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Schweiz: Zwölfjähriger Junge in Handschellen aus Kinderzimmer abgeführt

"Es ist unfassbar, was mein Sohn und ich durchmachen müssen", sagte eine 39-jährige, alleinerziehende Mutter im Schweizer Kanton Aargau. Vor eineinhalb Jahren wurde ihr damals zwölfjähriger Sohn von der Polizei in Handschellen aus seinem Kinderzimmer abgeführt, eine Straftat hatte er aber nie begangen.

Der Junge war damals aus der Primarschule verwiesen worden, weil er den Unterricht gestört haben soll, nach Angaben seiner Mutter soll er aber unterfordert gewesen sein. Die Vormundschaftsbehörden beschlossen daraufhin, den Jungen in ein Heim einzuweisen. Doch sowohl der Junge als auch die Mutter wehrten sich dagegen.

So erschien im März 2013 die Polizei in der Wohnung der kleinen Familie, um den Beschluss der Behörde durchzusetzen. Da der Junge auf die Frage, ob er freiwillig mitgehen wolle mit "Nein" antwortete, werteten die Beamten das als Widerstand, legten ihm Handschellen an und nahmen ihn mit.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schweiz, Junge, Handschellen, Kinderzimmer
Quelle: blick.ch

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.10.2014 14:40 Uhr von H.istory
 
+21 | -8
 
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Wenn sich das so abspielt wie es in der Quelle und in den Kommentaren der Quelle zu vernehmen ist, ist das ein ganz schön hartes Stücken. Da muss man doch gegen angehen können?!
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27.10.2014 14:49 Uhr von Kamimaze
 
+41 | -1
 
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Was nicht mehr in die News passe, aber erwähnenswert ist, Zitat Quelle:

"Kurze Zeit später entzogen sie der Mutter die Obhut für ihren Sohn. Die Begründung: Sie habe nicht kooperiert. «Sie haben weder mich noch ihn angehört», sagt Anna Schmid.

Seitdem befänden sie sich in der Hand der Behörden – in einem Abwärtsstrudel, der nicht zu stoppen scheint. Seit zwei Jahren lebt Kevin in einem Schulheim, er war in fünf Pflegefamilien untergebracht."

Tja, alles für das "Wohl" des Kindes...
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27.10.2014 15:00 Uhr von ar1234
 
+29 | -0
 
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Bei so nem Blödsinn sind die Ämter ganz groß. Wenn aber woanders Kinder verwahrlost sind oder unter dem Alkoholkonsum der Eltern leiden, geschieht oft Jahrelang oder dauerhaft nichts! Stattdessen schickt man die Kinder von fast intakten Familienverhältnissen ins Heim und zu Pflegefamilien um auf deren Weise dem Kind aufzuzeigen, wie scheiße das Leben noch so werden kann.
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27.10.2014 16:22 Uhr von Breeze-2006
 
+3 | -2
 
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Und was haben sich die Schweizer damals im Fall Raoul Wüthrich über die Amis und den - in der Tat - äußerst unsensiblen Umgang von Polizei und Justiz mit dem damals 11-Jährigen aufgeregt:

"Dort [in den USA] verwundert vor allem die Aufregung darüber, dass ein Elfjähriger am 30. August mitten in der Nacht von der Polizei aus dem Schlaf gerissen und mit Handschellen und Fußeisen gefesselt aus dem Elternhaus ins Gefängnis geschleppt wurde."

Quelle: http://www.spiegel.de/...

Selber nicht besser, ihr Eidgenossen...
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27.10.2014 16:34 Uhr von DarkBluesky
 
+6 | -0
 
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Der Amtsschimmel reitet weiter, das ist das Problem wen Behörden der Meinung sind die haben Recht. Da kennen die auch vor Strafttaten keine Rücksicht. Das Zerstören von Familien ist auch in Deutschland Standard, danach wird sich berüstet wieviele Kinder Sie befreit haben, 90% zu Unrecht. Leider.
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27.10.2014 17:39 Uhr von StabiloSanitaer
 
+1 | -12
 
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27.10.2014 17:43 Uhr von Dr_Meyer
 
+4 | -1
 
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Typisch Polizei,
es gibt wichtigeres auf der Welt!
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27.10.2014 20:22 Uhr von dommen
 
+8 | -2
 
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Haltet mal den Ball flach. Einfach so wird auch in der Schweiz das Jugendamt nicht aktiv, wenn sich nicht Vorfälle häufen würden. Die kommen in der Quelle und der News aber ob der einseitigen Bericht selten zur Geltung in solchen fällen. Man zeichnet lieber das Bild von grausamer Behördenwillkür, die einer liebenden und aufopfernden Mutter ihr einziges Kind wegnehmen. Auch dass der Junge schon fünf Pflegefamilien durchgebraten hat spricht meines Erachtens eine deutlichere Sprache als die Mutter mit ihrem Opfergejammer. Da ist noch mehr im Busch, wir erfahrens nur nicht.
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28.10.2014 04:37 Uhr von AMB
 
+3 | -0
 
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Ich weiß nicht wie es in der Schweitz ist aber in Deutschland kenne ich einen Fall, bei dem ich weiß, daß die Unfähigkeit von Leuten, die damit zu tun haben so dermaßen groß war, daß es wirklich schwer war dies zu korrigieren. Letztenendes konnte in dem Fall alles korrigiert werden weil das Amt einen Formfehler begangen hatte, der nachwies, daß es nicht mit rechten Dingen zu ging.
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24.11.2014 11:01 Uhr von HeltEnig
 
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Alle die daran beteiligt waren gehören entlassen und wegen Freiheitsberaubung angezeigt. Das arme Kind.

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