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Nach Kinox.to-Razzia: One-Click-Hoster-Nutzer könnten abgemahnt werden

Während Rechtsexperten die Meinung vertreten, dass die Nutzer des Streaming-Portals Kinox.to nach einer Razzia gegen die Betreiber der Seite wenig befürchten müssten, könnte die Aktion anderweitige Konsequenzen nach sich ziehen.

Demnach sind die Betreiber von Kinox.to auch in den Betrieb sogenannter One-Click-Hoster wie Freakshare und Bitshare involviert. Da über solche Hoster illegale Inhalte nicht gestreamt, sondern heruntergeladen werden, könnten die jeweiligen Rechteinhaber Abmahnungen der Nutzer veranlassen.

Gegen die beiden Hauptbeschuldigten von Kinox.to wird indes weiterhin europaweit gefahndet.


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WebReporter: the_reaper
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Nutzer, Razzia, Hoster, kinox.to, One-Click-Hoter-Nutzer
Quelle: golem.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.10.2014 13:31 Uhr von HumancentiPad
 
+7 | -5
 
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War nur ne Frage der Zeit bis die One-Click-Hoster ins Visier geraten.

Mit Rapidshare früher wurde der Anfang gemacht.
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26.10.2014 13:34 Uhr von Rechtschreiber
 
+29 | -6
 
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Ach so eine dumme Panikmache schon wieder... Wer die Abmahnung bezahlt, ist selbst schuld.

1) Aus der IP und Zugriffsprotokollen geht nicht hervor, ob heruntergeladen, oder nur gestreamt wurde. Da letzteres nicht strafbewährt ist, kann es hierfür auch keine rechtmäßige Abgabe geben. Die Content-Mafia wird einen Scheißdreck tun das ganze vor den BGH zu klagen, da sie - wenn sie verlieren - allen Raubmordtotschalgskopierern Türe und Tore öffnen.

2) Wer tatsächlich ein Abo abgeschlossen hat (hatte ich bei Sharehoster.com damals auch vor der Schließung von Kino.to) hat prinzipiell auch nichts zu befürchten, denn das reine Vorhandensein eines Zahlungseinganges hat noch lange nicht die Aussagekraft, dass man illegal gedownloaded hat. Auch das weiß die Contentmafia. Wer sich also gegen die eventuell kommende Abmahnung wehrt, hat sehr gute Karten, gar nichts zu zahlen. Ich wurde nie abgemahnt. Wäre etwas gekommen, hätte ich Strafanzeige nach §§ 164, 263 gestellt.

Aber wie gesagt - es kam nie was.
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26.10.2014 13:47 Uhr von blaupunkt123
 
+12 | -4
 
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@Rechtschreiber mit solchen Aussagen würde ich aber vorsichtig sein.

Von One-Click-Hoster kann man nicht streamen.
Und wenn sie Protokolldaten haben, dass sich jemand einen Film in Form von RAR Dateien geladen hat, dann haben sie es eben schwarz auf weiß.


Und hier kann ich auch wieder sagen. Ein Hoch auf die Schweiz...
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26.10.2014 13:51 Uhr von Retrobyte
 
+6 | -1
 
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"Da über solche Hoster illegale Inhalte nicht gestreamt, sondern heruntergeladen werden(...)"

Ähm, whuut?
Bitshare bietet natürlich das Streamen von Videodateien an, ZUSÄTZLICH dazu auch noch das herunterladen von eben diesen.
Halt genauso, wie alle anderen Hoster auch, die von Kinox genutzt wurden/werden.
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26.10.2014 14:22 Uhr von Arne 67
 
+9 | -3
 
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Was für ein Müll wid hier wieder veröffentlicht?

Wird neuerdings nur noch Werbung für die illegal arbeitenden Rechtsverdreher gemacht, dem wie bei der bekannten "Pornoabmahnung" anschließend die Rechtsanwaltslizenz zu Recht entzogen wurde.

Wieso dürfen möchte gern Reporter hier so ein Müll und anscheinend gewollte Propaganda der Filmindustrie posten?
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26.10.2014 15:15 Uhr von owned1390
 
+6 | -2
 
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Das ist ein Hoax.
Sowohl auf kinox.to als auch auf Mygully haben sich die Betreiber für die Werbung bei der GVU bedankt.
Wahrscheinlich bei der Flucht schnell mit dem Handy getippt? ;-))))

Kinox:
Update 26.10.2014 - @GVU: Ihr macht euch laecherlicher als ihr seid. Aber VIELEN DANK erneut fuer die extreme (unbezahlbare) Werbung!! :-)

Gully:
Soso. Danke für die Werbung @ GVU.

Link: http://mygully.com/...

[ nachträglich editiert von owned1390 ]
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26.10.2014 15:16 Uhr von shadow#
 
+5 | -0
 
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Und das würde alles wunderbar funktionieren, hätten sie die Download Logs der One-Click-Hoster.
Haben sie aber nicht, werden sie auch nie bekommen.
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26.10.2014 15:30 Uhr von the_reaper
 
+1 | -2
 
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@Retrobyte: in der news geht es um freakshare etc. als one-click-hoster (= downloads), nicht um die streaming-angebote. der download kann abgemahnt werden, es sei denn, aus den server-logs würde nicht hervorgehen, ob streaming oder download den jeweiligen traffic verursacht haben.

@shadow#: es hat eine razzia bei den betreibern stattgefunden, somit sind die server inkl. logs höchstwahrscheinlich konfisziert in den händen von polizei und staatsanwaltschaft, welche diese weiterhin als honeypot betreiben.
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26.10.2014 16:07 Uhr von HackFleisch
 
+5 | -2
 
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Hoffentlich kriegen sie euch nicht, Daumendrück. Ich war Fan von der Seite.

@ Kritikglobalisierer, stimmt. Die Abgabe auf Speichermedien geben den Schweizer das Recht dazu. Wir hätten es auch doch unsere Regierung ist korrupt und verlogen.

[ nachträglich editiert von HackFleisch ]
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26.10.2014 16:26 Uhr von shadow#
 
+2 | -0
 
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@ the_reaper
Diese Seiten stellen nur Links zu den Downloadseiten der Hoster bereit, nicht zu den eigentlichen Dateien.
Auf diese Links zu klicken ist zwar ein starker Hinweis auf einen illegalen Download, aber noch kein Beweis dafür.
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26.10.2014 18:39 Uhr von the_reaper
 
+3 | -0
 
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@shadow#: du hast den inhalt der news wohl nicht verstanden:
"Demnach sind die Betreiber von Kinox.to auch in den Betrieb sogenannter One-Click-Hoster wie Freakshare und Bitshare involviert."

mit anderen worten: die betreiber der one-click-hoster freakshare und bitshare sind die selben leute, die auch das portal kinox.to betreiben. ergo hat die polizei nach der razzia auch zugriff auf freakshare/bitshare nicht nur auf kinox.to.
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26.10.2014 18:51 Uhr von Marco Werner
 
+2 | -0
 
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@blaupunkt123
Wobei einem bei Rar-Dateien immer noch der Umstand zur Hilfe kommen kann,daß diese Archive praktisch immer gesplittet sind und jede Teildatei für sich gesehen nur Datenmüll ist. Selbst die vollständige Datei ist gepackt nicht mit dem Filmwerk identisch. Genausogut könnte man versuchen, jemanden für ein Plagiat an einem Buch zu belangen,nur weil er eine Tageszeitung gekauft hat. Immerhin *könnte* man die Wörter ausschneiden und in der passenden Form wieder anordnen.
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26.10.2014 18:56 Uhr von MR.Minus
 
+1 | -0
 
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bei megaupload hatten die auch gesagt das die nutzer bestraft werden, es wurden am ende nur die betreiber bestraft die nutzer nicht.
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26.10.2014 19:56 Uhr von Marco Werner
 
+3 | -0
 
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@MR.Minus Kommt halt immer drauf an,wie karrieregeil der zuständige Staatsanwalt ist und natürlich,wieviele Daten noch greifbar sind. Vor vielen Jahren gabs mal ein Warez-Portal namens Bockwurst-Files, da wurden nach Schließung auch die noch greifbaren User zumindest zur polizeilichen Vernehmung vorgeladen. Ich war einer davon.
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26.10.2014 19:57 Uhr von ms1889
 
+4 | -0
 
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nuja... ich bin seit bestehen des internets online...
solche aktionen bringen rein gar nix...
auch sind die strafen NICHT verhältnismässig, bzw wird die content mafia von den gültigen gesetzen unrechtmässig übervorteilt. weil sie contentmafia...die poltiker bestochen hat...diese gesetze die klar zum nachteil des bürgers sind und wirtschaftsintressen vor intressen der menschen stellen und somit undemokratisch und unrechtsstaatlich und verfassungsfeindlich sind.

ich wage zu behaupten das berlin keinerlei intresse an grundrechten der deutschen hat...sonst wäre nicht JEDES gesetz gegen den bürger gerichtet.
die GVU ist eine terroristische vereinigung und JEDE firma die ihr angehört, ist unredlich und unseriös in JEDER hinsicht!

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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26.10.2014 21:29 Uhr von AMB
 
+2 | -0
 
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Ich bin gegen die allgemeine Verkriminalisierung des Volkes. Wenn diese Leute den Hals nicht voll bekommen können, dann sollte man ihnen eine Lösung vorschlagen, die uns allen dient.

Allerdings ist mir nicht klar warum man solches Volk mehr schützt als man Forscher schützt.

Deshalb bin ich dafür, daß der Schutz auf derartiges wie der Schutz auf Patente geregelt wird. Wird die Prämie für die Schutzverlängerung nicht mehr gezahlt, ist es mit dem Schutz vorbei und nach 20 Jahren sowieso. Leider scheitert das jedoch daran, daß die großen Abzocker direkt Gesetze kaufen könnn.

Wenn sie zu tief in die Kiste greifen, sollte man sie aus der Gesellschaft ausgrenzen und ihr Erschwindeltes Gut wieder verteilen, denn kein Mensch braucht für sich alleine eine Geldsumme, für die er mehrere Hunderttausend Jahre am Stück sein Leben bezahlen kann, sofern er diese von Bürgern erpresst und vor allem dafür alle Bürger kriminalisiert und Nachbarschaftshilfe vernichtet.

Wenn jemand sich derart bereichert reicht das eigentlich schon. Er sollte damit zufrieden sein, daß es so ist und stillschweigend Freude dabei empfinden, daß es ihm so gut geht. Wenn er jedoch das Volk angreift find ich sollte er sich überlegen müssen ob das nicht doch Folgen für Ihn haben sollte.
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27.10.2014 01:56 Uhr von iphonemann
 
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stat Salafisten und Isid Bekloppte zu jagen, jagen die Kino illegal gucker, die sogar noch bei den eltern wohnen, also verdienen die nicht mehr so gut.
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27.10.2014 01:57 Uhr von Retrobyte
 
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@the_reaper:
Schön das du die News verstanden hast, ich nämlich auch!

Das ändert nichts daran, das DU die News bzw. den von mir zitierten Satz falsch wiedergegeben hast.

Zum Rest der News braucht man nicht viel zu sagen.
Es sind in den letzten Jahren unzählige Streaming-Seiten und OCHs hops gegangen, ohne das dabei ein Nutzer abgemahnt wurde.

Wenn man die Großbetreiber wie die Jungs hier von Kinox außen vor lässt, kann man an einer Hand abzählen wie viele OCH-Uploader in dem letzten Jahrzehnt angeklagt wurden.

Reine Panikmache ist das hier, nichts weiter.
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27.10.2014 09:22 Uhr von Suffkopp
 
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Was ich mal wirklich interessieren würde wäre was ihr denn für Strafen für die Betreiber fordern würdet.

Beschuldigung derzeit:
- Steuerhinterziehung wahrscheinlich 1 Mio
- räuberische Erpressung und Brandstiftung

Das für den Punkt Urheberrechtsverletzung nichts gefordert wird von vielen hier ist klar - was aber ist mit dem Rest?
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27.10.2014 09:55 Uhr von Knopperz
 
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Die können für das "Runterladen" aktuell nicht abmahnen.
Das ist eine Grauzone, die noch nicht per Gesetz definiert ist.

Das ganze könnte sich allerdings sehr bald ändern, da die Copyright Gesetze mit dem CETA/TTIP Handelsabkommen durch die Hintertür gravierend verändert werden sollen.
Auf WikiLeaks wurde diesbezüglich kürzlich was veröffentlicht --> https://www.wikileaks.org/...

Die neuen CETA/TTIP Gesetze werden die Netzneutralität massiv einschränken, so wird es zum Beispiel unmöglich, das Whistleblower Ihre Informationen an die Öffentlichkeit bringen da man sich durch die Mithilfe (Journalisten etc) zum Komplizen macht und harte Strafen zu erwarten hat.

Wehrt euch gegen TTIP Leute, Ihr Ahnt noch garnicht was für eine Lawine aus Scheisse da auf uns zurollt.
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27.10.2014 11:02 Uhr von the_reaper
 
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@retrobyte: eine razzia gab es meines wissens nur bei megaupload, andere OCHs haben darauf hin freiwillig dicht gemacht, da ihnen das geschäft zu heikel wurde.
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27.10.2014 11:09 Uhr von rumfruggel
 
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1) Für den Straftatbestand muß einer natürliche Person die Straftat nachgewiesen werden. Also genau wer.

2) Zum zweiten muß der urheberrechtlich geschütze Film auf der Festplatte des jenigen zu finden sein. Nur das erfüllt den äußeren Beweis. Also Hausdurchsuchung und Beschlagnahme.

3) Eine Abmahnung dient der reinen Einschüchterung. Gleichzeitig bei Einwilligung der Annahme der Unterlassungserklärung auch als Beweis für die Straftat.

Rat:

Das heißt - Grundsätzlich auf keine Abmahnung reagieren.
Die Abmahnung sowie die Unterlassungserklärung ist ohnehin nur für zukünftige "Vergehen". Man tut sich somit keinen Gefallen, wenn man eine solche anrekennt. Immer alles abstreiten, was nicht bewiesen ist. Bei einer Abmahnung kann man den Beweis zuvor verlangen. Legt den der Abmahner nicht ausreichend vor, muß er nachbessern. Kann oder will er das nicht. Pech. Auf Downloadportalen gibt es auch jede Menge Filme die zum Download freigegeben sind, da sie eh 100x im TV & Co zum Mitschneiden gelaufen sind. Privatkopien derartiger Filme sind grundsätzlich erlaubt. Also muß der Abmahner auch nachweisen, daß

a) ein lizenzbehafteter Film gesaugt wurde
b) dieser tatsächlich und vollständig auf der Festplatte des Beschuldigten gelandet ist.

Denn - ich kann zwar glauben einen lizenzbehafteten Film gedownloaded zu haben - aber tatsächlich sich in der Datei "Alle meine Entchen" befinden. Der nicht vom Abmahner stammt. Oder frei zugänglich ist. Der Titel des Films auf der Plattform sagt garnichts aus.

Die Abmahner spekulieren somit auf die Nerven und Unkenntnis der Abgemahnten.

Dennoch möchte ich darazuf hinweisen, daß in Filmen viel Arbeit und Lebenszeit von den Machern steckt. Und man auch davor Respekt haben sollte. Ich weiß wovon ich spreche. Es sollte endlich einen vernünftigen Kompromiss zwischen Nutzer und Anbieter geben. Wenn ich mir die Kinopreise anschaue, steht das in keinem Verhältnis mehr.
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27.10.2014 16:34 Uhr von GuybrushThreepwood
 
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Schön dass die Justiz so hart durchgreift und europaweite Fahndungen durchführt!
Wenn sie den selben Einsatzwillen auch gegen Kinderschänder, Mörder und Vergewaltiger zeigt könnten sie sogar mal ein Menschenleben retten!

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28.10.2014 11:51 Uhr von Monika3
 
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Ich finde es schon dreist wie Nutzer unumwunden zugeben diese illegale Plattform benutzt zu haben. Seltsames Rechtsverständnis wenn man sich an Diebstahl mit schuldig gemacht hat. Deswegen halte ich eine saftige Strafe für Nutzer für angebracht. Es gibt genügend legale Seiten wo man sich Filme für günstiges Geld leihen, kaufen oder anschauen kann.

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