24.10.14 09:12 Uhr
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Mutter von 47-Jährigem mit Down-Syndrom: "Ich wünschte, ich hätte abgetrieben."

Die 69 Jahre alte Gillian Relf und ihr 70 Jahre alter Ehemann Roy lieben ihren Sohn und könnten sich ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen. Der 47 Jahre alte Stephen leidet am Down-Syndrom und muss sein Leben lang wie ein Kleinkind versorgt werden.

Vorfälle, dass ihr Sohn vor Antritt eines Urlaubsfluges sich weigerte seinen Sitzplatz einzunehmen und damit zum Abbruch der Reise führte, kommen regelmäßig vor und bringen die Eltern an den Rand ihrer psychischen Belastbarkeit. Gillian sinniert: "Was passiert mit Stephen, wenn wir sterben?"

Gillian ahnte bei der Schwangerschaft, dass mit ihrem Kind etwas nicht stimmte. Aber Pränataldiagnostik im Jahr 1966 wurde nur beim Verdacht auf Unregelmäßigkeiten angewendet. Aus ihrer heutigen Sicht sagen die mit Schuldgefühlen belasteten Eltern: "Eine Abtreibung wäre für alle das Beste gewesen."


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Mutter, Abtreibung, Syndrom, Down-Syndrom
Quelle: dailymail.co.uk

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.10.2014 09:48 Uhr von MrMatze
 
+48 | -10
 
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Nachvollziehbar.
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24.10.2014 10:02 Uhr von El_Caron
 
+12 | -90
 
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24.10.2014 10:46 Uhr von m0u
 
+17 | -70
 
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24.10.2014 10:55 Uhr von opheltes
 
+9 | -5
 
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Also ich kann das nicht beurteilen ob sie Recht hat oder nicht.

Ohne Worte.
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24.10.2014 11:15 Uhr von Suffkopp
 
+33 | -6
 
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@m=u - Du bist mal wieder ein Beispiel dafür das Du nicht vetsehen magst in welchem Zusammenhang das gefallen ist.

Ich helf Dir mal:
Gillian sinniert: "Was passiert mit Stephen, wenn wir sterben?"
Aus ihrer heutigen Sicht sagen die mit Schuldgefühlen belasteten Eltern: "Eine Abtreibung wäre für alle das Beste gewesen."

Auch und hauptsächlich darauf bezogen ist der Satz. Wäre es anders hätten die ihn nicht 47 Jahre zuhause gepflegt
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24.10.2014 11:20 Uhr von omar
 
+17 | -3
 
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Grundsätzlich ist jedes Menschenleben erst mal wertvoll, und es wäre anmaßend zu sagen, dass ein Down-Mensch nicht auch ein schönes Leben haben könnte.
Allerdings wäre bei einer frühen Diagnose eine Abtreibung m.E. vertretbar gewesen. Für die Famile des Mongoloiden ist es sicher eine hohe Belastung ein Leben lang sich um das Kind kümmern zu müssen (ein "normales" Kind zieht irgendwann aus und wird selbstständig). Auch sind im Alltag viele Probleme vorprogrammiert, z.B. Schulsuche, gemeine Kinder in der Nachbarschaft die das Kinde hänseln, Ausraster des Kindes (z.B. wie beschrieben bei der Flugreise), etc.
Wer mal gesunde Enkel haben will, müsste auf ein weiteres gesundes Kinde hoffen.
Wenn man aber noch frühzeitig den Gendefekt diagnostiziert, würde ich mich selbst (wie vermutlich die meisten) auch für eine Abtreibung entscheiden.
Die Frage ist doch eigentlich eher, ob man grundsätzlich für oder gegen eine Abtreibung ist.

[ nachträglich editiert von omar ]
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24.10.2014 11:23 Uhr von Justin.tv
 
+7 | -2
 
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lebenswert oder nicht lebenswert ist hier die frage

eine geistige behinderung ist nicht immer gleich

es gibt personen die trotz behinderung in einer eigenen wohnung oder wg leben, einer (stupiden) arbeit nachgehen, alleine einkaufen

aber es gibt auch andere die nicht alleine gelassen werden können, weil sie sich selber oder andere gefährden würden. zb auf die straße vor ein auto laufen
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24.10.2014 11:41 Uhr von Phyra
 
+5 | -9
 
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@omar
um genau zu sein, bis zu einem bestimmten alter ist kein menschenleben wertvoll, der mensch kann sich derart schnell fortpflanzen, relativ zu seinem lebensalter, dass selbst wenn 90% aller schwangerschaften abgebrochen werden wuerden, die menschliche rasse trotzdem noch wachsen wuerde.
Und nein, man muss nicht jedes ungeborene kind welches noch nichtmal ueber die instinkphase hinaus ist (und somit auch kein eigenens bewusstsein hat) zur welt bringen, nur weil es eventuell in der zukunft potential entwickeln koennte. Wenn es so waere, muesste man vegetarisch ohne jegliche technologie leben, da viel potential bei der erschaffung solchre zerstoert wird.
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24.10.2014 11:59 Uhr von Atheistos
 
+3 | -7
 
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Erst ein Bewusstsein macht einen Menschen zum Menschen und ob das hier der Fall ist kann man anzweifeln, muss man aber nicht.
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24.10.2014 12:02 Uhr von exodus123
 
+7 | -1
 
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Wenn die Leute nicht mehr weiter wissen, bemühen sie immer das Wort Menschlichkeit.

Menschlichkeit ist der Maßstab ? Vielleicht hier und jetzt....und wenn man keine anderen Maßstäbe gelten lässt.

Grundsätzlich wird doch beim Thema Abtreibung viel zu viel philosophiert und der Mensch stellt sich über alles.

Was ist denn mit der maschinellen Tötung von Millionen Nutztieren jeden Tag ?
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24.10.2014 12:06 Uhr von Bergab
 
+7 | -5
 
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Wieder viele Klugscheisser unterwegs, die überhaupt keine Ahnung von der Materie haben. Wahrscheinlich genau die Zipfelklatscher, die sich abwenden wenn sie einen Behinderten sehen, oder gar im Restaurant den Tisch wechseln.
Welche Gedanken sich manche Eltern machen über die Zukunft ihrer Kinder kann keiner nachvollziehen, der nicht selber betroffen ist. Also geht mal wo anders trollen bevot ihr hier jmd verurteilt !
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24.10.2014 12:31 Uhr von maxyking
 
+1 | -0
 
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Viele Frauen die abtreiben geben danach nicht auf sondern bekommen Statistisch gesehen sogar mehr Kinder als Frauen die nicht abtreiben. Wenn diese Eltern sich nicht ein Leben lang um ihn hätten kümmern müssen hätten sie ja möglicherweise sogar mehrere Kinder gehabt.
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24.10.2014 12:48 Uhr von m0u
 
+8 | -12
 
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Ich verstehe nicht, warum ich eine solch schlechte Bewertung bekommen habe? Weil ich lebensbejahend bin und den Sohn in Schutz nehme vor seiner Mutter, die ihn am liebsten gar nicht als Sohn hätte? Schon erstaunlich, was hier für Gesindel herum läuft ohne jeglichen Respekt zum Leben.
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24.10.2014 12:55 Uhr von Gimpor
 
+2 | -2
 
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@ m0u: Wo ist dein Problem? Plant doch niemand, den Typen umzubringen. Also scheinen die anderen das Leben doch auch zu respektieren.
Sich allerdings anmaßen zu wollen, einen Haufen nicht lebensfähiger Zellen als Menschen und dementsprechend Abtreibung als Mord zu betrachten, ist dagegen einfach nur dumm und ignorant.
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24.10.2014 14:56 Uhr von memo81
 
+4 | -8
 
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Ich finde die Aussage der Mutter krass.
Mag ja sein, dass sie und auch ihr Sohn es als sehr strapaziös erlebt haben, aber man kann auch genauso gut ein gesundes Kind mit irgendwelchen Phobien bekommen, das ebenfalls in gewissen Situationen absolut nicht allein klar kommt.
Deshalb anderen Eltern, bzw werdenden Eltern von Down Syndrom Kindern den Mut zu nehmen, ein solches Kind auszutragen, finde ich sehr bedenklich und schade.
Ausserdem gibt es so viele verschiedene Charaktere, eine andere Mutter wäre vielleicht wunderbar mit diesem Sohn klargekommen.

Ich jedenfalls habe feststellen können, dass viele Down Syndrom Menschen in den letzten Jahren sehr stark an Selbstbewusstsein/Selbstständigkeit und sichtbarer Lebensfreude zugelegt haben und sich daducrch auch ganz anders der Umwelt präsentieren können, als es noch vor ca 20 Jahren der Fall war.
Und das finde ich sehr positiv und auch überraschend , wenn mir ein solcher Mensch munter drauf los plappernd begegnet.

Ich finde diesen Artikel unpassend!
Von mir ein Minus, denn es hat nichts in Newsform zu suchen, sondern wäre eher vielleicht ein Forenthema.
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24.10.2014 15:15 Uhr von storn
 
+2 | -3
 
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das ist wirklich eine schwere bürde die man da mit sich tragen muss..ich werde jetzt zwar viele minuse bekommen aber egal..jeder der den film "300" kennt weis was ich gerade denke...danke
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24.10.2014 16:14 Uhr von asianlolihunter
 
+3 | -7
 
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Schade das man solche Menschen nicht noch nachträglich beseitigen kann
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24.10.2014 16:16 Uhr von Stray_Cat
 
+3 | -0
 
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Viele Frauen, die abgetrieben haben, leiden später darunter. Es ist also keine leichte Option.

Andererseits müssen wir uns wohl oder übel - wie es einige Vorredner auch sehen - die Frage der Verhältnismässigkeit stellen.

Da wettern konservative Politiker gegen die Abtreibung, aber ratz, fatz werden Entscheidungen getroffen, die Kriege mit mehreren zehn- oder hunderttausend Toten ermöglichen.

Und die abtreibungsfeindliche Kirche hat unzählige Menschenleben auf dem Gewissen, Waffen gesegnet, Intrigen gesponnen.

Wenn es heisst "Du sollst nicht töten", ist mir kein Passus bekannt, der dazu Ausnahmeregelungen bereitstellt. Genau genommen schliesst das auch Tiere ein, sonst müsste es heissen "Du sollst keinen Menschen töten".

Was auch einen grundlegenden Unterschied zum Islam darstellt. Nur nützt eine friedliche Religion wenig, wenn ihre Vertreter Sonderrechte beanspruchen.
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24.10.2014 18:19 Uhr von HeltEnig
 
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@ Mister-L:
Man kann das auch mit ganz anderen Worten ausdrücken als in so einer "Deppen" Sprache.

Ich kann die Frau verstehen, irgendwie hat man da doch gespaltene Gefühle wohl.
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24.10.2014 18:39 Uhr von Biblio
 
+1 | -4
 
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Hätte sie abgetrieben, würde sie heute sagen: "Ich wünschte, ich hätte nicht abgetrieben." So sind Frauen, chronisch unzufrieden.
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24.10.2014 20:39 Uhr von HackFleisch
 
+1 | -5
 
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Jean Reno mit Downsyndrom, ich kann nicht mehr.....
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25.10.2014 01:25 Uhr von mort76
 
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blaupunkt,
gerade die Behinderten mit Downsyndrom sind mit sich und der Welt eigentlich recht zufrieden...die meisten bleiben zeitlebens in einem kindlichen Verhalten stecken- da ist der Leidensdruck bei vielen anderen viel höher.

(Ich arbeite mit Behinderten, aber ich würde auch sagen: ich habe Verständnis für jeden, der abtreibt).
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25.10.2014 08:49 Uhr von kleines333
 
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Habe selbst jemanden mit Down-Syndrom in der Familie: meinen Onkel. Meine Oma hat ihn bis zu ihrem Tod immer sehr liebevoll gepflegt und hat sich nie offenkundig beschwert. Nach dem Tod meines Opas hat sich dann meine Stiefmutter um ihn gekümmert, denn sie hätte es nicht ertragen, wenn er im Heim vor sich hinvegetiert wäre.
Natürlich ist es eine harte Arbeit, die man sich als Aussenstehender nicht vorstellen kann.
Ich bin froh, dass mein Kind gesund wäre,und wüsste nicht was ich in der Situation tun würde, aber aller Welt zu erzählen, es wäre besser gewesen ihn abzutreiben ist das hässlichste, was eine Mutter tun kann. Sowas kann man sich selber im Inneren sagen, aber sowas sagt man nicht öffentlich!

@blaupunkt dann hat die Frau aus deiner Nachbarschaft sich selbst ausgeschlossen. Meine Oma hatte trotz ihres behinderten Sohnes ein sehr erfülltes Leben, war in mehreren Vereinen, hatte viele Freunde und sie war auch viel unterwegs, entweder mit meinem Onkel, oder jemand aus der Familie hat sich dann mit ihm beschäftigt.

[ nachträglich editiert von kleines333 ]
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25.10.2014 15:33 Uhr von xSounddefense
 
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@kleines333

Danke, mit "...aber aller Welt zu erzählen, es wäre besser gewesen ihn abzutreiben ist das hässlichste, was eine Mutter tun kann. Sowas kann man sich selber im Inneren sagen, aber sowas sagt man nicht öffentlich!" triffst du es genau auf den Punkt, denn die Mutter prängert ihren Sohn damit in aller Öffentlichkeit als lästig und minderwertig an.

Ich will nicht behaupten, dass sie es leicht mit ihm haben, Trisomie 21 kann unterschiedlich ausgeprägt sein, manche sind sehr schwierig, anderen merkt man es kaum an. Es ist schön, dass sie sich bis heute um ihn kümmern und diese Bürde tragen. Aber die Aussage "die Abtreibung wäre für alle das Beste gewesen" ist hässlich und vermutlich sehen das alle anderen, die hier derartig viele Minusse kassiert haben, ähnlich.
Woher weiß sie, ob es für ihn das Beste gewesen wäre? Ja, er ist auf Hilfe angewiesen, aber er ist in seiner Welt vllt sehr glücklich? Wer will sich anmaßen zu behaupten, sein Leben sei für ihn nicht lebenswert? Die Mutter - die Frau, die ihn OFFENKUNDIG als lästig empfindet.
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25.10.2014 21:02 Uhr von Ingefisch
 
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traurig, falls der Sohn das liest

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