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Titanic der Antike: Forscher untersuchen Schiffswrack in Hightech-Tauchanzügen

Vor über 100 Jahren wurde vor der Küste der griechischen Insel Antikythera das wohl größte Schiff der Antike gefunden. Schwammtaucher entdeckten das Wrack in einer Tiefe von gut 55 Metern. Nachdem ein Taucher bei einer Tauchexpedition gestorben war, wurden alle Untersuchungen eingestellt.

Nun sind erneut Wissenschaftler um Brendan Foley von der Woods Hole Oceanographic Institution mit speziellen Hightech-Tauchanzügen zum Schiff getaucht. Nach Angaben der Forscher verteilen sich die Überreste auf einem größeren Gebiet als bislang angenommen, nämlich auf gut 300 Quadratmetern.

Dadurch gehen die Wissenschaftler von einer Schiffslänge von bis zu 50 Metern aus, wodurch es das größte bisher gefundene Schiff der Antike ist. Mit Unterwasserkameras erstellten die Forscher eine 3D-Karte des Areals und bargen neben wertvollen Statuen auch eine riesige Speerspitze aus Bronze.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Titanic, Hightech, Antike, Schiffswrack
Quelle: spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.10.2014 10:51 Uhr von blonx
 
+5 | -0
 
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In diesem Schiffswrack wurde auch der berühmte "Mechanismus von Antikythera" gefunden, welcher als erster Computer gilt (ShortNews berichtete). Das letzte Mal besuchte der französische Meeresforscher und Dokumentarfilmer Jacques-Yves Cousteau im Jahr 1976 das Schiffswrack.

Im kommenden Jahr werden die Untersuchungen fortgesetzt und die Forscher erhoffen sich weitere Teile des Ur-Computers zu finden.
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30.10.2014 14:11 Uhr von TinFoilHead
 
+3 | -1
 
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Mechanismus von Antikythera

Pssst, nicht zu laut, sonst merkt nachher noch jemand, das irgendwas an der menschlichen Entwicklungsgeschichte, so wie sie "in den Büchern" steht, nicht so ganz stimmen kann....leise.... xD

[ nachträglich editiert von TinFoilHead ]

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