24.10.14 08:48 Uhr
 1.174
 

High Price: Laut Suchtforscher Hart ist Chrystal Meth nicht gefährlicher als Alkohol

Der US-amerikanische Professor Carl Hart von der Columbia University in New York untersucht die Auswirkungen von verschiedenen Drogen auf den Süchtigen, darunter Marihuana und Chrystal Meth. Und verschiedene seiner Ergebnisse widersprechen dabei den zahlreichen Mythen über die Gefährlichkeit.

Hart warnt vor der Sensationsgier der Medien, Politikern und Suchtkliniken. Vielfach seien die Konsumenten weder absolut abhängig von den Drogen noch würden sich diese immer fatal auf den Körper auswirken. Auf die Dosis komme es immer an und auch auf das soziale Umfeld.

Darüber berichtet er auch in seinem neuen Buch "High Price", in dem er unter anderem auch seine eigene Lebensgeschichte erzählt. Er wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf und nahm die verschiedensten Drogen, bevor er über die Armee schließlich eine akademische Laufbahn einschlug.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Alkohol, Laut, Crystal Meth, Meth, Carl Hart
Quelle: spiegel.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Nordkorea: Bauarbeitern wird angeblich Crystal Meth verabreicht
Nordkorea: Kim Jong-Un lässt Arbeiter Crystal Meth nehmen
"Mit Crystal Meth zur Traumfigur": Satire-Veranstaltungen fluten Facebook

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
24.10.2014 08:48 Uhr von blonx
 
+9 | -1
 
ANZEIGEN
Carl Hart ist Psychopharmakologe und vergleicht unter anderem Chrystal Meth mit dem Missbrauch von Alkohol, an dem jährlich Millionen Menschen sterben.
In einem Überblicksartikel wies er etliche Fehler in mehr als 40 Arbeiten zu Chrystal Meth nach. Fachlich regte sich kaum Widerspruch.
Kommentar ansehen
24.10.2014 09:01 Uhr von VerSus85
 
+9 | -17
 
ANZEIGEN
Super! Dann kann ich ja weiter hin mein täglich Chrystal Meth konsumieren und zum entspannen dann eine Flasche Korn. Vielen Dank an Carl Hart.

Ich Glaube der Typ hat eine Flasche Fusel zu viel getruken!
Kommentar ansehen
24.10.2014 09:01 Uhr von ThomasHambrecht
 
+11 | -1
 
ANZEIGEN
Natürlich hat er Recht.
Die harte Frage ist daher immer ob der Einzelne sich selbst so weit im Griff hat, nicht süchtig zu werden. Wer weiß das vorher?
Der eine trinkt gelegentlich ein paar Bier - der andere wird alkoholkrank. Wir haben in den 1970er noch gelernt, dass man aus dem Drogenkonsum nie wieder rauskommt und jede Hilfe vergebens ist - und daher nie einsteigen soll.
Kommentar ansehen
24.10.2014 09:26 Uhr von KingPiKe
 
+13 | -2
 
ANZEIGEN
@VerSus85

"Ich Glaube der Typ hat eine Flasche Fusel zu viel getruken! "

Warum? Weil er über eine verbreitete Fehlinformation aufklärt und diese richtig stellt?

Er ruft ja nicht zum allgemeinen Konsum auf.
Kommentar ansehen
24.10.2014 10:44 Uhr von VerSus85
 
+4 | -7
 
ANZEIGEN
@KingPiKe

"Warum? Weil er über eine verbreitete Fehlinformation aufklärt und diese richtig stellt?

Er ruft ja nicht zum allgemeinen Konsum auf."

Das nicht, aber es liest sich so, als ob der gelegentliche gebrauch Chrystal Meth nicht weiter schlimm ist, solange mans nicht übertreibt. Die meisten Süchtigen Glauben ja das sie sich unter Kontrolle haben, und der Typ bestärkt sie noch in dem Glauben.

"Vielfach seien die Konsumenten weder absolut abhängig von den Drogen noch würden sich diese immer fatal auf den Körper auswirken"

Besonders diese Ausage finde ich mehr als zweifelhaft.
Es gibt Drogen die machen schon bei einmaligen Konsum süchtig und schädigen auch nicht weniger der Körper.

[ nachträglich editiert von VerSus85 ]
Kommentar ansehen
24.10.2014 11:02 Uhr von omar
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Am Besten gar nicht erst anfangen mit dem Dreck...
Der eine kommt weg davon, der andere nicht.
Und wer will schon ein Meth-Junkie werden?!
Meth - Not even once...
Kommentar ansehen
24.10.2014 11:55 Uhr von GroundHound
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
Anders herum ist es richtig: Alkohol ist so gefährlich, wie Chrystal Meth.
Kommentar ansehen
24.10.2014 13:09 Uhr von Gimpor
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Nun ja, je härter die Droge, desto mehr Verantwortung muss man beim Konsum auf sich nehmen.
So sehr ich ja für Aufklärung und gegen Überspitzung bei solchen Themen bin, mag ich den Inhalt dennoch nicht so recht glauben.
Zum Beispiel ist es bei Alkohol deutlich schwieriger, instantan eine tötliche Dosis zu sich zu nehmen als bei Meth. Des Weiteren setzt die physische Abhängigkeit (Wohlgemerkt: Nicht die psychische!!) von Alkohol meist erst nach mehreren Jahren Exzessiven Alkoholmissbrauchs ein.

Ach ja: Wenn der Typ tatsächlich so seriöse Wissenschaft betreibt, warum hat er zu dem Thema noch nichtmal ein richtiges wissenschaftliches Paper verfasst? Oh ja, mit Büchern kann man Geld machen...
Die einzige wissenschaftliche Arbeit, die dieser Mann bislang nämlich zu Meth verfasst hat, heißt "Is cognitive functioning impaired in methamphetamine users? A critical review." und beschäftigt sich mit weitaus weniger als sein Buch...
Kommentar ansehen
24.10.2014 20:31 Uhr von Gimpor
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
@ Faboan: Der Typ hat ein popularwissenschaftliches Buch und keine wissenschaftliche Ausarbeitung geschrieben. Das ist KEINE Wissenschaft

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Nordkorea: Bauarbeitern wird angeblich Crystal Meth verabreicht
Nordkorea: Kim Jong-Un lässt Arbeiter Crystal Meth nehmen
"Mit Crystal Meth zur Traumfigur": Satire-Veranstaltungen fluten Facebook


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?