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Ebola-Helferin wird in Deutschland wie Aussätzige behandelt

Sabine Kirchner, von Beruf Ärztin, war schon mehrfach für die Hilfsorganisation Humedica im Einsatz. Diesmal wurde sie in das Ebola-Gebiet von Liberia geschickt, um dort beim Aufbau und der Einhaltung von Strukturen zu helfen. Während ihrer Arbeit kam sie jedoch nicht mit Patienten in Kontakt.

Trotzdem erhielt sie bereits während ihres Aufenthaltes ein Berufsverbot durch das Gesundheitsamt auferlegt. Drei Wochen darf sie nach ihrer Rückkehr nicht mehr arbeiten. Nach langem Gerangel darf sie nun zumindest wieder Medikamente ausstellen, wobei sie Abstand zu Patienten halten muss.

Eine einst befreundete Apothekerin im selben Haus scheint das indes nicht zu begeistern. Rezepte der Ärztin nimmt sie nur mit Handschuhen entgegen. Von Kollegen wurde sie mit Vorwürfen überhäuft, und ein Taxiunternehmen übernimmt keine Krankenfahrten mehr für ihre Patienten.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutschland, Arzt, Ebola
Quelle: focus.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.10.2014 16:05 Uhr von AOC
 
+20 | -20
 
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Man muss sich ja nicht Direkt bei einem Infizierten angesteckt haben.... daher halte ich ein Berufsverbot für 3 Wochen für richtig, so kann ausgeschlossen werden das sie Infiziert ist und keine anderen Menschen anstecken kann.

Solche Menschen sollte man für diese Zeit einsperren!
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22.10.2014 16:30 Uhr von PakToh
 
+15 | -15
 
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Also das Berufsverbot kann ich nachvollziehen, den ganzen Schwachsinn der Privatleute weniger...

Aber an den Kommentaren sieht man mal wieder welche Gesinnung hier teilweise unterwegs ist...

Im Übrigen: Menschen zu helfen hat mit privatem Luxus nichts zu tun! - Aber was erwarte ich heir auch noch an Hirn der Kommentatoren...
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22.10.2014 16:56 Uhr von Destkal
 
+11 | -5
 
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richtig so.

hot news: um sich mit ebola anzustecken braucht man keinen patientenkontakt!

so löblich es auch ist dass Sabine Kirchner da unten geholfen hat - mit der krankheit ist absolut nicht zu spaßen.

ich würde auch einen gebührenden sicherheitsabstand zu Sabine Kirchner halten und mich nie und nimmer von Sabine Kirchner untersuchen lassen - so lange bis man absolut sicher sein kann dass Sabine Kirchner nicht doch etwas mitgenommen hat (das muss Sabine Kirchner selbst nicht einmal auffallen).

ja, statistisch gesehen ist es nicht sehr wahrscheinlich dass sie infiziert ist. doch wenn mal etwas passiert dann kommen wieder die skandalmeldungen warum sie überhaupt so früh wieder arbeiten durfte.
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22.10.2014 17:15 Uhr von kingoftf
 
+15 | -0
 
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Inkubationszeit drei Wochen, also ok, die Maßnahme

Hinterher ist das Geschreie groß
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22.10.2014 17:17 Uhr von Soref
 
+9 | -0
 
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"Diesmal wurde sie in das Ebola-Gebiet von Liberia geschickt worden"

Echt jetzt?
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22.10.2014 17:36 Uhr von telemi
 
+6 | -10
 
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einfachnur dummes hysterischs verhalten. BILD-Panikkultur lässt grüßen.

Und was bringen Apothekerin die Handschuhe? Richtig, eh nix. Aber was erwartet man auch von medizinisch ungebildetem Personal...

[ nachträglich editiert von telemi ]
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22.10.2014 18:40 Uhr von matze319
 
+5 | -5
 
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schon interessant das die hobby ärzte hier sooo viel wissen. ich würde euch bitte der guten frau zur begrüßung mal die hand zu schütteln. aber warscheinlich ziehen unsere hobby doktoren dann ganz schnell den schwanz ein.
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22.10.2014 19:44 Uhr von blaupunkt123
 
+3 | -2
 
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Naja, eigentlich sollte sie da selber drauf kommen, dass sie die drei Wochen nachher noch einplant und sich dann erst testen lässt.

Wenn man schon direkt in den Herd fährt, frage ich mich, wie so so selbstsicher sagen kann, dass sie sich nicht angesteckt hat...
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22.10.2014 20:03 Uhr von Andy81DD
 
+4 | -2
 
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Ich verstehe diese gejammer auch nicht.

Es gibt für entsprechende Seuchen und Krankheitsausbrüche entsprechende regularien.

Dazu gehört nun mal auch Quarantäne, damit zweifelsfrei festgestellt werden kann, dass die Krankheit nicht eingeschleppt wird.

Wenn man bedenkt, dass es nach wie vor kaum eine sinnvolle Behandlung für Ebola gibt, ist dies ein zwingend notwendiges vorgehen. Und gerade sie als Ärztin, sollte dies wissen. Oder kann sie zweifelsfrei nachweisen, dass sie keinerlei Kontakt zu kontaminierten Material oder infizierten Personen hatte? Ich denke das kann niemand behaupten der in einem entsprechenden Krisengebiet arbeitet.

Außer sie war ständig unter Vollschutz in einem entsprechend gesichertem Biolabor und hatte einen Privatjet auf einem abgeschlossenen Stützpunkt welcher völlig autark betrieben wurde.
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22.10.2014 20:35 Uhr von sooma
 
+3 | -3
 
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Sie ist doch Ärztin - und dann so nachlässig und renitent, was Quarantänevorschriften betrifft?
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22.10.2014 23:02 Uhr von oldtime
 
+3 | -0
 
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Wenn sich die Leute in Afrika die Kranken auch so behandeln würden, dann hätte sich die Seuche gar nicht so weit ausbreiten können.

Die haben da Riten, da fast man sich an den Kopf. Die Toten werden durchs Dorf getragen und alle möglichen Leute verabschieden sich indem sie sie umarmen.

Dann doch lieber die Kranken so weit wie Möglich meiden.

Gerade die Ärzte sollten doch Verständnis für eine Quarantäne haben. Lieber 10 mal zu oft Abstand gehalten als einmal zu wenig. Und das nicht nur aus Angst das man sich anstecken könnte sondern auch als Sorge das man Freunde, Bekannte und Fremde in Gefahr bringen kann.

Ein paar Wochen mal zurückhalten im Interesse aller sollte doch hinzubekommen sein.
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23.10.2014 00:17 Uhr von Nebelfrost
 
+1 | -1
 
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sorry, aber was hat das mit "wie eine aussätzige behandelt" zu tun? es ist einfach nur eine reine vorsichtsmaßnahme und absolut nachvollziehbar. 21 tage entspricht der maximalen inkubationszeit bei ebola. und wenn man dort unten zu tun hatte, kann man nie wirklich wissen, ob, wo und durch was man sich angesteckt hat. zu glauben, man wisse es, ist leichtsinniges denken. daher ist es ein völlig korrektes handeln von dem gesundheitsamt, sie für 3 wochen zu sperren. und wenn die ärztin das nicht versteht oder das nicht einsieht, dann ist es sogar noch gerechtfertigter, dass das amt so handelt. denn dann muss davon ausgegangen werden, dass in westafrika auch der leichtsinn mit ihr durchgegangen sein könnte.
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23.10.2014 08:35 Uhr von Hallominator
 
+2 | -0
 
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Man hätte ihr vorher erzählen können, dass sie danach ein paar Wochen lang den Leuten fernbleiben sollte. Und eigentlich hätte sie es auch so wissen müssen.

Aber trotzdem ist es die einzig richtige Entscheidung, da mit Ebola nunmal nicht zu spaßen ist. Nur schade, dass sie sich dagegen aufgelehnt hat. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll.
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23.10.2014 08:50 Uhr von machi
 
+2 | -0
 
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Entweder man pocht auf übertriebene Hygienevorschriften oder nicht. Dass sich der oder die Betroffene dabei nicht nett behandelt fühlt ist denke ich normal, aber sie möchte sicher auch nicht den Tod anderer Menschen aufm Gewissen haben
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23.10.2014 09:12 Uhr von Jlaebbischer
 
+1 | -0
 
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Verwundert das jemanden, bei den ganzen Fällen, die wir bereits ausserhalb von Afrika haben?
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23.10.2014 12:52 Uhr von muhkuh27
 
+1 | -0
 
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http://www.jameda.de/...

Schaut mal die Bewertung der Ärztin :)

[ nachträglich editiert von muhkuh27 ]
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24.10.2014 22:38 Uhr von mink8mau
 
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