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Landgericht Gießen: Kein Spenderherz für Zweijährigen

Am Freitag hat das Landgericht Gießen (Hessen) entschieden, dass der zwei Jahre alte Muhammet nicht auf die Warteliste für ein Spenderorgan gesetzt werden soll. Das Gericht stellt sich damit hinter die Uniklinik Gießen-Marburg.

Der Zweijährige hat eine schwere Hirnschädigung, die das Risiko einer Transplantation stark erhöht, so die Richter. Die Eltern des Kindes hatten versucht eine andere Klinik zu finden, hatten aber keinen Erfolg.

"Es hat sich in den letzten Wochen kein anderes Transplantationszentrum gefunden, das bereit wäre, bei Muhammet Eren eine Herztransplantation vorzunehmen. Durch die heutige Entscheidung des Landgerichts Gießen fühlen wir uns in dieser Auffassung vollumfänglich bestätigt", so die Uniklinik.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Landgericht, Gießen, Spenderorgan
Quelle: hr-online.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.10.2014 15:49 Uhr von BigWoRm
 
+15 | -1
 
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natürlich haben die ärzte richtig entschieden aber würden wir es als eltern eines kranken kindes einfach zu hinnehmen?
NEIN !
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25.10.2014 16:47 Uhr von Saya
 
+17 | -1
 
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Ich habe gelesen, das die extra nach deutschland gereist sind, weil es in der Türkei wenig Spenderherzen gibt. Als Mutter eines schwer Herzkranken Kindes kann, ich das verstehen.
Aber als jemand der auf der Warteliste für 2 Organe steht, finde ich es eine frechheit.
Auch ich mußte um auf die Warteliste zukommen, nachweisen das ich ansonsten gesund bin. Wurde von Kopf bis Fuß untersucht, das macht schon sinn.
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25.10.2014 17:04 Uhr von holly47
 
+13 | -5
 
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Der hätte ja erstmal auf die Warteliste gehört und nicht einreisen und gleich ein Organ bekommen.Sonst sind wir unrein und ungläubig aber unser Blut.Organe und Knochenmark nehmen sie gerne
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25.10.2014 17:11 Uhr von shadow#
 
+8 | -1
 
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Eine verständliche Klage - leider auch ein verständliches Urteil.
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25.10.2014 17:54 Uhr von Brotfoto
 
+7 | -7
 
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Tragischer Fall.
Ich verstehe die Eltern von Herzen.
Sie kämpfen um ihr Kind.
Was jeder von uns ja auch machen würde.
Aber die Eltern hier als Wendehälse hin zu stellen ist schon eine Frechheit.
Wo steht das sie Muslime sind????
Oder gar Islamisten sind??
Nur weil sie aus der Türkei kommen???
Die Religion ist doch hier wohl mehr als zweitrangig.
Sie kämpfen um ihr Kind!!!!
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25.10.2014 19:15 Uhr von panalepsis
 
+2 | -1
 
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Ich denke, in dieser Angelegenheit ist es allen nicht leicht gefallen.

Irgendwo kann ich alle Beteiligten verstehen. Die Eltern, die Ärzte und schlussendlich auch die Richter.
Spenderherzen wachsen nunmal nicht auf Bäumen und wenn der Eingriff nicht sonderlich Erfolgversprechend ist, sollte man versuchen los zu lassen.
Das ist natürlich leicht gesagt, wenn man nicht in einer solchen Situation steckt, aber ich will auch nicht wissen, wieviele Menschen ebenfalls und vermutlich sogar schon länger auf der Liste stehen.

Wenn es allerdings stimmen sollte, dass sogar Todesdrohungen ob des Urteils ausgesprochen wurden, tut es mir Leid für den Kleinen, dass seine Verwandschaft oder Familie (oder wer auch immer die Drohungen ausgesprochen hat) zu solchen Mitteln greift.
Wenn man mir mit dem Tode droht, hat man es sich bei mir generell verspielt. Da wär es mir dann auch egal, aus welchem Grad von Frust heraus diese Drohung kam.
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25.10.2014 20:01 Uhr von GaiusBaltar
 
+1 | -1
 
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Zum Glück wird mittlerweile nach einer Alternative für menschliche Spenderherzen geforscht. Hört sich für die Zukunft interessant an.
http://www.aerztezeitung.de/...

http://www.chirurgie-portal.de/...
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25.10.2014 21:21 Uhr von shadow#
 
+2 | -7
 
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Einigen hier möchte man dank ihrer ständigen menschenverachtenden und fremdenfeindlichen Kommentare einfach nur pausenlos auf die Schnauze hauen.
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25.10.2014 22:06 Uhr von WolfGuest
 
+2 | -2
 
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@hibbelig
"Für Dich ist es menschenverachtend, wenn man Moslems nicht genehmigt, was anderen Menschen erlaubt/möglich ist."
und für dich ist das fortschrittlich oder was?
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25.10.2014 22:10 Uhr von CrazyWolf1981
 
+6 | -1
 
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Ist aber auch mal wieder typisch. Herkommen und Klagen. Was würde man machen wenn jemand gleiches in der Türkei versucht hätte als Deutscher? Einbuchten oder direkt ausweisen. Schickt man die jetzt wenigstens wieder nach Hause oder bleiben die auf unsere Kosten im Land und integrieren sich nicht wie ihre meisten Artgenossen hier auch? Mit der Grundeinstellung sind sie ja sicher keine Bereicherung für unser Land.
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25.10.2014 23:15 Uhr von Stray_Cat
 
+3 | -1
 
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Eine größere Verzweiflung kann es für Eltern nicht geben. Sie hoffen auf die Transplantation als ersten Schritt. Sie denken überhaupt nur in Schritten. Der nächste Schritt ist sicherlich die Hoffnung auf ein Wunder, so dass das Baby lange genug weiterleben wird, um weitere Maßnahmen einzuleiten. In ihrer Situation können sie die Aussichtslosigkeit nicht anerkennen und wirklich gibt es ja auch hin und wieder unvorhergesehene Heilungen.

Die Ärzte unterliegen ganz anderen Verantwortungen. Ja, auf gewisse Weise sprechen sie das Todesurteil über das Baby. Gleiches würden sie mit einem anderen kleinen Wesen tun, würden sie dem türkischen Kind das Herz zusprechen. Ihre Entscheidung zugunsten der größeren Wahrscheinlichkeit einer Rettung finde ich richtig, aber natürlich würde ich sie dafür als Eltern nicht lieben.

Morddrohungen gegen die Ärzte auszusprechen, halte ich allerdings in keinster Weise für gerechtfertigt. Sollten sie lieber nach einer weiteren Möglichkeit suchen und sich nicht auf Deutschland festlegen.
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26.10.2014 12:58 Uhr von Riesenzwerg
 
+1 | -1
 
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Moslems sollten anfangen selber Organe zu spenden, anstatt nur abzugreifen!
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10.11.2014 12:53 Uhr von hostmaster
 
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