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Russland beschlagnahmt 600 Tonnen EU-Fleisch - Es war als Kaugummi deklariert

Um den russischen Sanktionen gegen Einfuhren von Fleisch aus den EU-Staaten zu entgehen, waren 600 Tonnen Fleisch unter anderen als Kaugummi deklariert.

Der Zoll im Nordwesten Russlands stellte den Schwindel bei der Durchsicht von 26 Containern fest. Die Kühlcontainer enthielten Fleisch und Schweinespeck aus Belgien, Niederlande, Polen und Deutschland.

In den Zollpapieren waren dagegen gefrorene Pilze, Saft, Fruchtgrütze und Kaugummi angegeben. Bis nächsten Sommer gilt jedoch das russische Einfuhrverbot von Fleisch aus den EU-Staaten.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: EU, Russland, Fleisch, Kaugummi, Zollbetrug
Quelle: krone.at

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34 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.10.2014 18:10 Uhr von HumancentiPad
 
+35 | -10
 
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Diese Story mit den Sanktionen ist an peinlichkeiten kaum zu überbieten.

Und Putin lacht sich wieder in Fäustchen...
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26.10.2014 18:11 Uhr von architeutes
 
+23 | -20
 
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"Typisch für die EU...."

Das sind Firmen die sich ein gutes Geschäft versprechen und keine EU diese Firma gibt es nicht.
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26.10.2014 18:12 Uhr von Joeiiii
 
+24 | -10
 
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600 Tonnen sind ja schon mal eine Ansage. Und man wird davon ausgehen müssen, daß das nicht der erste und letzte Versuch war. Da sieht man die Verlogenheit der EU-Staaten. Erst Sanktionen beschließen und dann mit gefälschten Zollpapieren Fleisch nach Rußland transportieren wollen.

Gut, verstehen kann ich das schon. Der Wasserkopf in Brüssel entscheidet irgendwelchen Müll, mit dem die nationalen Parlamente nicht einverstanden sind, und die Wirtschaft schon dreimal nicht. Die Sanktionen gegen Rußland schaden Europa mehr als den Russen. Wenn aber die Russen den Spieß umdrehen und ihrerseits Einfuhrverbote erlassen, dann kommt man mit gefälschten Zollpapieren daher, denn man kann sich ja den Handel nicht verbieten lassen.
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26.10.2014 18:25 Uhr von architeutes
 
+6 | -14
 
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@Joeiiii
Natürlich haben private Firmen deren Waren betroffen sind es schwer sich nach anderen Abnehmern um zu sehen.
Aber das Europa mehr Schaden nimmt ?? Steht die "Trans Adria Pipeline" ist Europa in Fragen Erdgas ziemlich unabhängig von Russland , man liest nicht viel davon aber die Sache ist in trockenen Tüchern.Das Gas kommt aus Aserbaidschan den riesigen Gasfeld Shah Deniz II.
Auch Deutschland (e-on) ist beteiligt.
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26.10.2014 18:25 Uhr von TinFoilHead
 
+10 | -12
 
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Lächerliche, höchstpeinliche EU!
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26.10.2014 18:45 Uhr von Perisecor
 
+18 | -14
 
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Wer glaubt, dass die EU als Institution Fleisch exportiert, der soll doch bitte endlich die Konsequenzen ziehen und aufhören, Sauerstoff zu verschwenden.
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26.10.2014 18:49 Uhr von kilojules
 
+11 | -1
 
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Sicher bin ich kein Fan der Sanktionen die die EU gg. Russland verhängt hat, aber die Lieferungen wurden doch nicht vom EU Parlament in Brüssel losgeschickt. Das sind Unternehmen die Ihre Waren wie gewohnt ins Ausland verkaufen wollen. Warum schimpft denn jeder dass das scheinheilig ist? Hat doch nichts mit Politik zu tun.
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26.10.2014 19:06 Uhr von Perisecor
 
+10 | -13
 
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@ kilojules

Es handelt sich hierbei außerdem um Sanktionen, welche Russland gegen die EU erlassen hat und nicht etwa Sanktionen der EU gegen Russland.
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26.10.2014 19:35 Uhr von Petabyte-SSD
 
+2 | -8
 
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600 Tonnen Fleisch?

1833 Tonnen Fleisch könnte man mit dem radioaktiven Abfall eines Kernkraftwerks verseuchen, das bei der Produktion von einer Kilowattstunde Strom anfällt:
http://live-counter.com/...

Etwas Offtopic, sorry, aber fiel mir gerade so ein...
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26.10.2014 19:51 Uhr von ar1234
 
+9 | -12
 
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Offensichtlich haben die Russenfreunde noch nix von freier Marktwirtschaft gehört. Die EU macht nicht den Handel in der EU. Das machen Firmen. Große und kleine Firmen entscheiden ganz alleine, wen sie was verkaufen. Die EU kann da höchstens verbieten und ab und zu mal kontrollieren. Genauso läufts auch in Russland ab, welches übrigens die zahlenden Empfänger hat. Wer die EU für den Schuldigen des illegalen Fleischexportes nach Russland hält, sollte übrigens nochmal ganz genau schauen, was so alles von Russland in die EU kommt. An diesen inoffiziellen Russlandprodukten ist Russland eben genauso schuld, wie die EU an ihren inoffiziellen EUProdukten.

Jedenfalls für die EU sind diese Sanktionen gar nicht mal so schlecht. So günstig wie jetzt, sind die Lebensmittel schon seit Jahren nicht mehr gewesen. 10 Eier fielen unter die 1 Euro Marke. Kohl und Zwiebeln gibts für 25 Cent das Kilo und Paprika für unter 70 Cent das Kilo. Auch das meiste sonstige nicht exotische Gemüse ist deutlich günstiger geworden. Die Russen werden bei sich mit Sicherheit das Gegenteil zu spüren bekommen.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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26.10.2014 20:02 Uhr von HackFleisch
 
+8 | -1
 
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@Petabyte-SSD, du würdest das Fleisch radioaktiv verseuchen und somit Massenmord begehen. Das ist krank, lass dich untersuchen.
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26.10.2014 20:02 Uhr von Serhat1970
 
+6 | -8
 
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Russland gefällt mir immer mehr ! ;)
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26.10.2014 20:06 Uhr von Petabyte-SSD
 
+1 | -5
 
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@ Prime.ra

Ich sagte ja Offtopic

PS: Gebe dir ein Racheminus mimimijmi
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26.10.2014 20:10 Uhr von hasennase
 
+8 | -4
 
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vielleicht haben ja clevere russsiche importeure die lieferung umdeklariert um die russischen sanktionen zu umgehen....
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26.10.2014 20:15 Uhr von Rongen
 
+6 | -3
 
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Dir ist schon klar, ar1-4 dass das zwar für den ersten Moment ganz net klingt das die Preise fallen, zumindestens für den Verbraucher, der Verkäufer hingegen entlässt dann bald die ersten Arbeiter da er durch die geringeren Einnahmen sich diese Belegschaft nicht leisten kann und danach oh genau er geht pleite, aber ist doch toll das Paprika nur 70 cent kostet.

Die Sanktionen treffen uns mehr als den Russen, aber Papi Obama will das so da bückt sich Mama Merkel doch sofort.
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26.10.2014 20:16 Uhr von shadow#
 
+7 | -12
 
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@ Prime.ra
"Aber zum einen hat die EU in arschkriecherischer Manier die Saktionsspirale begonnen..."

Das Einfuhrverbot für Fleisch, Saatkartoffeln und noch ein paar andere Dinge haben sich die Russen bereits vor 2 Jahren ausgedacht.
Verschone uns mit deinem ständigen uninformierten Unsinn.


Das gilt auch für die anderen Dummköpfe hier.
Zieht endlich nach Russland oder schließt euch in der Tiefkühltruhe im Keller ein, aber hört endlich auf hier pausenlos eure Dummheit zur Schau zu stellen.

[ nachträglich editiert von shadow# ]
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26.10.2014 20:25 Uhr von tvpit
 
+4 | -4
 
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Vielleicht war das Fleisch schon so alt,daß man es nur noch als Kaugummi deklarieren konnte.
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26.10.2014 20:43 Uhr von soulicious
 
+6 | -1
 
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Ob Russland oder EU - dieser Fleischhandel rund um die Welt ist einfach widerlich.
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26.10.2014 21:00 Uhr von brycer
 
+0 | -1
 
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Das war doch schon immer so und wird immer so bleiben.
Da können Staaten gegeneinander Sanktionen verhängen wie es ihnen beliebt. Die Wirtschaft (Konzerne etc.) der Länder werden trotzdem immer versuchen den Handel weiter leben zu lassen.
Auch braucht es hier immer zwei. Nämlich den Absender der Waren und den Empfänger, der die Waren liebend gerne annimmt, da er das Zeug ja gut verkaufen kann.
Hier der EU als Institution die Schuld in die Schuhe zu schieben ist völlig daneben. Schuld haben die ´Absender´, die versucht haben das Fleisch trotz der Sanktionen nach Russland zu bringen.
Schuld haben aber auch die Empfänger in Russland, die ja mit Sicherheit gewusst haben dass in den Containern keine Kaugummis oder Pilze sind.
Geschickter wäre es vielleicht gewesen, wenn man das Fleisch über ein oder zwei Umwege nach Russland gebracht hätte, aber da wären die Gewinnmargen der Händler mit Sicherheit geschrumpft. Aber wenn es um Geld geht hat manchmal die Vorsicht das Nachsehen. ;-P
Da jetzt Putin nicht an die Absender in der EU ran kann, kann es sehr gut sein dass bei den Empfängern in Russland nun ´die Kacke gehörig am dampfen ist´. :-D
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26.10.2014 22:14 Uhr von 1Manni_poliert2
 
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Ist wirklich schlimm, was die Sanktionen anrichten. Europäische und russische Unternehmen möchten verständlicherweise die Geschäftsbeziehungen untereinander nicht aufgeben, nur weil so ein paar "Verrückte" der EU und den USA auf Biegen und Brechen das TTIP durchsetzten wollen, um neue wirtschaftliche Beziehungen mit Amerika zu forcieren. Ich bin überzeugt, wenn TTIP und Ceta unterschieben und aktiv sind (und das werden wir als Bürger leider nicht verhindern können), werden die Sanktionen gelockert.
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26.10.2014 22:55 Uhr von TheRoadrunner
 
+2 | -4
 
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@ Olliskoenig
"Typisch für die EU, sie verhängt Sanktionen gegen Rußland, will aber Sanktionen von Rußland gegen die EU umgehen."
Wer genau will die Sanktionen umgehen? Die EU oder Unternehmen aus der EU? Man sollte schon in der Lage sein, das zu unterscheiden.
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26.10.2014 23:01 Uhr von ar1234
 
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@Rongen: Auf dem ersten Blick mag das vielleicht plausibel klingen, doch es gibt zwei Probleme.

1. Die Bauern beschäftigen kaum Arbeitnehmer und es werden sowieso immer weniger.
http://de.statista.com/...
Und wenn jemand mal welche beschäftigt, dann sinds meist Polen und andere Saisonarbeiter, die zu Niedriglöhnen arbeiten. Fakt ist: Die Bauernhofromantik aus dem Fernsehen ist in Deutschland ein Märchen!

2. Den meisten Gewinn und somit auch den meisten Verlust bekommen nicht die Bauern, sondern die Aufkäufer, Großhändler und Händler zu spüren. Denn die Bauern bekommen aufgrund der gegenseitigen Konkurrenz schon jetzt so wenig, dass es nicht mehr weniger geht. Wobei mir das aufgrund von Punkt 1 doch ein klein wenig am Arsch vorbei geht. Mir tun nur die Bauern leid, die sich wirklich um ihre Arbeitnehmer kümmern. Doch davon gibts wirklich nicht viele und sie bedienen Sparten, die sowieso nur zu einem kleinen Teil von den Sanktionen betroffen sind (Bio, Spezielle Anpflanzungen seltener Sorten,...) und keine Preissenkungen befürchten müssen.
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26.10.2014 23:20 Uhr von einerwirdswissen
 
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Das nenne ich mal ne Hilfslieferung.
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26.10.2014 23:33 Uhr von hasennase
 
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ist hier kollektive verblödung ausgebrochen. die eu verkauft rein gar nichts sondern händler bzw exporteuere tun es.
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27.10.2014 00:07 Uhr von mort76
 
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ar1234,
selbst den Polen sind die Saisonarbeiterloehne hier mittlerweile zu niedrig, und dass die Bauern keinen Spielraeume fuer Lohnerhoehungen haben, scheinst du ja schon zu wissen.
Und Landwirtschaft IST ja nun schon seit Jahrhunderten hauptsaechlich Saisonarbeit.

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