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Wladimir Putin: Führer in Washington für Destabilisierung der Welt verantwortlich

Der russische Präsident Wladimir Putin hat dem Westen die Schuld an dem derzeit herrschenden Konflikt zugeschoben. So ignoriere dieser die Interessen Russlands. Außerdem habe der Westen den Ukraine-Konflikt angeheizt. Vor allen Dingen klagte Putin die USA an.

Die USA würden eine neue Weltordnung anstreben. Die "Führer in Washington" würden für die weltweite Destabilisierung verantwortlich sein, so Putin weiter. Außerdem habe die pro-westliche Regierung in der Ukraine kein Interesse daran, eine friedliche Lösung für den Konflikt zu finden.

Die NATO behauptete unterdessen, dass sich in der Ukraine nach wie vor russische Soldaten befinden würden. Es seien zwar Einheiten abgezogen worden, aber den Separatisten würde nach wie vor von einer "ziemlich großen Truppe" aus Russland geholfen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Welt, Führer, Wladimir Putin, Washington, Putin
Quelle: dw.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.10.2014 10:37 Uhr von ar1234
 
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Fast keiner im Westen wird mehr was mit Russland anfangen wollen, so lange man dort kein Interesse zeigt, die Krim der Ukraine wieder zurück zu geben, den so genannten Tourismus zur Ost-Ukraine zu beenden und den Westen für die eigenen Fehlentscheidungen verantwortlich zu machen.
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25.10.2014 10:40 Uhr von TinFoilHead
 
+5 | -2
 
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Besser und treffender hätte man es nicht sagen können.
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25.10.2014 10:47 Uhr von Komikerr
 
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ar1234

Ist dir eigentlich schonmal aufgefallen, dass schon längst kein Hahn mehr nach der Krim kräht?
Nichtmal mehr die Presse?

Es geht dem Westen nurnoch um den Rest der Ukraine und den Versuche, diese nicht gänzlich zerfallen zu lassen
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25.10.2014 11:02 Uhr von ar1234
 
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@Komiker: Was die Hühner und Häne machen, interessiert mich nicht. Die Krim wurde geklaut und das ist noch gar nicht so lange her. Die russischen Urlauber sind immer noch im Osten und auch sonst ist die Kacke noch am dampfen. Und das ändert sich nicht damit, dass die Medien nicht mehr drübner schreiben. Davon abgesehen höre ich von deiner Fraktion (Russenfreunde) Tag für Tag noch wesentlich ältere Geschichten runter bis zum Vietnamkrieg und noch viel weiter, die immer wieder als Entschuldigung und Begründung für Russlands aktuelles Verhalten herhalten mussten.

Für mich deutet jedenfalls alles darauf hin, dass Putin die Krim nicht ohne erheblichen Kostenaufwand versorgen kann, so lange keine Landverbindung aufgebaut wird. Daher wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit versuchen, irgendeine Form von Landlösung zu bekommen. Daher sollte man die Krim ganz besonders im Auge behalten!

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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25.10.2014 11:37 Uhr von architeutes
 
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Kann er sich und seine Taten überhaupt noch einordnen ??
Soldatenmütter mundtot machen ,jeden Organisationen die sich mit Menschenrechten befassen verbieten lassen ,den Dombass plündern ??Und das alles zum Schutz vor den Westen ,irgendwie passt das alles nicht zu den was er verbreitet.
Er soll mal bei seinen eigenen Geschichten bleiben ,ablenken hilft nur seinen Fans.
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25.10.2014 12:01 Uhr von Holzmichel
 
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Na klar, NUR Putin ist ganz friedlich, sozusagen ein FriedensENGEL!!!
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25.10.2014 12:22 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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"Die Krim wurde geklaut und das ist noch gar nicht so lange her." (ar1234)
Das stimmt.

Das Agieren der EU in der Ukraine wird bei der allgemeinen Bewertung der Lage in der öffentlichen Diskussion ausgeblendet.

Es gab eine Rebellion in Kiew. Es gab keine Rebellion auf dem Land. Diese Rebellion hat zum Sturz von Janukowitsch geführt, der ja lediglich noch ein halbes Jahr im Amt gewesen wäre. Das führt zu der Frage, warum die Eile zur Rebellion?

Es geht im Kern um Einflußgebiete. Und es geht offensichtlich um Zeit.

Die EU weitet ihr Einflußgebiet aus. Rußlands Einfluß soll zurückgedrängt werden.

Die EU hat kulturell mit der Ukraine wenig gemein. Rußlands Geschichte stammt aus Kiew.

EU-Waren können nach der EU-Assoziation der Ukraine zollfrei nach Rußland gehandelt werden. Dies bedeutet einen erheblichen Finanzverlust für die russische Staatskasse.

Die Ukraine wird in die EU mit der Behauptung gelockt, daß es ihr wirtschaftlich besser gehen würde. Tatsächlich hat die EU selbst enorme wirtschaftliche Probleme zu lösen, weil die südeuropäischen Volkswirtschaften ihre Währung nicht abwerten können. 40 Prozent der EURO-Bevölkerung müssen über Target2 vom Norden mitfinanziert werden, obwohl beispielweise die 500 Mrd. EUR-Guthaben der Bundesrepublik im EZB-Target2-Verfahren gegenüber den südeuropäischen Ländern wertlos sind. Wie will man dann noch zusätzlich die Ukraine wirtschaftlich aufpäppeln?

"Für mich deutet jedenfalls alles darauf hin, dass Putin die Krim nicht ohne erheblichen Kostenaufwand versorgen kann, so lange keine Landverbindung aufgebaut wird." (ar1234)
Könnte gut möglich sein, daß Putin versuchen wird, eine Landverbindung zu schaffen. Wenn man sich die Kosten für Sotschi (50 Mrd. US-$) anschaut, dann kann es aber auch sein, daß Putin eine feste Verbindung bauen läßt.

"Daher sollte man die Krim ganz besonders im Auge behalten!" (ar1234)
Die Krim ist für Rußland ein Symbol.

Wenn man sich das Handeln Putins anschaut, dann wird jedoch deutlich, daß die OSZE für Rußland bei der Abwägung zwischen wirtschaftlichen und politischen Interessen an Bedeutung verliert. Das hat jedoch zur Folge, daß die OSZE insgesamt an Wirkkraft verliert. Die OSZE ist jedoch der Garant für den Frieden in Europa.

Die Existenz des sowjetischen Kunststaat Ukraine ist an die Wirkkraft der OSZE gekoppelt. Diese hängt jedoch nicht nur von der Gestaltungskraft der EU-Mitglieder in der OSZE-Vollversammlung ab, sondern auch von der russischen Kooperationsbereitschaft innerhalb der OSZE ab.

Was derzeit zwischen EU und Rußland abläuft, ist in einem größeren Kontext zu sehen. Auf globaler Ebene gibt es derzeit ein Bemühen der BRIC-Staaten sich aus der strukturellen Abhängigkeit von den NATO-Staaten zu lösen. So haben beispielsweise Rußland und China vereinbart, direkt ihre Währungen zu kaufen, um deren zwischenstaatlichen Handel zu organisieren.

Die russische Besetzung der Krim ist somit eine militärische Abwehrhandlung auf die geographische Minderung seines Einflußgebietes in einer multipolaren Welt.

Die Behauptung Putins die USA würden eine neue Weltordnung anstreben, ist nur partiell richtig. Es ist die globale Finanzindustrie, die eine neue Weltordnung anstrebt, nicht deren Wirtstier - die USA. (Letztlich leidet die US-Bevölkerung selbst unter dessen Agieren.) Das kann man daran erkennen, daß Obama ein militärisches Eingreifen in Syriens Bürgerkrieg verneinte. Stattdessen gab es finanzielle Unterstützung durch private Geldgeber - und die kamen nicht aus den USA, sondern aus den arabischen Staaten bzw. der Türkei.

Bei all dem Hickhack sollte man die eigenen Interessen aus den Augen verlieren. Wenn die Krim "heim ins Reich" geholt wurde, wäre es doch legitim, Kaliningrad "heim ins Reich" zu holen - zumindest die Polen sollten Kaliningrad erhalten.
Das ist letztendlich die Logik, die aus der Schwächung der OSZE zu ziehen ist.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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25.10.2014 13:28 Uhr von ar1234
 
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@Sag_mir_Quando_sag: Die Ukrainer haben also kein Recht auf einen eigenen Staat und Selbstbestimmung, weil die Russen ihre Interessen durchsetzen müssen um den Handlungen des sich immer weiter ausbreitenden Westens Grenzen aufzuzeigen?

Zitat: "Die russische Besetzung der Krim ist somit eine militärische Abwehrhandlung auf die geographische Minderung seines Einflußgebietes in einer multipolaren Welt.
"

Was!? O.o
Is nicht dein Ernst oder?
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25.10.2014 13:30 Uhr von Bruecke
 
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Genscher, 10. Februar 1990 zwischen 16 und 18.30 Uhr: Uns sei bewusst, dass die Zugehörigkeit eines vereinten Deutschlands zur Nato komplizierte Fragen aufwerfe. Für uns stehe aber fest: Die Nato werde sich nicht nach Osten ausdehnen."

der damalige US-Botschafter in Moskau, Jack Matlock, sagt, Moskau habe eine "eindeutige Zusage" bekommen.

Demzufolge steht Russland nicht nur die Krim zu.......Putin sollte sich nehmen was Russland Millitärisch und wirtschaftlich zusteht! Die Marionetten des Westen sollten für alles bezahlen und nicht das Volk
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25.10.2014 13:37 Uhr von Bruecke
 
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"Die Ukrainer haben also kein Recht auf einen eigenen Staat und Selbstbestimmung"

Denke nicht das es eine Selbstbestimmung gibt bei den Ukrainern! Das Eu wird dem ukrainischen Volk auferlegt!
Sicherlich wollten die Ukrainer Demonstrieren(Maidan)......Doch bestimmt nicht für das Chaos was jetzt herscht!
Ein herzlichen Dank an Klitschkos!Das Blut klebt immer an euren Händen!

Die Ukrainer hatten die Schnauze voll von der Korruption im Lande...zurecht......nur leider hat sich diesbezüglich nichts geändert....eher noch schlimmer......mitlerweile muss klitschkos schon aus Kiew flüchten weil es wieder Randale am Maidan gab....als dieser den Maidan räumen wollte....

Die Us Botschaft bezahlte Ukrianer "täglich Brot" für das demonstrieren......wenn das Selbstbestimmung ist ........;)
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25.10.2014 14:19 Uhr von ar1234
 
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So langsam zeigen auch die Russenfreunde ihr wahres Gesicht. Von wegen der Westen sucht den Krieg. Die russische Regierung und deren Propaganda trauern längst vergangenen Zeiten hitnerher. Die UDSSR ist im Arsch und hat bei ihrem Untergang auch schön den ganzen Ostblock mit nach unten gezogen. Die heutigen Zustände im Ostblock und in Russland sidn nicht die Schuld des Westens sondern vor allem Restfolgen der nachhaltigen Misswirtschaft der UDSSR.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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25.10.2014 15:13 Uhr von Bruecke
 
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@ar wie auch immer

Hmm Russland ist am Ende?:)
auf Russland wartet ein goldenes Zeitalter;)

Usa sind im Arsch?....ja stimmt....pleite no money......die grössten Gläubiger der Usa? CHINA :D was für eine Ironie oder:D
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25.10.2014 15:15 Uhr von hasennase
 
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@Bruecke

nach den wahlen wirst du sehen wie die ukrainer dir und putin den finger zeigen. das einzige was der soziopath erreicht hat ist die ukrainer in ihrem hass auf russland zu einen.
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25.10.2014 15:37 Uhr von ar1234
 
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@brücke: Zitat: "auf Russland wartet ein goldenes Zeitalter;)"

Solche Sprüche klopft doch letztlich jede Regierung. Die einzig wirkliche Verbesserung dürfte momentan der Westen erfahren, der nun dank der Russlandsanktionen billigeren Sprit und günstigere Lebensmittel hat. Mein Einkauf heut morgen war eine echte Überraschung. Nicht nur Kohl, Kartoffeln, Zwiebeln, Paprika sind pi mal daumen gewürfelt 30 % billiger geworden, sondern selbst die Eier kosten satte 15 % weniger als vor ein paar Monaten. Also wenns nach mir geht, können uns die Russen auch weiterhin mit diesen unglaublich harten Sanktionen bombardieren um zu ihrem goldenen Zeitalter zu kommen. ;-)

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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26.10.2014 00:58 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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"@Sag_mir_Quando_sag: Die Ukrainer haben also kein Recht auf einen eigenen Staat und Selbstbestimmung, weil die Russen ihre Interessen durchsetzen müssen um den Handlungen des sich immer weiter ausbreitenden Westens Grenzen aufzuzeigen?" (ar1234)
Es geht gar nicht um das Recht im zwischenstaatlichen Bereich. Darauf kann man sich ohnehin nur einigen, wenn beide Staaten einem Schiedsgericht zustimmen. Was man machen kann, ist, Rußland vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu zerren, damit die Ukrainer wenigstens juristisch ihr Recht erhalten. Ob dann Rußland die Durchsetzung duldet, steht auf einem anderen Blatt. Ohnehin ist der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte das Gericht, wo man am längsten auf sein Recht warten muß. Es ist völlig überlastet und derjenige, der vor diesen Gerichtshof ziehen will, muß einen sehr langen Atem haben. Der Vorteil dieses Gerichtshofs für die Ukraine ist: Rußland ist Mitglied im Europarat. Damit wird der Richterspruch auch für Rußland verbindlich.

"Von wegen der Westen sucht den Krieg. " (ar1234)
Weißt Du, es gibt viele Arten der Kriege. Er muß nicht militärischer Natur sein und trotzdem findet dann Krieg statt.

" Die russische Regierung und deren Propaganda trauern längst vergangenen Zeiten hitnerher." (ar1234)
Genau dieser Revanchismus wurde erwartet, als die NATO ihre Grenzen bis Litauen und Estland ausdehnte. Und jetzt ist er da.

"Die UDSSR ist im Arsch und hat bei ihrem Untergang auch schön den ganzen Ostblock mit nach unten gezogen." (ar1234)
Die UdSSR ist ein Produkt des deutschen Kaiserreiches.

"Die heutigen Zustände im Ostblock und in Russland sidn nicht die Schuld des Westens sondern vor allem Restfolgen der nachhaltigen Misswirtschaft der UDSSR." (ar1234)
Das kann man so nicht unbedingt bestätigen. Bis in die siebziger Jahre hinein läßt sich das nicht bestätigen. Im Gegenteil, die Sowjetunion hatte einen Menschenverlust durch den Zweiten Weltkrieg in Höhe von 20 Millionen sowie einen Menschenverlust von ebenfalls 20 Millionen durch den Stalinismus zu verkraften. Und dennoch stieg der Wohlstand in der Sowjetunion unter Breschnew. Zu Gobarschovs Zeiten sehnte man sich nach Breschnew zurück. Auch in der DDR waren ähnlich Zeitverläufe zu beobachten.
Ronald Reagan zerrüstete den Osten vernichtend. Wenn man die schlechte Bauqualität in den achziger Jahren in der DDR verstehen will, dann muß man sich all die unterirdischen Bunker vergegenwärtigen, für die der Zement benötigt wurde.

Der Zustand des Ostens ist also das Ergebnis eines verlorenen Rüstungswettlaufs.

Wenn man sich an den Mythos der DDR-Mißwirtschaft in den Neunziger Jahren erinnern möge, dann wird deutlich, daß es zuallererst um Propaganda ging. Einen Mercedes durch Währungsumstellung von 50.000 DM auf 250.000 DM zu verteuern, hätte auch die Westwirtschaft in den Bankrott geführt.

Fakt ist: Die DDR hatte 1990 DM 26 Mrd Auslandsschulden. Mit Hilmar Koppers Worten: Peanuts angesichts der heutigen (DM) 4.000 Milliarden Staatsschulden Deutschlands.


"Die Ukrainer hatten die Schnauze voll von der Korruption im Lande...zurecht......nur leider hat sich diesbezüglich nichts geändert....eher noch schlimmer....."(Bruecke)
Poroschenko hat jetzt wenigstens genug politischen Druck ausgeübt, daß das Parlament ein Antikorruptionsgesetz verabschiedet hat. Ob es des Namens Respekt erweist, hängt vor allem von der personellen Ausstattung der Exekutive ab.


http://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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26.10.2014 01:25 Uhr von Stray_Cat
 
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Den Westen wurde es auch nicht interessieren, wenn die Ukraine völlig zerfiele - solange alle Teile in seine Hände fallen würden.

Und diesen Quatsch mit der Krim könnt Ihr Euch auch endlich mal sparen, glaubt eh keiner mehr. Erstens gab es ein Referendum und zweitens ist die Krim nicht die Ursache, sondern eine Folge der Ukraine-Manipulation durch den Westen.

Aber Ursache und Wirkung zu vertauschen ist halt auch eine Strategie. Zumindest, solange man noch auf irgendeinen schlecht Informierten hoffen kann.

Und klar hat Putin in dieser Sache recht. Die USA haben genau dies ja schon selbst gesagt. Nur etwas schmeichelhafter für die eigene Position dargestellt. Guckt doch, was weltweit geschieht. Schon seit Jahren, Jahrzehnten geschieht.
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26.10.2014 09:47 Uhr von ar1234
 
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@Stray_Cat: Die Wiederholung der Lügen der Russenpropaganda macht es auch nicht wahrer. Die Russen haben die Flotte der Ukrainer in der Krim lange vor dem Referendum durch Versenkung von Schiffen blockiert. Das hätte man mit Sicherheit nicht ohne die Zustimmung und Planung der Russen geschafft ohne dabei vom Wachpersonal festgenommen oder erschossen zu werden. Die Russen hatten das mit der Krim von vorneherein geplant und das obwohl sie den ukrainischen Schrott nicht gebrauchen könnten (Jahr für Jahr verschrottet Russland besseres). Man wusste, was kommt und wollte die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine einschränken.

@Sag_mir_Quando_sag: Die UDSSR musste nicht mit den Amis wettrüsten. Keiner hätte ein Land mit Atomwaffen angegriffen. Sowas ist bis heute nirgends gemacht worden. Die Russen hätten ganz locker lässig bei jeder amerikanischen Drohung mit dem Finger auf ein paar hundert Atombomben zeigen können und die Drohung währe verpufft. Aber man musste ja unbedingt mitmachen obwohl das Geld nicht reichte. Die DDR hatte keine Schulden, weil ihr keiner Kredit gewährte. Davon abgesehen war die DDR und absolut alles, was drin war, zur Zeit der Wende dermaßen im Arsch, dass es schon abenteuerlich war. Bis zur Wende waren überall im Ostgebiet ganze Ruinenviertel aus Kriegszeiten verblieben. Die Einschusslöcher waren auch nach der Wende in fast jedem Haus erkennbar. Kaum jemand hatte ein eigenes Telefon und die wenigen Autos waren veraltet und oft sehr anfällig. Die meisten Bahnstrecken und Brücken waren zuletzt zu Hitlers Zeiten gewartet und renoviert worden. Nicht umsonst dauerte zur Zeiten der Wende so manche Bahnfahrt über 200 Kilometer Luftlinie 5 bis 8 Stunden. Die Reichsbahn der DDR war zum Beispiel auch Touristenatraktion für die Wessis. Ganz einfach, weil man noch verdammt lange einen großen Bestand an Dampflocks im regelmäßigen Fahrdienst hatte. Zur Zeit der Wende musste einfach alles gemacht und reapriert werden, weil einfach an allem gespart wurde, bis es völlig abgenutzt war. Es wurde nur das repariert, was wirklich nicht mehr funktionierte oder einstürzte. Manches lies man letztlich auch einfach runtergammeln. Kaum ein Stadteil, der nicht mindestens zwei oder drei Ruinen hatte.... bei Wohnungsmangel wohlgemerkt.
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26.10.2014 18:03 Uhr von spamverdacht
 
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FUCK PUTIN
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26.10.2014 19:05 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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"Keiner hätte ein Land mit Atomwaffen angegriffen. Sowas ist bis heute nirgends gemacht worden." (art1234)
Das ist die heutige Erfahrung - nach dem Kalten Krieg. Da kann man immer schlauer sein - im Nachhinein. Der Kalte Krieg war durch Angst und Gegenangst geprägt. D.h. der Rüstungswettlauf verursachte innenpolitische Spannungen beim Gegner - allein dadurch daß die Abschußziele der vielen startbereiten Sprengköpfe so programmiert waren. Wie beim Pokern. Und das ist auch die Erklärung, warum man "unbedingt mitmachen" mußte:
"Aber man musste ja unbedingt mitmachen obwohl das Geld nicht reichte. " (ar1234)
Es gibt kein homogenes "man". Es gibt verschiedene Kräfte innerhalb einer Gesellschaft, die entsprechend ihrer Stärke sich durchsetzen oder nicht. Heute ist das unter Lobbyismus bekannt. Genau dieses Problem hat ja auch Bush jr. jetzt für die USA verursacht. Trillionen ausgegeben ohne entsprechendem Gewinngegenwert. Da hat sich einfach eine einzelne Gruppe - nämlich der militärisch-industrielle Komplex - auf Kosten der gesamten USA bereichert. Interessant dabei: Aufgrund der WTO-Bestimmungen konnte China sowohl im Irak als auch in Afghanistan irakische Aufträge ergattern. Die USA blieben dabei hinten vor.

Was innerhalb der Sowjetunion ablief, war nichts anderes. So ist "man" eben nicht so einfach umzuschalten.

Die Last des Zweiten Weltkrieges wurde vor allem durch die Sowjetunion getragen, obwohl die USA immer wieder aufgefordert wurde, eine Zweite Front zu errichten.

"Kaum ein Stadteil, der nicht mindestens zwei oder drei Ruinen hatte.... bei Wohnungsmangel wohlgemerkt." (ar1234)
Die Innenstädte ließ man aus ideologischen Gründen vergammeln.
Und die Plattenbauten wurden durch das Wegbrechen der gesellschaftlichen DDR-Strukturen zu tristen Einöden.

"Die DDR hatte keine Schulden, weil ihr keiner Kredit gewährte. " (ar1234)
Das ist gar nicht so schlecht. Dann wird man auch nicht erpressbar.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]

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