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Zum 23. Mal: UN-Vollversammlung fordert Ende des Kuba-Embargos durch USA

Gerichtet an die Adresse der USA hat die UN-Vollversammlung bereits zum 23. Mal ein Ende des Wirtschaftsembargos gegen Kuba gefordert. Von 193 Staaten haben nur die USA und Israel gegen die Resolution gestimmt.

Kuba argumentiert, dass sich die Handelseinschränkungen gegen das Volk richten würden, welches darunter leide. Nach Berechnungen des kubanischen Außenministers belaufe sich der Schaden bereits auf mehr als eine Billion Dollar.

Die USA betonten, dass die Handelsbeschränkungen ausschließlich gegen die kubanische Führung gerichtet seien. Auch Versuche der Demokratisierung des Landes würden nicht diese Grundlage der Strafmaßnahmen beseitigen.


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WebReporter: mich_selbst
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Ende, UN, Kuba, Vollversammlung
Quelle: morgenpost.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.10.2014 17:59 Uhr von NilsGH
 
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So ganz verstehe ich das bis heute nicht:

Nur die USA haben ein Handelsembargo gegen Kuba. Warum investieren denn sämtliche westliche Staaten nicht wirklich dort?

Klar, man könnte argumentieren, dass der Handelsweg zwischen Kuba und den USA kürzer ist. Aber VW und andere europäische Staaten sind doch auch in Mittel- und Südamerika vertreten und investieren fleißig. Entsprechend wäre es doch ein Leichtes, quasi auf dem Weg auch die Waren in Kuba abzuladen. Wo ist das Problem?

Sicher, auf dem internationalen Kreditmarkt ist es für Kuba auch nicht so einach. Aber die europäischen Kredithäuser können doch auch mit Kuba Geschäfte machen. Oder sie nähern sich Russland und der neu aufgezogenen BRICS-Bank an. Da hängt doch z.B. auch Brasilien drin.

Das einzige Argument dagegen erscheint mir, dass die USA evtl. Druck auf seine Handelspartner ausübt. Nach dem Motto: Wenn ihr mit Kuba Geschäfte macht, erschweren wir euch den Handel in den USA.

Kann das sein? Alles andere ergbit irgendwie keinen Sinn.

Aber wenn sich da alle anderen Staaten außer den Amis und Israelis einig sind, wie können die Amis dann noch solch einen Einfluss haben? Sie stehen doch alleine da.

Das mag naiv klingen, aber irgendwie verstehe ich es nicht.
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29.10.2014 18:31 Uhr von Shalanor
 
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Du ahst recht Nils. Doch was bringt Kuba als handelspartner? Amerika ist wirtschaftlich ne Katastrophe aber sogar ne Amerikanische Großstadt hat mehr zu handeln als ganz Kuba.
Rum und Zigarren was haben die sonst? Tourismus ist keine handelsware die Länder intressiert also ists einfach ne Attraktivitätsfrage. Und unsere Politiker sind sowieso huren. Wo das geld lacht lachen wir mit....
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30.10.2014 01:19 Uhr von einerwirdswissen
 
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So lange die Präsidenten der USA ihre kubanische Zigarren rauchen können,sind ihnen die Embaros egal.
Vielleicht sollte der Putin investieren,wenn die anderen Länder nicht wollen.
Gegenleistung - Parkplätze für Atomwaffen(Ironie)
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30.10.2014 12:55 Uhr von NilsGH
 
+1 | -0
 
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@ Shalanor:

Da hast du wohl auch Recht. Und als Absatzmarkt würden sie wohl auch wenig taugen:

Kuba wäre nicht so blöd wie die südlichen EU-Staaten und ließe sich einen Kredit unterjubeln, nur um deutsches Kriegsgerät zu kaufen, oder VWs. Die wissen schon, wie sie mit Geld umgehen.

Sicherlich stehen die Kastros dort auch schwer in der Kritik. Aber sie genießen in einem Großteil der Bevölkerung auch hohes Ansehen. Die Gesundheitsversorgung beispielsweise ist der amerikanischen stark überlegen - zumindest was die Grundversorgung angeht. Klar, Radiologie und Spezialisten sind dort dünn gesäht, aber bei 95 % der allgemein übblichen Krankheiten bekommen die Kubaner eine solide Versorgung.

DIe geben ihre (staatliche) Kohle eben nicht für jeden Konsumschrott aus.

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