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Südkorea: Todesstrafe für den "Sewol"-Kapitän?

Die südkoreanische Staatsanwaltschaft hat die Todesstrafe für den Kapitän der im April gesunkenen Fähre "Sewol" gefordert.

Der Kapitän habe die Passagiere im Stich gelassen, hieß es in der Anklagebegründung. Kapitän Lee und drei Crew-Mitglieder sind wegen fahrlässiger Tötung in besonders schwerem Fall angeklagt. Sie sollen die Passagiere der sinkenden Fähre angewiesen haben, in ihren Kabinen zu bleiben.

Die Fähre war am 16. April mit 476 Passagieren an Bord gekentert, rund 300 Menschen kamen ums Leben.


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WebReporter: marc01
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Südkorea, Todesstrafe, Kapitän
Quelle: focus.de

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