23.10.14 09:47 Uhr
 2.593
 

Wateair: Ingenieur entwickelt System, das Wasser aus der Luft filtern kann

Aktuell leidet der brasilianische Bundesstaat São Paulo unter steigenden Temperaturen und Wasserknappheit, so dass die Landesregierung bereits Rationierungen beschlossen hat. Doch der Ingenieur und Erfinder Pedro Ricardo Paulino hat eine Lösung für die Wasserknappheit gefunden.

Er hat eine Maschine entwickelt, welche Wasser aus der Umgebungsluft filtert. Sein "Wateair" kann bis zu 5.000 Liter reines Wasser aus der Luft gewinnen. Durch eine Art Hocheffizienz-Ausrüstung, zwei Filtersysteme, wird das Wasser in der Luftfeuchtigkeit ermittelt und der Luft entzogen.

Fällt die Luftfeuchtigkeit unter zehn Prozent, stellt die Maschine automatisch den Betrieb ein. Das so gewonnene Wasser ist so rein wie nach einer Hämodialyse-Behandlung, so dass anschließend noch Calcium, Magnesium, Kalium und Silizium hinzugefügt werden muss.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: blonx
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Wasser, System, Luft, Ingenieur
Quelle: latina-press.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Cyberangriff: ThyssenKrupp von Hackern angegriffen
Auswertung: Was Pegida-Fans auf Facebook gefällt
Twitter-Chef Jack Dorsey findet Donald Trumps Tweets "kompliziert"

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
23.10.2014 09:47 Uhr von blonx
 
+11 | -0
 
ANZEIGEN
In Bundesstaat São Paulo sind bereits 200 Geräte im Einsatz.
Eine Maschine, die 30 Liter Trinkwasser pro Tag produziert, kostet rund 2.820 US-Dollar. Die größten Geräte von Paulino können 5.000 Liter Wasser produzieren – der Preis liegt bei 141.000 Dollar.
Kommentar ansehen
23.10.2014 09:51 Uhr von Dr.Eck
 
+12 | -0
 
ANZEIGEN
Ruf Paul Atreides an, wir haben endlich vernünftige Windfallen entwickelt.
Kommentar ansehen
23.10.2014 10:01 Uhr von NilsGH
 
+19 | -0
 
ANZEIGEN
Wasser aus Luft filtern, aha.

Versteht mich nicht falsch, aber das macht eine mobile Klimaanlage quasi als Nebenprodukt (Kondenswasser). Wo ist da die Neuerung?

Oder ist das ein völlig anderer Aufbau? Wenn ja, wie viel Strom benötigt das Gerät zur "Wassergewinnung"?

30 Liter Wasser bekommt man mit einer Klimaanlage bei entsprechend hoher Luftfeuchtigkeit auch hin. Und das Teil kostet nur einen Bruchteil. Braucht aber auch entsprechend viel Strom. Deshalb die Frage, wie das Ding funktioniert und was es an Energie verbraucht.

5.000 Liter sind natürlich eine andere Sache. Aber wäre da eine große Entsalzungsanlage am Meer nicht lohnender, um das Trinkwasserproblem zu lösen?
Kommentar ansehen
23.10.2014 10:06 Uhr von Fred1988
 
+12 | -0
 
ANZEIGEN
Gibts doch schon seit Jahren für den Hausgebrauch, nennen sich Luftentfeuchter ;-) Die gibts sogar günstiger, hatte mal eins, das hat 10 Liter in 24 Stunden "produziert" und kostete dabei nur 130 Euro.
Kommentar ansehen
23.10.2014 10:08 Uhr von Johnny Cache
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
@ NilsGH
Die logische Lösung für solche Gegenden wäre wohl ein Wärmecollector auf dem Dach mit dem man einen Stirlingmotor befeuert der dann die Wärmepumpe antreibt.
Wäre wirklich interessant wie leistungsfähig eine solche Konstruktion wäre.
Kommentar ansehen
23.10.2014 10:50 Uhr von Rechtschreiber
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Meerwasser entsalzen?
Kommentar ansehen
23.10.2014 11:25 Uhr von machi
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Und was verbraucht die Anlage an Strom?
Kommentar ansehen
23.10.2014 13:27 Uhr von blaupunkt123
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
Der Zusatz 5000 Liter pro Tag, wäre vielleicht auch noch interessant gewesen.

So gesehen nicht schlecht.

Jedoch wird die Maschine auch nur wieder im Kanzleramt stehen, weil sich die normalen Menschen die Stromkosten und den Kaufpreis nicht leisten können...

Zum anderen wäre es sowieso fragwürdig, wie solche Maschinen das Klima verändern würden, wenn man ständig und großflächig die Feuchtigkeit aus der Luft abpumpt.
Kommentar ansehen
23.10.2014 13:57 Uhr von Wurstachim
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
Hat mal jemand one piece geguckt speziell die alabaster folgen? Darin kann ma sehen wohin diese technologie führen wird und zwar zur wasserknappheit auf langzeit.
Kommentar ansehen
23.10.2014 14:30 Uhr von FlatFlow
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Ich glaube auch, dass es eine "verbesserte" Klimaanlage ist und der Stromverbrauch sehr groß sein dürfte, das könnte man wiederum mit Solarstrom kompensieren. Der Preis ist exorbitant.

Zu Meerwasser Entsalzen, wohin mit den anfallenden Massen an Salz?
Kommentar ansehen
23.10.2014 14:50 Uhr von maxyking
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@ FlatFlow

wenn das Salz nicht irgendwo in der Insustie verbraucht werden kann dann halt zurück ins Meer damit, das wäre wohl das kleinste Problem.
Kommentar ansehen
23.10.2014 15:31 Uhr von KnochenAnspitzer
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
gibt es schon lange, nennt sich bautrockner
Kommentar ansehen
23.10.2014 15:53 Uhr von bigpapa
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Für die 5000 Liter Maschine kannst du auch 141.000 Dollar hinblättern. Nur so Nebenbei.

Was das entziehen der Luft an Feuchtigkeit angeht, so sehe ich da nur sehr geringe Gefahren für das Klima.

Es ist ja nicht so, das die Feuchtigkeit verschwindet. Sie wird von Menschen GEBRAUCHT.es werden die eh künstlich hinzugegebenen Mineralien durch den Körper entzogen. Die Feuchtigkeit selbst wird der Natur wiedergegeben. Entweder aus geschwitzt oder einfach durch pinkeln.

Sobald die Feuchtigkeit wieder an der Luft ist, wird sie durch verdunsten der Luft wieder zugeführt.

Bevor jetzt einer Fragt wieso dann die Knappheit. Das liegt daran das die Abwässer nicht modern gereinigt werden, sondern einfach entsorgt werden.

Das ganze ist der normale Kreislauf des Wassers. Siehe Bild aus der Grundschule.

@FlatFlow

Das Meersalz füllst du in Säcke. Schmeißt die auf ein LKW, und verkaufst es an die Schönheits-/Gesundheits-Industrie.
Und dann komme ich, und kaufe im Discounter ein Pfund Meersalz zum Baden.

Ich persönlich habe ein Einsatz für die Badewanne, der ein Whirlpool simuliert. Mit Meersalz drin, ist das eine super Entspannung OHNE Schaumbildung.

Gruß

BIGPAPA

[ nachträglich editiert von bigpapa ]
Kommentar ansehen
23.10.2014 19:46 Uhr von advicer
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
200 dieser Geräte sind im Einsatz, welche sich wohl ein paar der Reichen für den privaten Einsatz gekauft haben. Ohne zu wissen wieviele der grossen 5000er Aggregate im Einsatz sind beträgt die Ausbeute pro Einwohner wohl nur eine niedrige einstellige Milliliterzahl im Durchschnitt.

Hab ausgerechnet: 5000 Liter wären pro Einwohner von Sao Paulo rund 0,42 ml. Also gerade mal 3 Tropfen oder so für jeden der knapp 12 Millionen Einwohner. Dabei lasse ich jetzt Nutztiere, Landwirtschaft usw. komplett aussen vor. Na dann prost.........
Ich will es nicht schlecht reden und es ist schon wichtig, dass man sich was einfallen lässt. Manchmal ist der Kampf gegen die schiere Masse aber einfach aussichtslos.

[ nachträglich editiert von advicer ]
Kommentar ansehen
23.10.2014 20:48 Uhr von Kostello
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Neu ist das nicht und sauber ist das wasser auch nicht.
Kommentar ansehen
23.10.2014 21:50 Uhr von Lornsen
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
die ganze Atmosphäre ist Wasser, wir können es nur nicht sehen. der Mensch besteht zu 90% aus Wasser, wir können es nur nicht sehen. erst wenn der Mensch krank wird, wird es sichtbar.
Kommentar ansehen
23.10.2014 22:26 Uhr von Tuvok_
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Aha auf Tatooine nannte man sie Wasserdampf Evaporatoren *Starwarsmode off*
Kommentar ansehen
23.10.2014 23:32 Uhr von Bobbie2k5
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
wenn das jeder mache würde, wasser aus der luft filtern, so würde es in diesen regionen noch trockener werden. ein spiel mit dem feuer...

Refresh |<-- <-   1-18/18   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

USA: Astronaut John Glenn ist tot
Pro Asyl beklagt Kurswechsel der CDU in Flüchtlingspolitik
Jeder zehnte Arbeitnehmer hat nur einen befristeten Job


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?