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Statistik: Armut beginnt in Deutschland bei 979 Euro im Monat

Das Statistische Bundesamt warnt vor einer steigenden Armut in Deutschland, aktuell ist trotz eines guten Arbeitsmarktes jeder sechste davon bedroht.

Armutsgefährdet sind Menschen, die im Monat 979 Euro verdienen.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband sieht in diesen Zahlen trotz Rekordbeschäftigung eine "Amerikanisierung der Arbeit", denn "es gibt zu viele Jobs, die kein auskömmliches Einkommen garantieren".


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Euro, Monat, Statistik, Armut
Quelle: t-online.de
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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.10.2014 13:03 Uhr von Atze2
 
+10 | -2
 
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"Der Paritätische Wohlfahrtsverband sieht in diesen Zahlen trotz Rekordbeschäftigung eine "Amerikanisierung der Arbeit", denn "es gibt zu viele Jobs, die kein auskömmliches Einkommen garantieren".
"

jap, da ist was wahres dran. Hire & Fire wird wohl kommen. Kündigungsschutz war gestern. Und die grössten Sozial-Versager kommen aus ner sozialen Partei (SPD). Welch Wortwitz.

[ nachträglich editiert von Atze2 ]
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28.10.2014 13:23 Uhr von brycer
 
+16 | -0
 
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"... "es gibt zu viele Jobs, die kein auskömmliches Einkommen garantieren"...
Das interessiert doch in Berlin keinen.
Die sind doch nur daran interessiert dass ihr Einkommen so hoch ist, dass sie damit auskommen - und auch die Altersversorgung gesichert ist.
Denn bei dem Sch... den die da oben reihenweise produzieren müssen sie ja damit rechnen, dass es irgendwann mal Schluss damit ist.
Nein, da wird sich damit gebrüstet wie viele Arbeitsplätze man angeblich geschaffen hat und wie niedrig bei uns doch die Arbeitslosigkeit ist.
Dass das nur Schönfärberei ist, man die Statistiken so manipuliert dass möglichst wenige als Arbeitslos auftauchen, das weiß doch inzwischen jeder, der nur halbwegs denken kann.
Dass viele von dem Job den sie haben gar icht leben können (trotz Vollzeit!), das ist auch bekannt. Dass das immer mehr werden auch.
Trotzdem glauben diese Versager in Berlin weiterhin den Bürger verarschen zu können.
Wie lange noch?
Solange noch viele in der Denke leben "Wieso? Mir geht´s doch gut. Warum sollte ich dann aufbegehren?" wird sich aber auch nichts ändern.
Bei uns gibt es eben noch viel zu viele, die davon ausgehen dass alles ewig so bleibt wie es im Moment ist und dass es nicht die Möglichkeit gibt aus irgendwelchen Gründen abzurutschen. Abzurutschen in den Strudel nach unten.
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28.10.2014 13:24 Uhr von VerSus85
 
+13 | -1
 
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Das erinert mich an mein Gehalt von 720€ Netto abzüglich 120€ Monatskarte für die Bahn, macht 600€ Netto im Monat für eine Vollzeitstelle. jippie ja jeh, wer unterbietet?
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28.10.2014 13:57 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -13
 
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Gott-sei-Dank bin ich 53 und selbständig.
Kündigungsschutz ist sowieso für den Arsch - ich habe 3 konkurse Arbeitgeber hinter mir.
Hire & Fire wäre vielleicht gar nicht schlecht. Der Kündigungsschutz verhindert, dass Arbeitgeber Leute einstellen. Und wirklich bringen tut der Kündigungsschutz dann doch nichts - stattdessen wird man dauerbefristet eingestellt.
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28.10.2014 13:59 Uhr von Asasel
 
+13 | -11
 
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Ich weiss gar nicht, warum ihr euch so aufregt?

Wer von euch hat denn die falschen Kreuze bei der Wahl getätigt und meckert jetzt rum? Selbst schuld....

Schaut euch die kleine Streikpartei bei der Bahn an, was die erreicht haben.
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28.10.2014 14:05 Uhr von PakToh
 
+7 | -3
 
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Wenn ich so eine Scheisse von Rekordbeschäftigung schon lese - rechnet da irgendwelche ABM- Maßnahmen mal raus und Bereinigt mal alle, die gerade in irgendwelchen "Maßnahmen" sind und rechnet alle für die ALG, HarzIV oder sosntige Aufstockung gezahlt werden, dann würde uns Hören und sehen vergehen!

Eine Beschäftigung von der man nicht leben kann ist NICHTS wert!

Wenn ein Arbeitgeber einen nichst einstellen kann, weil man zu teuer ist, so gibt es 3 Gründe:
1. Die Arbeit ist nicht wirklich da und der Chef müsste einfach mal drei Stunden mehr arbeiten und es ginge auch.
2. Die Arbeit ist da und der Chef ist nur zu Geizig sie angemessen zu bezahlen, dann soll er 40 Stunden mehr arbeiten oder aber anständigen Lohn zahlen!
3. Die Arbeit ist da und der Chef hat wirklich nicht das Geld für den Mitarbeiter. - Dann ist es entweder ein Start-Up ohne Rücklagen, eine Firma die kompett in Schieflage hängt oder aber ein Chef der nicht mal das kleine 1x1 kann und keine Ahnung hat wie er ne anständige Kalkukation macht.

In letzterem Fall muss man nach Einzelfall entscheiden, ob der Chef mal nen Buchhaltungskurs verschrieben beommt oder aber hier eigentlich eine generelle Subvention / Risikokapitaleinlage Sinnvoller wäre, als einen bezuschusster Mitarbeiter.

Natürlich macht es Sinn Arbeitgebern Anreitze zu geben z.b. Langzeitarbeitslose für eine Umschulung zu nehmen und die ihnen dabei entstehenden Kosten mit zu tragen. Dies ist aber keine klassische Aufstockung und in meinen Augen as Investition/Subvention in Ordnung, da auch Zeitlich deutlich begrenzt und kein Dauerzustand.
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28.10.2014 14:13 Uhr von PakToh
 
+9 |