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Flüchtling äußert: "Wenn Kobane fällt, ist überall Krieg"

Schon seit Wochen wird die nordsyrische Stadt Kobane heftig umkämpft. Nur wenige Kilometer entfernt in Suruc in der Türkei verfolgen täglich mehrere Tausend Menschen das Gemetzel, das in Kobane stattfindet.

Der Kurde Muhammed, ein Flüchtling aus Kobane, äußerte, dass der Kampf schon lange erledigt sein würde, wenn die Türkei endlich einschreite. Die Regierung in der Türkei sei sogar ein Feind der Kurden und würde die IS-Terrormilizen mit Waffenlieferungen unterstützen.

"Es tut weh und ich halte es kaum aus, aber ich muss einfach jeden Tag nach drüben schauen. Ich will wissen, was mit meiner Stadt passiert", so Muhammed. Wenn Kobane in IS-Hände fallen würde, würde niemand mehr in Frieden leben können, so der Flüchtling weiter.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Krieg, Flüchtling, Kobane
Quelle: dw.de

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25.10.2014 10:05 Uhr von Der_Korrigierer
 
+15 | -3
 
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Dieser religiöse Osten...
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25.10.2014 10:22 Uhr von VerSus85
 
+11 | -10
 
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Naja, die Türkei und die Kurden waren schon vor isis verfeindet, und schuld hat hier die PKK die auch Anschläge in der Türkei verübte.
Was erwarten sie jetzt? Das die Türkei ihnen mit allem was sie hat zur Hilfe kommt, damit die Anschläge nach isis weiter gehen? Das wäre so als ob wir den Taliban zur Hilfe kommen würden. Schwierige Situation dort, weill alle verfeindeten Parteien terroristische Hintergründe haben. Trozdem sollte die Türkei handeln um ein erstärken der isis zu verhindern, denn die sind weit aus schlimmer als die PKK.
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25.10.2014 10:23 Uhr von HumancentiPad
 
+18 | -4
 
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Sollte Kobane fallen, hat die halbe Welt zugeschaut und nix gemacht.
diese sporadischen angriffe der Amis sind nutzlos.
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25.10.2014 10:39 Uhr von Garstl
 
+38 | -5
 
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Hätten die Türken geholfen, hätte das Symphatiepunkte bei den Kurden gegeben und ich glaube kaum , dass die PKK weiterhin Anschläge verübt hätte.Manchmal muss man über seinen Schatten springen um zu zeigen , dass man der bessere ist.
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25.10.2014 10:43 Uhr von CrazyWolf1981
 
+17 | -8
 
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Die Kurden sind auch alles andere als friedlich. Sieht man dort, z.B. PKK, oder hier bei den Demos. Unterm Strich bleibt eines gleich: Islam und Gewalt gehört zusammen, egal welche Ausrichtung. Ob "normale" Muslime, Salafisten, Kurden. Mit einer modernen, friedlichen und menschenrechtskonformen Religion hat keiner von denen was zu tun.
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25.10.2014 11:18 Uhr von ashfigga
 
+5 | -10
 
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Na und? Wen juckt Kobale, wenns fällt dann fällts eben. Die Medien puschen das so auf, als ob es um ein deutsches Dorf geht, auf einmal sind die Kurdenhasser und Ehrenmord Gegner auf der Seite der Kurden und kümmern sich um irgendein Kaff am Arsch der Welt. Sicher gibt ja keine wichtigeren Themen in Deutschland, am besten nimmt Deutschland die Bevölkerung von Kobale auf und füttert sie durch.

Seht euch mal die Geschichtsbücher an, nur Kriege und alle paar Jahrzehnte neue Staaten, jetzt tut man so, als ob die Grenzen und Staaten die seit ein paar Jahrzehnten bestehen für immer und ewig bleiben müßen. Dem ist nicht so, auf der Welt herrscht Veränderung, Wenn Deutschland das nicht will, soll es seine Soldaten in den Kampf nach Kobale schicken und nicht immer was von Türkei labern, die haben nämlich kein Interesse fremde Länder zu überfallen um angeblich für die Rechte der unterdrückten Frauen zu kämpfen.
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25.10.2014 11:44 Uhr von HumancentiPad
 
+1 | -11
 
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25.10.2014 12:05 Uhr von Alpensturm
 
+11 | -3
 
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Schon doof, wenn sich die von den Amis ausgebildeten und ausgerüsteten Islammilizen selbstständig machen. Letztes Jahr waren es noch Freiheitskämpfer die gegen Assad kämpfen - heute sind es Terror-Milizen.....

[ nachträglich editiert von Alpensturm ]
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25.10.2014 12:20 Uhr von TK-CEM
 
+11 | -3
 
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Zu A: die Stadt heißt KobaNe, nicht KobaLe - soviel Korrektheit sollte schon sein (Klugscheißer-Ende).

Zu B: selbst wenn Kobane nicht fällt, glaubt irgend jemand, dass dann der Krieg da drüben vorbei ist? Denen geht es nicht um die Stadt Kobane - oder zumindest nicht primär - bestenfalls strategisch, sondern es geht um´s Töten, um die Wollust am Blutvergießen, Vernichten, Auslöschen, Eroberungen und die Erweiterungen der eigenen Gebietsansprüche. Es geht denen um die totale und grenzenlose Macht. Dabei ist ihr Allah, Mohamed, Islam, Koran, Scharia, Tradition und was weiß ich noch alles nur billiger Vorwand, um die blutrünstigen Greultaten zu rechtfertigen.

Die Weltgemeinschaft - allen voran die UN - will immer so gut und so fortschrittlich sein. Aber hier konsequent reagieren können oder wollen sie aus Angst vor monetären Verlusten und Profitgier nicht. Was ein verlogenes Dreckspack.

Entweder sollte diese ganze Region hermetisch abgeriegelt werden, damit keine Personen mehr rein oder raus können. Dann können sie sich gegenseitig abschlachten, bis keiner mehr lebt. Nach spätestens 1 Jahr sind alle Kadaver zerfallen und das Land kann neu besiedelt werden - mit vielleicht friedlichen Erdenbürgern.

Oder aber die Weltgemeinschaft geht geschlossen als Allianz mit aller verfügbaren militärischen Härte gegen diese IS- und Islam-Terroristen vor und räumt ein für allemal damit auf. Vielleicht begreift dann auch der letzte Islam-Depp, dass Religion und Gewalt nichts miteinander zu tun haben sollten.

Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende. Aber genau dahin steuern wir vermutlich alle hin.

So what - it´s my project only.
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25.10.2014 13:02 Uhr von architeutes
 
+2 | -4
 
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Um den IS zu zerschlagen müssen mindestens 40.000 Mann an Bodentruppen antreten ,denn es soll ja schnell gehen damit die Verluste durch Sprengfallen und Hinterhalte nicht zu groß werden.
Und dann ??? Alle erschießen ?? Die Entscheidung möchte und wird keiner fällen.Ziehen die Truppen ab wächst der IS erneut.
Die Lösung kann nur durch eine Bewegung aller Muslime gegen den Islamismus gestoppt werden.
So viele wie möglich im Kampf zu töten hilft sicher gewaltig aber die Lösung ist es nicht.

[ nachträglich editiert von architeutes ]
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25.10.2014 13:14 Uhr von HumancentiPad
 
+5 | -1
 
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@architeutes
"Um den IS zu zerschlagen müssen mindestens 40.000 Mann an Bodentruppen antreten"

Wenn man noch länger wartet dann ja.....!
Aber vorallem die USA könnten doch jetzt mal zeigen wozu sie militärisch in der Lage ist.
Wenn man es richtig angehen würde dh. aktive Aufklärung, Luftunterstützung und Bodentruppen dann wäre Kobane in 2 Wochen ISIS frei.

Wofür gibt es denn bei jedem militär Spezialkräfte??

[ nachträglich editiert von HumancentiPad ]
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25.10.2014 13:33 Uhr von architeutes
 
+1 | -2
 
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@HumancentiPad
Nehmen wir mal an die Amerikaner und einige wenige Verbündete vernichten die IS Truppen ,was kommt dann ?? Eine Stationierung von Truppen für viele Jahre ??
Danach ist die Situation 1 zu1 mit den Irak und Afghanistan zu vergleichen Anschläge Tote ,und die Region kommt nie zur Ruhe.Zudem steigert sich die Gefahr das der Kampf in unsere Städte verlagert wird um ein Vielfaches.
Und vom ersten Tag an wo US-Truppen dort tätig werden protestieren die Russen und viele anderen auch.
Dies ist ja jetzt schon der Fall ,IS = Ami.
Warum sollten sie sich dem allen aussetzen ???
Die Lösung kann nur aus der islamischen Welt kommen ,eine gerechtere Lebensgrundlage für alle Muslime ,mehr Perspektiven ,einfach eine bessere Alternative zum Islamismus.

[ nachträglich editiert von architeutes ]
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25.10.2014 14:16 Uhr von Osiso
 
+0 | -6
 
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Ja dann kommt der totale Islamismus, erst haben wir unsere Freiheit im Hindukusch verteidigt, und jetzt in Kobane.

Wir brauchen Kreuzzüge Version 2.02
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25.10.2014 14:18 Uhr von HumancentiPad
 
+2 | -2
 
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@architeutes
"Nehmen wir mal an die Amerikaner und einige wenige Verbündete vernichten die IS Truppen ,was kommt dann ?? Eine Stationierung von Truppen für viele Jahre ??"
Ich kann diese Befürchtung verstehen.
Es darf genau dieser Fehler nicht nochmal gemacht werden, aber die ISIS ist zu erfolgreich dem muss man einen Riegel vorsetzen.
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25.10.2014 14:22 Uhr von Gorli
 
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Wenn die Wehrmacht den Auftrag bekommen hätte da aufzuräumen, wäre das Problem schon erledigt gewesen. Das blöde ist halt, das wir mit höchsten ethischen Samthandschuhen gegen einen Gegner Kämpfen sollen, der nicht mal sein eigenes Leben achtet.

Nicht dass ich Konzentrationslager und die ganzen auswüchse der Nazis gut heiße, aber wenn dieser Konflikt noch Dekaden so weiter geht, sterben unter dem Strich mehr wie wenn die Wehrmacht da einmal durchgefahren wäre.
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25.10.2014 14:22 Uhr von Osiso
 
+2 | -0
 
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Kurden und Schiiten erobern Dörfer zurück Racheakte an Sunniten im Irak

http://www.tagesschau.de/...
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25.10.2014 15:11 Uhr von Serhat1970
 
+4 | -3
 
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Wenn man einen Grund braucht für Krieg dann schafft man sich einen.
Kobane ist wohl einer der unwichtigsten Städte in Syrien und strategisch absolute Nebensache. Aber nein man dichtet ihm eine große Bedeutung bei damit man einen Grund hat so richtig loszulegen besonders das PKK Terror Gesindel braucht solche Vorwände.

[ nachträglich editiert von Serhat1970 ]
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25.10.2014 16:42 Uhr von HackFleisch
 
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Ist ja klar, wer sich im Krieg befindet ist in einem persönlichen Notzustand, für diese Person geht die Welt unter. Wäre bei mir auch so. Da hilft nicht einmal mehr Ommmmmm
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25.10.2014 17:53 Uhr von Tamerlan
 
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So ShortNews, etwas Medienkritik heute. :)

Dieser Abschnitt aus der News hat als Vorlage für den Titel der Quellnews und der ShortNews gedient:


Muhammed hasst es, hier zu sitzen und aus der Ferne zu beobachten, wie seine Heimat, sein altes Leben in Stücke geschossen wird. "Es tut weh und ich halte es kaum aus, aber ich muss einfach jeden Tag nach drüben schauen. Ich will wissen, was mit meiner Stadt passiert". >>>> Was, wenn Kobane fällt, frage ich ihn. "Dann wird hier niemand mehr in Frieden leben", sagt Muhammed. "Wo immer es einen Kurden gibt, wird es Krieg geben." <<<<

Die Deutsche Welle macht aus dieser Suggestivfrage den Titel, den man werbewirksam (Werbung im Krieg nennt man Propaganda) unter das Volk bringen kann. Die Botschaft lautet: Kobane ist DIE Schlüsselstadt und wir MÜSSEN unsere Truppen dahin schicken! Es ist ALTERNATIVLOS! :)
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25.10.2014 19:57 Uhr von kuno14
 
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bisher haben solche aussagen immer nur zur eskalation geführt......
möchte das aber damit nicht gutheissen.
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25.10.2014 21:47 Uhr von Atheistos
 
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Eigentlich muss man froh sein, dass es dort noch zu Kampfhandlungen kommt. Wenn die Amerikaner einmarschieren und die ISIS-Kämpfer zurückdrängen und diese keine Chance mehr sehen, tragen sie den Krieg in die Welt.

Ich gehe davon aus, dass die Amerikaner nur Pseudoangriffe fliegen. Insgeheim möchte man den Sturz von Assad und wird danach entscheidend eingreifen.

[ nachträglich editiert von Atheistos ]
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26.10.2014 08:44 Uhr von Dreamwalker
 
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@Versus85:

Die Türkei wird sich umschauen, wenn Kobane fällt ist die IS (wie jetzt schon so gut wie ) direkt vor der Tür. Entweder die IS stabilisiert erst mal seine Vorherrschaft oder zieht direkt weiter in die Türkei ein und bringt den Krieg ins Land. Das ist eine logische Konsequenz.Ganz zu schweigen davon, dass die PKK etliche Menschen vor der IS gerettet hat während die Türken nur zu sehen.
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26.10.2014 18:57 Uhr von Atheistos
 
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Wenn die ISIS -Führer clever sind, dann fallen sie nicht in die Türkei ein, denn dann tritt der Bündnisfall der Nato ein. Am besten holen sie sich kleine, destabilisierte Länder im mittleren Osten, verleiben sich danach schwarzafrikanische Länder in ihr Kalifat ein, kreisen Ägypten ein und versuchen es zu unterwandern und einen Bürgerkrieg zu provozieren, dann haben sie Bevölkerungsmengen zur Rekrutierung zur Verfügung die schwindelig machen.
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03.11.2014 09:33 Uhr von BlendeAkt
 
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Solange dort Muslime gegen Muslime kämpfen, sollte sich der Westens tunlichst heraushalten. Wir können nur verlieren. Der Islam muss einfach die gleichen Erfahrungen machen und die gleiche Entwicklung durchlaufen, wie es das Christentum vor 500 bis 1000 Jahren gemacht hat.
Demokratie kann nicht von außen kommen.

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