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Urteil: Lehrerin, die Vergewaltigung erfand, muss fünfeinhalb Jahre in Gefängnis

Der Bundesgerichtshof hat nun endgültig ein Urteil in einem Fall gesprochen, der die Republik beschäftigte: Die Lehrerin Heidi K. hatte einen Kollegen fälschlicherweise der Vergewaltigung bezichtigt, dieser kam in Haft und starb auf tragische Weise kurz nach der Freilassung.

Nun muss die Frau wegen ihren falschen Anschuldigungen für fünfeinhalb Jahre ins Gefängnis.

Damit geht einer der größten Justiz-Irrtümer in der Geschichte Deutschlands zu Ende.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Gefängnis, Vergewaltigung
Quelle: sueddeutsche.de
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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.10.2014 12:24 Uhr von quade34
 
+15 | -0
 
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Eine Gerechtigkeitslücke wurde geschlossen.
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23.10.2014 12:26 Uhr von GixGax
 
+36 | -0
 
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@quade34

Leider noch nicht ganz:

Ich hoffe auch, dass sie ihre Beamteneinkünfte als Lehrerin endlich zurückzahlt, welche sie seit Jahren weiter bezieht, ohne arbeiten zu gehen, diese aber "an Dritte abgetreten" hat.

--> http://www.spiegel.de/...

Daher musste sie auch keinen Schadenersatz von 80.000 Euro an die Tochter von Horst Arnold zahlen, diese wiederum musste auch die Prozesskosten aus eigener Tasche bezahlen, weil Heidi K. angeblich keinen Cent hat..


[ nachträglich editiert von GixGax ]
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23.10.2014 12:45 Uhr von lucstrike
 
+28 | -0
 
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Was für eine miese Person, das arme Opfer 5 Jahre unschuldig im Knast, danach keine Arbeit und korrektes Einkommen mehr, und zuletzt noch Herzversagen. Verdammt dafür hat die aber mindestens 10 Jahre Haft verdient.
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23.10.2014 12:51 Uhr von Werner36
 
+11 | -2
 
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gibt leider zu wenig die erwischt werden. es ist halt so gut wie garnicht nachzuweisen.
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23.10.2014 13:02 Uhr von PrinzAufLinse
 
+20 | -0
 
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die kriegt im knast was geboten von richtigen vergewaltigungsopfern unter den weiblichen knastis. und wenn sie wieder rauskommt stellt die auch keiner mehr ein. richtig so!
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23.10.2014 13:06 Uhr von Trallala2
 
+11 | -1
 
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Bravo. Es müsste eine Regelung geben, dass die Personen die einen falsch beschuldigen, die Strafe erhalten die der Beschuldigte erhalten hätte. Wer einen eines Mordes beschuldigt, sollte auch selbst lebenslänglich ins Gefängnis. Hier war es "nur" eine Vergewaltigung, aber 5 1/2 Jahre für Meineid sind hier angemessen.
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23.10.2014 13:21 Uhr von stufstuf
 
+16 | -0
 
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Eigentlich hätte sie mindestens doppelt so lange verdient!
Wobei mir der Fall bis heute nicht ins Hirn geht, Aussage gegen Aussage, keine richtigen Beweise und der arme Kerl fährt für volle FÜNF Jahre ein.

Wenn man dann die ganzen anderen Fälle anguckt, bei denen es ausreichend Beweise gibt, da ist selten von mehr als drei Jahren zu lesen (und ja, mir ist bewusst, dass sich Geständnisse leider strafmildernd auswirken).
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23.10.2014 15:23 Uhr von sooma
 
+5 | -0
 
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Aus dem Link von GixGax:

"Rechtsanwalt Lierow nahm am Mittwoch nun "zu seinem großen Bedauern", wie er sagt, die Zivilklage gegen Heidi K. zurück. "Die Entscheidung meiner Mandantin, den Rechtsanspruch nicht weiter im Instanzenweg zu verfolgen, ist besonderen Umständen geschuldet", teilte er mit."

Ist vielleicht auch schon krank geworden über den ganzen Gram. Unfassbar!
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23.10.2014 15:38 Uhr von CrazyWolf1981
 
+4 | -0
 
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Das ich sowas noch erleben darf. Ich dachte die war mal nur zu einer Bewährungsstrafe oder so verdonnert worden.
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23.10.2014 16:17 Uhr von dommen
 
+2 | -0
 
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Recht so. Das hat sich dieses intrigante, geschwätzige, verlogene Miststück bestimmt anders vorgestellt. Sicher so eine Münchhausen-by-Proxy Persönlichkeit, die alles tut, um umsorgende Aufmerksamkeit zu bekommen. Das gute ist, dass es jetzt jeder weiss. Die bekommt nie mehr ne Stelle und bei ihrer eigenen Familie ist Sie garantiert auch untendurch. Soll Sie einsam und unbeachtet in einer Dachkammer verrecken.

[ nachträglich editiert von dommen ]

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