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Karstadt: Sechs Filialen werden geschlossen - 2.000 Arbeitsplätze sollen weg

Die Warenhauskette Karstadt kämpft nun schon seit zehn Jahren um die Existenz. Zurück in die Erfolgsspur soll nun die Schließung von Filialen führen. Insgesamt sollen sechs Filialen bis Mitte 2015 geschlossen werden, so der Aufsichtsrat des Unternehmens.

Betroffen von den Schließungen ist unter anderem Paderborn, Frankfurt/Oder, Stuttgart und Köln. Das Ende der Filialen wird insgesamt 240 Menschen in die Arbeitslosigkeit senden. Planungen zu Folge sollen noch weitere 2.000 Arbeitsplätze gestrichen werden.

Außerdem sollen die Mitarbeiter wieder zurückstecken. "Wir müssen über Einsparungen beim Weihnachts- und Urlaubsgeld sprechen und darüber, die Tarifpause über 2015 hinaus zu verlängern", so der Gesamtbetriebsratschef des Unternehmens, Stephan Fanderl.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kündigung, Karstadt, Schließung
Quelle: shz.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.10.2014 15:06 Uhr von Borgir
 
+16 | -2
 
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Karstadt selbst ist denen doch egal. Berggruen hat Geld rausgezogen und nicht investiert, Benko will die Immobilien, mehr nicht. Sanierung über Kündigungen und Lohnverzicht für Fehler, die auf ganz anderen Ebenen passiert sind. Es ist einfach eine Schande.
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24.10.2014 15:25 Uhr von quade34
 
+3 | -6
 
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Das große Kaufhaussterben beginnt auch Europa zu erfassen.
Die Verbraucher haben das entschieden.
Im Vorteil sind die Center mit ihrem riesigem Angebot auf kleinen Flächen. Der Umsatz und der Gewinn pro Quadratmeter ist das Kriterium. Da kommt heute kein Kaufhaus mehr hinterher. Die Überschaubarkeit und die vielfältigen Events ziehen die Kundschaft an. Zwar sind kaum kleinere Unternehmen daran beteiligt, aber die Ketten haben den Trend nicht verschlafen.
Auch die übergroßen Supermärkte werden umdenken müssen.

[ nachträglich editiert von quade34 ]
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24.10.2014 16:22 Uhr von KissArmy666
 
+6 | -1
 
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"Am 2. November 2012 wurde Benko am Landesgericht Wien gemeinsam mit dem Steuerberater Michael Passer wegen „versuchter verbotener Intervention“ (Schmiergeld) zu einer bedingten Haftstrafe von einem Jahr verurteilt. Die Richterin sah es als einen „Musterfall für Korruption“ an, dass Passer im Auftrag von Benko den früheren kroatischen Premierminister Ivo Sanader kontaktierte und ihm 150.000 Euro anbot, um ein in Italien anhängiges Verfahren zu ihren Gunsten zu beeinflussen."

Quelle: wikipedia


also da kann ja nix schief gehen.. omg..

es wird zwar schwer.. aber als karstadt mitarbeiter würde ich mir so schnell wie möglich einen neuen arbeitsplatz sichern.
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24.10.2014 16:37 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -2
 
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Der Quelle nach zu schließen, wurde auch jahrelang das Warenangebot falsch zusammengestellt.
Es bestand die letzten Jahre aus Bügeleisen, Toaster und Hüte. Weil immer mehr über das Internet gekauft wird, plant man in jeder Etage ein Internet-Terminal. Die dort gekaufte Ware kann dann 3 Tage später an der Kasse abgeholt werden. 2015 setzt man auf Regenschirme, Schuhlöffel und Kabelverlängerungen.
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24.10.2014 16:41 Uhr von Knutscher
 
+4 | -2
 
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@ quade34

Du redest Blech. Das sind vorhersehbare Entwicklungen aufgrund fehlender (echter) Jobs und Niedriglöhne.
Den privaten Haushalten fehlt schlicht Geld für Konsum !
Der Niedergang im Einzelhandel vollzieht sich schon seit Jahren und wird lustig munter weiter gehen. Solange Berlin Lohnzurückhaltung predigt und keinerlei Maßnahmen ergriffen werden, um etwas für die Binnenmärkte zu tun, wird Deutschland immer weiter abbrennen.
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24.10.2014 18:43 Uhr von lopad
 
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Jahrzehnte lang am Markt vorbei wirtschaften kostet am Ende nunmal immer Arbeitsplätze, die Misswirtschaft der ursprünglichen Konzernführung hat dem Ganze dann den Rest gegeben.
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24.10.2014 21:36 Uhr von el_vizz
 
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@BastB: "Die Leute kaufen im Internet..."

Ein großes Problem ist, dass viele eine ausgiebige Beratung von Verkäufern in Anspruch nehmen, um dann günstiger im Internet zu bestellen (das hat das Musikhaus mit über 100-jähriger Tradition, in dem ich meine Ausbildung gemacht habe, buchstäblich vernichtet). Ein anderes Problem sind horrende Parkkosten, die von etlichen Städten und Kommunen immer mehr in die Höhe getrieben werden. Hier sind wir grad bei zwei Euro pro angefangener Stunde - ein ausgiebiger Stadtbummel ist bei vielen schlicht und einfach nicht mehr drin...
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24.10.2014 23:51 Uhr von Hallominator
 
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Ich kenne mich mit Karstadt leider nicht so gut aus, lediglich mit dem Warensortiment vor 3 Jahren, das wirklich mies war.

Allerdings gibt es ja auch Karstadt Sports, davon wird bei uns bald (eine Woche noch) eine Filiale eröffnet. Wie hängen die beiden zusammen?

Hätte doch eigentlich auch einfach gereicht, das Sortiment im normalen Karstadt zu erweitern und ein bisschen von dem vorherigen Mist wegzulassen, falls man Platz braucht.
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22.11.2014 22:29 Uhr von AMB
 
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Die Schließung in Stuttgart könnte zum Teil den Demonstranten wegen Stuttgart 21 mit angelastet werden, weil die Wöchentliche Lahmlegung des Montagnachmittags dort sicher nicht förderlich ist und Verlust ja entsteht, wenn man den wenigen Gewinn, den man normal hat einbüßt. Hugendubel an der gleichen Stelle in Stuttgart denkt auch über eine Schließung nach.

Was mich daran störrt ist, daß die Demonstranten auf die Barikaden gehen und ich bislang keine Möglichkeit hatte ihre Argumente ansatzweise zu verstehen.

A. kosten - mag sein, daß ich mich getäuscht habe aber ich habe einen Mindesvorteil für die Bahnfahrer errechnet, der eine Tilgung noch zuläßt, wenn der Bahnhof 31 Milliarden Euro kostet und das aufgenommene Geld mit 7 % verzinst werden muß.

B. Umweltschutz: nach Fertigstellung werden täglich zwischen 6000 und 12000 Bahn Kilometer Fahrstrecke eingespart. Das man dafür mehr als ein Paar Bäume täglich verbrennen muß ist glaube ich klar, weshalb ich größere Probleme habe zu verstehen, weshalb man sich über das Fällen von wenigen Bäumen zu diesem Zweck aufregt.

Leider konnte einer der Organisatoren, den ich mal als ich nicht Heim fahren konnte wegen der Demo, mir nicht plausibel nur einen Vorteil des Bahnhofs nennen geschweige denn mehr als einen Nachteil, so daß ich irgend wann mal die Rechnung aufgemacht habe. Daß ich mich selbst für das Stellen der Frage in den Boden geschämt habe, da der Mensch, den ich gefragt hatte offensichtlich den durchschnitts IQ unseres Volkes absenkt, war nicht genug. Der Mann hat es als völlig ok erkannt, nicht mehr zu wissen.

Das der Schaden, der nach dem es nun einen Volksbschluß gibt, der durch undemokratische Idioten weiter hin entsteht einiges kostet kann man da sehen. Denke wenn der Schaden die 6 Milliarden hat, dann darf der Bahnhof gerne auch 8 Milliarden kosten, wäre immer noch so, daß wir Geld vom Bund zurück erhalten, das zugeschossen wird und auch dann sind 14 Milliarden noch weit unter den 31 Milliarden, bei denen es bereits eine Tilgung der Kosten gegeben hätte.

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