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Verbesserungen für Asylbewerber: leichtere Jobsuche

Asylbewerber sollen sich in Zukunft freier bewegen können und einen besseren Zugang zur Jobsuche erhalten.

Das Bundeskabinett brachte dazu mehrere Gesetzesänderungen auf den Weg. Bislang dürfen sich Asylbewerber während der Prüfung des Verfahrens nur innerhalb bestimmter Regionen in Deutschland aufhalten. Diese sogenannte Residenzpflicht soll künftig nach drei Monaten abgeschafft werden.

Außerdem sollen bestehende Hürden bei der Jobsuche gesenkt werden. Häufiger als bislang sollen Asylbewerber Geld- statt Sachleistungen bekommen. Die Änderungen sind Teil eines Asylkompromisses zwischen Bund und Ländern.


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WebReporter: marc01
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Geld, Asylbewerber, Jobsuche
Quelle: n-tv.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.10.2014 17:14 Uhr von soulicious
 
+3 | -9
 
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@ newsleser54:

Ach hör doch auf. Die würden eh nur Jobs machen die du niemals machen würdest. Dieses "Die nehmen uns die Arbeit weg"-Argument wendet ihr schon seit hundert Jahren an. Erst waren´s die Juden die euch die Arbeit weggenommen haben, dann die Gastarbeiter, dann waren´s die Polen und Russen, dann die Türken und jetzt sind´s die Flüchtlinge.

Man kann und man muss über die Flüchtlingsströme reden, ganz klar. Da steht die humanitäre Hilfe vielen anderen Problemen gegenüber und Bürger fühlen sich überrumpelt. Zudem noch die Gefahr dass sich radikal islamistische Unruhestifter unter den wirklich Bedürftigen mischen könnten, dazu noch die kulturellen Unterschiede die die Flüchtlinge in eine Parallelwelt drücken...die Liste ist endlos.

Deshalb finde ich dein Argument mit der Arbeit so lahm und supereinfältig, in Anbetracht der aktuellen und vielen anderen Probleme die man heute mit dem Thema hat.

[ nachträglich editiert von soulicious ]
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29.10.2014 17:29 Uhr von CoffeMaker
 
+10 | -3
 
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"Es kann nicht sein, dass Asylbewerber auch in Zukunft immer noch jeden Monat ein paar Euro weniger bekommen als Langzeitarbeitslose. Durch eine Senkung von Hartz IV würde man letztere motivieren, wieder malochen zu gehen. "

Ich hab eine bessere Idee. Da du ja der Meinung bist man müsste für oder unter Harz4-Löhne arbeiten gehen um den Reichtum von Privatpersonen zu mehren kürzen wir alle Löhne/Gehälter von Arbeitern (vor allem solchen wie dir) auf Harz4-Höhe und verdoppeln das Geld für Asylbewerber, die sollen sich schließlich wohl hier fühlen und auch gleich bei sich zu Hause anrufen und ihre Familie,Freunde und Bekannten nach Deutschland einladen.

Und schon sind wir alle glücklich, du hast keinen Grund mehr auf Harzer rumzuhacken weil die keine Arbeit haben, die Harze brauchen nicht auf Leute wie dir rumhacken weil du überbezahlt bist und den Asylanten geht es so prächtig das denen die Arbeit egal ist so das sie nicht noch weiter die Löhne drücken.

"Ach hör doch auf. Die würden eh nur Jobs machen die du niemals machen würdest."

Das ist Blödsinn. Das war früher vielleicht mal so als es noch genügend anständig bezahlte Arbeit gab, heute ist der Grund für Ablehnung von Arbeit nur noch die scheiß Bezahlung (Scheißjob+Scheißbezahlung=Scheiße)
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29.10.2014 17:53 Uhr von syndikatM
 
+6 | -4
 
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das ist ja großartig. die kommen hier her und bekommen erst einmal geld um damit kleidung shoppen zu gehen. da freuen die sich bestimmt.
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29.10.2014 22:17 Uhr von quade34
 
+3 | -1
 
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Bei Freigabe des Aufenthalts werden die Städte bald überlaufen sein. Die haben jetzt schon kein Geld für die vielen Flüchtlinge.
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30.10.2014 01:16 Uhr von shadow#
 
+2 | -5
 
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Na endlich.
Die "Sachleistungen" waren schon immer eine große Geldverschwendung und die Meldepflicht reicht ebenfalls aus. Alles andere erschwert nur zusätzlich jegliche Integration von denjenigen die sich aktiv darum bemühen.
Jetzt noch die Kosten für die Massenunterkünfte als Wohngeldoption, und schon sollten viele Probleme sich in Luft auflösen.


@Reduxx
"Jetzt nehmen sie uns schon die Arbeit weg und kommen noch NICHT mal aus EU Ländern!!!"

Ein frisch vom Boot gefallener Asylbewerber kann dir also den Job wegnehmen...
Und am Ende verdient er dann noch mehr Geld als dir laut Geburtsrecht fürs Nichtstun zusteht?
Schön dass du endlich offen zugibst, ein kompletter Bildungsversager zu sein!
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30.10.2014 10:26 Uhr von soulicious
 
+2 | -1
 
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@ Reduxx

"Uns wie die uns die Arbeit wegnehmen @ mr. soulicious "

Die bösen bösen Flüchtlinge, die jetzt nicht mehr nur dem Staat auf der Pelle sitzen sondern jetzt auch noch arbeiten und dem Staat was zurückgeben können! Mann, klauen sie dir den Job als Küchenhilfe oder als Einpacker an irgend nem Fließband für 5€/Std.?? Heul doch!

Und wenn hier einige von diesen Leuten Fuß fassen und einen Job ausführen könnten oder vielleicht auch von zuhause schon Qualifikationen mitgebracht haben und was anständiges arbeiten...und? Die Rede ist doch ständig von "Wir brauchen Fachkräfte". Du bist wohl keine, sonst würdest du deine eigenen Unzulänglichkeiten nicht auf die Flüchtlinge projizieren und hier rumjammern.

Wie sie es machen - für Leute wie dich machen sie es so oder so (mit oder ohne Arbeit) falsch. Und überhaupt sind ja immer die anderen Schuld an dem eigenen Fail und nie man selber, stimmt´s?

Viel Spaß noch beim Weiterheulen. Mit solchen Plattheiten kommste bestimmt noch sehr weit in deinem Leben. ^^

[ nachträglich editiert von soulicious ]
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30.10.2014 10:42 Uhr von stimpfal
 
+2 | -1
 
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Die Flüchtlinge nehmen den weniger qualifizierten Deutschen ja nicht den Arbeitsplatz weg, weil sie unbedingt besser qualifiziert sind. Viele haben keine Berufsausbildung. Es geht eher darum, dass sie Jobs, die in erster Linie von ungelernten ausgeübt werden, günstiger machen und sich gegen Ausbeutung oder ungerechte Behandlung durch Arbeitgeber weniger zur Wehr setzen und daher für jeden ausbeuterischen Arbeitgeber wesentlich attraktiver sind, als die Deutschen, die sich gegen Sklavenlöhne und Ausbeutung ihrer Person wehren.

Also heißt es für die Deutschen, die solch einen Job wollen, genauso alles hinnehmen und für jeden Lohn zu arbeiten, oder Hartz IV beantragen.

Und wenn man sowenig durch Arbeit verdient, dass man auf Aufstockung durch Hartz IV angewiesen ist und daher genauso durch das Jobcenter drangsaliert wird, wie jemand, der garnicht arbeitet und sich den ganzen Tag ausruht, dann kann man wohl verstehen, dass sich mancher sagt:" Wenn ich schon wie der letzte Dreck behandelt werde, dann kann ich mich auch so benehmen und auf Kosten anderer leben. Weil mein Ansehen bei dem Jobcenter ist auch durch meine Arbeitsaufnahme nicht gestiegen und ich habe das gleiche zu ertragen, wie jemand der garnicht arbeitet."

Vielleicht sollte man da in der Politik mal umdenken und dafür sorgen, dass wirklich jeder von seinem Lohn ohne Zuschüsse des Staates leben kann. Und nicht das er unter menschenunwürdigen Umständen um sein Geld betteln muss, obwohl er jeden Tag zur Arbeit geht. Dann wäre es auch wieder attraktiver zu arbeiten.

Und um Missverständnisse zu vermeiden:

Ich gehe arbeiten und kann auch sehr gut von meinem Einkommen leben. Und nicht nur geradeso überleben.

[ nachträglich editiert von stimpfal ]
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30.10.2014 10:55 Uhr von soulicious
 
+0 | -3
 
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@ stimpfal:

"Und wenn man sowenig durch Arbeit verdient, dass man auf Aufstockung durch HartIV angewiesen ist und daher genauso durch das Jobcenter drangsaliert wird, wie jemand, der garncht arbeitet und sich den ganzen Tag ausruht, dann kann man wohl verstehen, dass sich mancher sagt:....."

Das Problem mit der Aufstockung und der unfair bezahlten Arbeit gibt´s hier schon ewig. Das ist NICHT die Schuld der Flüchtlinge.

Und wie du schon sagst, sind die meisten der Flüchtlinge vermutl. nicht auf EU-Standard ausgebildet, zudem noch ohne deutsche Sprachkenntnisse. Wovor habt ihr also Angst? Die Wahrscheinlichkeit dass die Flüchtlinge den deutschen Arbeitsmarkt überschwemmen, dürfte wohl sehr gering sein.

Ich hab mal früher ne zeitlang nebenher gekellnert, in der Küche waren die Helfer damals immer Flüchtlinge, damals waren es sogenannte Tamilen. Kein Deutscher weit und breit, der sich für solche Jobs gemeldet hat. Oder genauso wie heute, wo Ausbildungsberufe im Bäcker- oder Metzgerbereich von griechischen und spanischen Jugendlichen belegt werden, weil es kaum deutsche Bewerber gibt. Was ist daran falsch?

Meine Beobachtung ist: Wirtschafts- oder politische Flüchtlinge nehmen euch nicht das Brot weg, sie nehmen meistens das Brot das eh niemand wollte.
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30.10.2014 11:21 Uhr von stimpfal
 
+3 | -1
 
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@ soulicious:

Es ist bemerkenswert, dass du als Aushilfskellner in alle Personalentscheidungen und Auswahlkriterien deines Arbeitgebers eingeweiht warst.

Obwohl ich mir nicht vorstellen kann, dass du genau weist wieviele Bewerbungen täglich auf dessen Schreibtisch landeten und wieviele davon aus Kosten- oder Altersgründen sofort aussortiert wurden.

Und nur, weil du in der Küche keine Deutschen gesehen hast, heißt das noch lange nicht, dass diese sich nicht beworben haben. Aber vielleicht waren die zugewanderten Angestellten einfach wesentlich billiger und anspruchsloser. Und ein Arbeitgeber tendiert bei gleichen Ausgangsbedingungen immer dazu, den günstigeren Arbeitnehmer einzustellen, da dann sein Reingewinn natürlich auch höher ist. Und da waren scheinbar nur einfachste Arbeiten nötig, für die man auch kein vernünftiges deutsch sprechen muss. Also war völlig egal, welche Sprache gesprochen wird. Abspülen kann auch jemand, der nicht redet.

Daher wäre es ebenso fatal aufgrund solcher subjektiven Eindrücke zu behaupten, dass die Deutschen generell für solche Arbeiten zu fein oder faul sind. Nur um eine langsame aber stetige Überfremdung zu rechtfertigen und gutzuheißen.

[ nachträglich editiert von stimpfal ]

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