Behörde aber darum kümmern das Eltern, ihrer verdammt nochmal WICHTIGSTEN pflicht nachgehen, sich um ihre Kinder zu sorgen. Aber klar, die Behörde ist schuld.
Ihr wollt keine Bevormundung durch den Staat bzw. Staatlicher Behörden, ihr wollt eure Freiheit. Aber gleichzeitig wird gefordert das sich genau der Staat der sich sonst aus dem Leben aller raushalten soll plötzlich in Familien eingreift. Habt ihr Kinder? Kümmert ihr euch um sie? ja? Glaub ich nicht, ich glaub ich wende mich an die Behörden damit die euch mal durchleuchten. Gefällt euch nicht? Oh, das ist aber bitter...
Euch ist nicht mehr zu helfen.

[ nachträglich editiert von mmk1988 ]
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01.11.2014 20:51 Uhr von mcdar
 
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...es gibt bestimmt viel mehr Kinder die es sich überlegt, aber nie durchgezogen haben, kenne das auch, nur soviel Mut muss man erst mal aufbringen...nicht jeder kann alles wegstecken und jegliche Pauschalerziehung und stereotypes Denken, auf Kinder bezogen, kann nur ein zu beschäftigtes Gesellschaftsmodel unterstützen (mit seinen Gewinnen und seinem Monopoly-Spiel)...
...nun fehlt ein wertvoller, sensitiver, mächtiger Mensch in der Welt...

[ nachträglich editiert von mcdar ]
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02.11.2014 00:05 Uhr von Stray_Cat
 
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Vielleicht sind die Eltern erst lange nach der Geburt der beiden Jungen in eine finanzielle oder anders geartete Notlage gekommen.

Vielleicht hätte auch geholfen, einer der Lehrer hätte ein Vertrauensverhältnis zu dem Jungen aufbauen können.

Der Original-Bericht spricht auch von häuslicher Gewalt und Missbrauch, was bestimmt noch mehr Leid erzeugt als Vernachlässigung.

Und der Junge litt unter ADHD. Die Medikamente dagegen sind auch nicht ohne und sehr umstritten.

Ein Kind, das in einen solchen Strudel gerät, wie soll es ohne fremde Hilfe da wieder rauskommen? Den Behörden waren die Zustände bestens bekannt. Insofern muss man ihnen schon einen Vorwurf machen.

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