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Kardinal Tauran: Katholische Kirche zum Dialog mit islamischer Welt verurteilt

Laut Kardinal Jean-Louis Tauran, Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, ist die katholische Kirche angesichts der aktuellen Situation vieler Christen im Nahen Osten zu einem Dialog mit den Führern der islamischen Welt gezwungen.

Dabei erklärte er auch, dass die Religionen nicht die Ursache für die Konflikte wären, sehr wohl aber zu Lösungen betragen könnte. Man sei quasi zum Dialog "verurteilt". In diesem Zusammenhang beklagte der Kardinal auch den "religiösen Analphabetismus" in Europa.

Immer weniger Menschen würden sich aktiv zum Christentum bekennen, dabei sollten sie sich ihrer "kulturellen und religiösen Wurzeln" erinnern. Christen und Muslime müssten zudem eine "Pädagogik des Zusammenlebens" entwickeln.


WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Welt, Kirche, Kardinal, Katholische Kirche, Dialog
Quelle: de.radiovaticana.va

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.10.2014 15:12 Uhr von Borgir
 
+21 | -3
 
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Religion nicht die Ursache? Was denn sonst?
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26.10.2014 15:31 Uhr von Renshy
 
+10 | -1
 
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na fanatismus und heuchelei und gier ist die ursache, es gibt auch politiker die für ne wahl auch so einiges erzählen! im grunde zieht es die saudummen zur isis und werden dort konzentriert vernichtet im nachhinein
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26.10.2014 17:54 Uhr von Damals-wars-besser
 
+1 | -1
 
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@Renshy

Nichts geschieht Grundlos, auch was derzeit unten in Syrien geschieht hat seinen Zweck.

Es bleibt nur die Frage WIE Positiv..oder Negativ.

Naja die Zeit wird´s zeigen ob´s das alles Wert war.
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26.10.2014 20:33 Uhr von KenanKilliad
 
+4 | -4
 
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In diesem Zusammenhang beklagte der Kardinal auch den "religiösen Analphabetismus" in Europa.

*Wären die Menschen noch "religiösen Analphabeten" würden Sie immer noch jeden Sonntag in Scharen in die Messe rennen.

Immer weniger Menschen würden sich aktiv zum Christentum bekennen,

*Wen wundert,s angesichts der Verfehlungen innerhalb der Kirchenmauern*

dabei sollten sie sich ihrer "kulturellen und religiösen Wurzeln" erinnern.

*Kulturellen Wurzeln, meint Herr Kardinal die Germanische Kultur?*


Christen und Muslime müssten zudem eine "Pädagogik des Zusammenlebens" entwickeln.

*Träumer*

[ nachträglich editiert von KenanKilliad ]
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27.10.2014 09:12 Uhr von maxyking
 
+1 | -0
 
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Man sieht ja am Mittleren Osten wie toll es ist wenn fast alle ganz fest an einen Gott glauben, da ist es so friedlich kaum auszuhalten. Er sollte auch froh sein das es "religiösen Analphabetismus" gibt, denn die einzigen Leute die noch an seinen bescheuerten Mist glauben sind Menschen die sich nicht mit Religion beschäftigen.
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27.10.2014 09:19 Uhr von nexuscrawler
 
+2 | -0
 
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Doch doooch, Relligionen sind sehr wohl die Ursache dafür, sicherlich hätten wir noch Psychopaten und Macht/Geldgeile Menschen die auch Krieg führen würden, aber , die haben was zu verlieren, da sie etwas wollen das intakt ist, was beherrscht und besitzt werden kann.

Sicherlich gibt es auch eine grosse Schnittmenge, aber ich nehme an, das es ohne Religion auch schwerer würde die dumme Masse zu kontrollieren!
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27.10.2014 11:08 Uhr von Retrobyte
 
+2 | -1
 
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Vielleicht sollte der liebe Herr Kardinal sich mal Videos von den Kämpfen reinziehen,
wenn die Spinner im Chor "Allahu akbar!" schreien, in der Zeit wo sie sich gegenseitig abknallen.
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27.10.2014 11:09 Uhr von Jaegg
 
+2 | -1
 
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Es wird keinen Fortschritt durch Religion geben. Ganz einfach.

Es wäre ein Armutzeugnis für die Menschheit, wenn man sich in einem Zeitalter von gesellschaftlicher, technologischer und kultureller Aufklärung weiterhin an Übergangslösungen, wie Religionen, aufhalten muss. Religionen haben für Stabilität gesorgt, als es notwendig war. Aber diese Zeiten sind, meines Erachtens, vorbei.
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27.10.2014 12:12 Uhr von KaiserackerSK
 
+1 | -1
 
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Ja Religion hat für stabilität gesorgt. So wie ein Diktator durch Unterdrückung von Menschen die anderer Ansicht sind. Die Religion ist die Wurzel des Übel. Nur wenn es eine Grundidee gibt kann es Fanatiker geben. Egal wie gut die erste Idee der Religion war (ich denke keine Religion der Welt ist so wie sie sich sein Erfinder vorgestellt hatte), durch unterschiedliche Interpretationen von Vereinzelten kann etwas wie die IS, Opus Dei, usw. enstehen.
Wie denkt er sich denn soll das mit dem Islam geschehen? "Ja wir denken das wir verstehen was ihr meint, aber das ist vollkommener Unsinn wir haben eh die einzig wahre Wahrheit". Bei Verhandlungen in denen keine Partei von ihren Ansichten abweichen kann (da sie sonst alles für das sie stehen zum Teil verleugnen würden), ist zum scheitern verurteilt. Man kann sich nur friedlich voneinander trennen und sagen ihr habt euren Glauben und wir unseren aber unser ist natürlich der einzig richtige. Es kann in der Religion keine Einigung geben außer eine Seite gibt ihren Glauben auf.

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