22.10.14 10:21 Uhr
 2.423
 

Verkehr: Überholvorgang muss vor Verbotsschild abgebrochen werden

Im vorliegenden Fall hatte ein LKW-Fahrer auf einer Autobahn mehrere PKW überholen wollen. Dabei passierte er ein Verbotsschild, welches das Überholen an dieser Stelle untersagte. Dafür kassierte er in der Folge ein Bußgeld in Höhe von 70 Euro.

Der Fahrer argumentierte, dass sich innerhalb der PKW keine Lücke gefunden habe, um den Vorgang abzubrechen, weswegen er weiterhin versuchte an diesen vorbeizuziehen. Das Oberlandesgerichts Hamm wollte dieser Auffassung nicht folgen, und bestätigte das Bußgeld in zweiter Instanz.

Demnach muss ein Autofahrer einen Überholvorgang vor einem Verbotsschild abgeschlossen haben, oder aber er muss diesen abbrechen. Dabei reicht es auch nicht, wenn das Fahrzeug im Begriff ist wieder einzuscheren, aber noch nicht genug Sicherheitsabstand vorhanden ist.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Verkehr, Überholvorgang, Verbotsschild
Quelle: derwesten.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Zugunglück von Bad Aibling: Fahrtdienstleiter zu drei Jahren Haft verurteilt
Kalifornien: 33 Tote nach Brand bei illegaler Party in Lagerhalle
Niederkrüchten: Sportschütze erschießt mutmaßlich Familie

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
22.10.2014 10:36 Uhr von Launcher3
 
+11 | -1
 
ANZEIGEN
Jetzt weiss ich auch, warum Überholraser ständig in meinen Sicherheitsabstand wechseln. Die machen das der Verkehrssicherheit wegen :-) Die haben Schiß, daß sie ein wichtiges Schild übersehen. Könnte man auch als Argumentation nutzen. Tut mir leid, daß der Verkehrsteilnehmer tot ist. Aber was sollte ich machen, ich mußte wieder rüber...sonst Ticket...
Kommentar ansehen
22.10.2014 10:40 Uhr von brycer
 
+9 | -1
 
ANZEIGEN
@benni-88:
Genau das habe ich mir auh gerade gedacht.
Gut, es stellt sich zwar die Frage, warum die mit den PKW´s so gezuckelt sind, dass sogar ein LKW sich genötigt sehen musste, sie zu überholen.
80er-Strecke und der LKW war leer mit Vollgas und 87 unterwegs? ;-P
Auf jeden Fall wäre das mit ´Überholvorgang abbrechen´ entweder mit Abbremsen und daraus folgenden Auffahrunfällen verbunden. Oder der LKW räumt sich seinen Raum auf der rechten Spur frei, weil er muss. Dass dabei der eine oder andere PKW den kürzeren zieht, das ist zwar Schei..., kommt aber nun mal vor.
Dass die Verkehrsrichter anscheinendzum Teil selber keine Ahnung wirklichen Leben im Straßenverkehr haben, das zeigen so einige Urteile dieer Paragraphenheinis.
Kaum sehen die Paragraphen, schon setzt der gesunde Menschenverstand aus. ;-P
Kommentar ansehen
22.10.2014 10:43 Uhr von PakToh
 
+9 | -3
 
ANZEIGEN
Ok, jetzt sind schon die Grundlegenden StVO - Vorschriften Grund für ne News?

Ich denke in einer Revision würde er Recht bekommen, sofern er die Strecke nicht kennt und ersichtlich war, dass er den Blinker draussen hatte um wieder auf die rechte Spur zu kommen.

Man kann das Schild schließlich nicht erahnen, spätestens nachdem es da war sollte man jedoch folge leisten und zumindest blinken, damit jemand Platz macht. (Wer in diesem Fall keinen Platz macht begeht eine Nötigung!)

Und Ja, der Blinker ist ncith nur für den TÜV eignebaut ;)
Kommentar ansehen
22.10.2014 10:47 Uhr von Rechtschreiber
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
Was wäre, wenn das Überholverbot deshalb kommt, weil die Straße dann einspurig wird? Darf mann dann trotzdem überholen?
Kommentar ansehen
22.10.2014 11:40 Uhr von blaupunkt123
 
+1 | -5
 
ANZEIGEN
Deutsche Bürokratie pur....

Genauso wie aktuell das dämliche Geschwindigkeitsschild mit dem Zusatz Nässe oder Schneeflocke....

Ohne Nässe gilt die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht.

Und bei der Schneeflocke gilt sie immer.... Das ist Deutschland pur.

Wieso zum Teufel soll mitten im Sommer dann z.B. 80 gelten, wenn es weit und breit nicht glatt ist.
Kommentar ansehen
22.10.2014 11:53 Uhr von Fred1988
 
+8 | -0
 
ANZEIGEN
Habe gerade mal in die Quelle geschaut, der letzte Satz ist interessant. "Den Fall, dass ein solcher Abbruch nicht gefahrlos möglich ist, hatte der Senat nicht zu entscheiden." Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer wurde vollkommen außer Acht gelassen - also mal wieder ein realitätsfremdes Urteil unserer deutschen Gerichtsbarkeit. Schön.

In der Quelle heißt es außerdem "[...] mehrere Fahrzeuge überholt.", es muss sich also nicht um, wie der Autor schreibt, PKW gehandelt haben.
Kommentar ansehen
22.10.2014 12:39 Uhr von Suffkopp
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Find ich auch Blödsinn - aber tut jetzt bitte nicht so als wenn dei jetzt eine Vollbremsung hinlegen müssen (oder noch dämlicher: anhalten).
Kommentar ansehen
22.10.2014 13:01 Uhr von mr.sky
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Hallo,

alle die meinen sie müssten ABBREMSEN sei gesagt, dass das natürlich NICHT gemeint ist.
Der Autor der News hat dieses wichtige Detail leider vergessen also füge ich es hier nun ein.

Zitat:
"Wer sich bei Beginn der Überholverbotszone mit seinem Fahrzeug bereits schräg vor dem überholten Fahrzeug befinde, müsse den Überholvorgang ebenfalls abbrechen - auch dann, falls er zu diesem Zeitpunkt noch keinen hinreichenden Sicherheitsabstand gewonnen habe, um vor dem überholten Fahrzeug einzuscheren. In einem solchen Fall müsse der Fahrer sein Fahrzeug gegebenenfalls verlangsamen und sich zurückfallen lassen."

Bitte den letzten Satz GENAU lesen. Dort steht "...sein Fahrzeug gegenebfalls verlangsamen und sich zurückfallen lassen.."

Da steht nichts von Abbremsen. Da steht "man soll vom Gas gehen...seine Fahrt so verlangsamen...um sich dann zurückfallen zu lassen.."

Um es euch mal zu verdeutlichen.
A setzt zum überholen von B an
A ist auf gleicher höhe wie B und gibt weiter gas
A ist schon fast an B vorbei - kann aber noch NICHT einscheren
A passiert ein Überholverbotsschild
A muss seine fahrt verlangsamen (NICHT ABBREMSEN)
A lässt sich zurück fallen
A lenkt hinter B wieder ein



[ nachträglich editiert von mr.sky ]
Kommentar ansehen
22.10.2014 13:11 Uhr von mr.sky
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Noch ein Nachtrag.

Es sei euch gesagt, dass laut StVO der jenige der zum überholen ansetzt zuvor hoffentlich seine "Hausaufgaben" erledigt hat und weiß an was er sich zur halten hat.

d.h.
Er beachtet, dass er überholen darf.
Er überschreitet nicht die zulässige Höchstgeschwindigkeit.
Er ist DEUTLICH schneller als das zu überholende Fahrzeug und kann den überholvorgang ZÜGIG durchführen.

In 99,99% aller Überholvergänge trifft einer der obien Aussagen nicht zu - und sehr sehr oft ist es Punkt 2 oder 3 (leider).

Das Problem in der News bringt nun einen weiteren Punkt hinzu nämlich, dass der Überholer während des Überholvorgangs ein Verbotsschild passiert.
Im Grunde kann das wegen Punkt 3 gar nicht passieren.
Entweder ich setze zum überholen an und sehe das überholverbotsschild und breche das Überholen ab.
Oder aber ich kann überholen, bin deutlich schneller und komme so gar nicht in die Situation.

Wenn man nun ein "Elefantenrennen" macht, so hat man deswegen schon alles Falsch gemacht, weil man andere Punkte die Voraussetzend für eine Überholung sind missachtet hat.
Kommentar ansehen
22.10.2014 13:37 Uhr von Schäff
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
Wenn der Überholte auf der rechten Spur sein Fahrzeug verlangsamt, überholt das Fahrzeug auf der rechten Spur das Fahrzeug auf der linken. Das ist auch verboten. Wat nu?

Beide Fahrzeuge müssten ihre Geschwindigkeit bis auf 50 km/h verringern, dann dürfte der rechte-Spur-Fahrer rechts überholen, so dass der linke-Spur-Fahrer hinter ihm einscheren könnte (sobald ihm dort jemand die Lücke lässt).
Kommentar ansehen
22.10.2014 14:32 Uhr von KingPiKe
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Fragwürdiges Urteil.

Vor Allem folgende Aussage:

"Dabei reicht es auch nicht, wenn das Fahrzeug im Begriff ist wieder einzuscheren, aber noch nicht genug Sicherheitsabstand vorhanden ist. "

Man ist also quaso schon am Auto vorbei, wartet nur noch, dass der Platz ausreicht, soll dann aber abbrechen und sich wieder zurückfallen lassen? Na klar...
Kommentar ansehen
22.10.2014 14:55 Uhr von langweiler48
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Die meisten Autofahrer sind Egoisten.

Wäre ich in solch einer Lage, dass mich ein LKW überholt und er in den Überholverbots Bereich gekommen ist, würde ich so abbremsen, dass ich niemanden gefährde. Warum? Weil irgendwann hinter der Verbotsschild eine Gefahrenstelle oder eine nicht einsichtbare Fahrbahnveränderung folgt.
Kommentar ansehen
22.10.2014 15:16 Uhr von FredDurst82
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Ich bin für ein generelles Überholverbot von LKWs, mit der einzigen Ausnahme eines Unfalls vor Ihnen, dann müssen sie halt die Spur wechseln.
Aber ich als Autofahrer könnte kotzen, wenn mal wieder ein LKW einen anderen LKW mit 2 km/h mehr überholt, weil ihm dieser anscheinend zu langsam ist und damit den kompletten Verkehr ausbremst ...
Kommentar ansehen
22.10.2014 15:26 Uhr von Steel_Lynx
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@mr.sky
genau das liegt mir auf der Zunge, seit ich die ersten Kommentare gelesen habe.
Besonders auch Punkt 3.......wie oft ich das Morgens sehe...

Wenn ich könnte, hätte ich dir auch mehrere Plus gegeben :-)

@Schäff
Das mit dem "nicht rechts überholen", gilt aber nur auf Autobahnen. Bei normalen mehrspurigen Strassen ist das irrelevant.
Kommentar ansehen
22.10.2014 15:31 Uhr von mr.sky
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
"...Man ist also quaso schon am Auto vorbei, wartet nur noch, dass der Platz ausreicht, soll dann aber abbrechen und sich wieder zurückfallen lassen? Na klar... ..."


ja, aber nur dann, wenn man während des Überholvorgangs ein Überholenverboten Schild passiert.
Doch damit DAS überhaupt passieren KANN hat der der zum Überholen angesetzt hat wahrscheinlich eh schon andere Verstöße begangen z.B. den dass er VOR dem Überholen sich nicht vergewissert hat, dass sein Überholvorgang überhaupt die Kriterien hierfür erfüllt.

d.h.
Bin ich DEUTLICH schneller als der andere?
Überschreite ich nicht die zulässige Höchstgeschwindigkeit?
Kann ich den Überholvorgang somit ZÜGIG durchführen?

Beachtet man diese Punkte kommt man erst gar nicht in den "Genuss" während man überholt ein Überholverbotsschild zu passieren.
Kommentar ansehen
22.10.2014 15:46 Uhr von Flutlicht
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@mr.sky:

Ginge es strikt nach den Gesetzestexten, sind 95% aller Überholvorgänge unzulässig.

"Zügig" ist relativ, und auch das "Bremsen" ist Interpretationssache. Nicht umsonst wird vom "Verzögern" gesprochen. Sobald ich vom Gas gehe verzögere ich meine Fahrt. Ganz egal ob ich nun meine Bremsbeläge dazu nutze, vom Gas gehe, oder per Motorbremse verzögere.

[ nachträglich editiert von Flutlicht ]
Kommentar ansehen
22.10.2014 16:17 Uhr von KingPiKe
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@mr.sky

"d.h.
Bin ich DEUTLICH schneller als der andere?
Überschreite ich nicht die zulässige Höchstgeschwindigkeit?
Kann ich den Überholvorgang somit ZÜGIG durchführen?"

Alle drei Punkte können ohne Probleme eingehalten werden und trotzdem kann diese Situation auftreten.
Kommentar ansehen
23.10.2014 08:30 Uhr von Steel_Lynx
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
@The_Insaint
"Und eine Autobahn ist keine "normale, mehrspurige Straße"?"
Nein!
Eine mehrspurige Strasse, hat einfach nur mehrere Spuren, ansonsten gelten alle Verkersregeln wie sonst auch.
Eine Autobahn ist eine mehrspurige Strasse, auf welcher die unterschiedlichen Richtungen durch einen Grünstreifen oder Leitplanke getrennt sind und man auch innerorts mehr als 50 km/h fahren darf.

Überholen & Vorbeifahren
"Im Straßenverkehr findet ein Überholvorgang statt, wenn ... das schnellere Fahrzeug an dem langsameren Fahrzeug vorbeibewegt...
Im Gegensatz dazu bezeichnet Vorbeifahren das Passieren eines (nicht verkehrsbedingt) haltenden bzw. parkenden Fahrzeugs. Rechtlich zählt das Vorbeifahren an einem Fahrzeug...als überholen." (Wiki: http://de.wikipedia.org/... )
Diese Mär solltest DU mal korrigieren!!!



Und zu deiner Rechnung die du da Aufstellst, zitire ich dich mal: "Bitte mehr Praxis sammeln (falls du überhaupt einen Führerschein hast) anstatt nur Theoriegequassel abzulassen ..." Willst du mir echt erzählen, das du fast einen Kilometer brauchst (708m) um an einem LKW vorbeizufahren???

Wärend dem ein- und ausscheren, kann der Sicherheitsabstand missachtet werden. Es ist nur darauf zu achten das dieser danach möglichst schnell wieder hergestellt wird.
Bei einem Geschwindigkeitsunterschied der beiden Fahrzeuge von 30km/h (90 zu 60) benötigt der Überholer (30km/h = 8,33m/s) also etwa 2,1Sek. um an dem 18m LKW vorbei zu kommen. Bei 90km/h sind 2,1 Sek. (90km/h = 25m/s) also rund 52m. Rechnen wir noch ein wenig Abstand mit drauf und sind großzügig (verdoppeln die Länge), benötige ich also für einen 18m LKW mit 60km/h ca 100-110m wenn ich selber 90km/h fahre.
Und selbst wenn es mit Sicherheitsabstand gerechnet wird (90km/h = 45m, 60 km/h = 30m, 18m Lkw, Rechnung: 45+30+18= 93m /8,33 = 11,16 Sek *25m = 279,11m) sind es nur 279m also immernoch rund 430m weniger wie in deiner Rechnung.
Bzw. 45+50+18 =113m/8,33 =13,57Sek*25m = 339,25m bei LKW-Sicherheitsabst. von 50m (immernoch weniger als die Hälfte von dir)

Des weiteren stehen Überholverbotsschilder an Landstrassen und Autobahnen (also dort wo man 90km/h fahren könnte) immer Beidseitig und können somit nicht verdeckt werden.
Und jetzt erzähle mir nochmal das du bei 90km/h, beidseitige Überholverbotsschilder auf eine Entfernung von 280m nicht siehst......Sorry aber gehe mal zum Augenarzt oder geb deinen Führerschein ab.....ist besser für alle anderen!
Kommentar ansehen
23.10.2014 13:11 Uhr von Trallala2
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@benni-88

"also muss man abbremsen und damit unfälle provozieren um kein ticket zu bekommen geile sache"

Nein. Überholverbot bedeutet, dass man nun nicht schneller fahren kann wie auf der rechten Seite. Im Zweifelsfall fährt man also genauso schnell wie die Fahrzeuge rechts. Ansonsten kann man ganz leicht die Geschwindigkeit reduzieren und sich zurückfallen lassen.
Kommentar ansehen
23.10.2014 14:05 Uhr von Trallala2
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Steel_Lynx

"Eine Autobahn ist eine mehrspurige Strasse..."

Eine Autobahn ist nicht einfach nur eine normale Straße mit mehreren Spuren. Für Autobahnen gelten in Deutschland andere Regeln. Auf einer Landstraße mit vier Spuren (je zwei in eine Richtung) geltend die allgemeinen Regeln. Man kann auf der linken oder rechten Spur fahren und soweit ich mich erinnern kann auch von beiden Seiten überholen.

Auf einer Autobahn fährt man dagegen immer auf der rechten Spur, die linke ist nur zum überholen.


"Diese Mär solltest DU mal korrigieren!!!"

Ich hoffe du hast bei deinen Defiziten keinen Führerschein.


"Willst du mir echt erzählen, das du fast einen Kilometer brauchst (708m) um an einem LKW vorbeizufahren???"

"Bei einem Geschwindigkeitsunterschied der beiden Fahrzeuge von 30km/h (90 zu 60) benötigt der Überholer (30km/h = 8,33m/s) also etwa 2,1Sek. ... also rund 52m. Rechnen wir noch ein wenig Abstand mit drauf ..."

Du hast einen gewaltigen Gedankenfehler und den hast du in deine Rechnung übernommen.

Wenn ein LKW steht und der andere überholt ihn mit 30km/h, dann mag das stimmen, dass der überholende LKW dafür 2,1s braucht.

Dein Fehler ist aber, dass der andere LKW sich in der Zeit mit 60km/h bewegt. Der überholende LKW ist also nur relativ zu dem anderen LKW 30km/h schneller. Du musst zu der Berechnung also noch den Weg des langsameren LKWs dazurechnen. Was du berechnet hast ist nur der relativer Weg.

Was übrigens noch dazukommt ist der Beschleunigungsweg. Wer überholende LKW ist nicht sofort auf 90km/h. Und erzähl mir nicht, dass er dazu den Abstand nutzt und erst kurz vorher ausschert. Das ist Kamikazeverhalten.
Kommentar ansehen
23.10.2014 14:18 Uhr von Steel_Lynx
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Zu deinen ersten Anmerkungen:

"Aha ... und das trifft auf Autobahenen nicht zu?" Nein, tut es nicht!
Autobahn:
StVO §18: http://www.verkehrsportal.de/...
Natürlich kann ich dir auch den gesamten Definitionstext hier reintippen, mit Anschlussstellen, Rechtsgrundlagen der Geschwindigkeit und und und. Aber zum einen wusste ich nicht, das du so ein Erbsenzähler bist, zum anderen konnte ich ja nicht ahnen, das du nicht im stande bist, Quellen zu lesen......Entschuldige dafür!
Im übrigen defeniert sich eine Autobahn nicht über: "eine Straße außerhalb einer geschlossenen Ortschaft" sondern über die Fahrbahntrennung, Auffahrtsstellen, Mindest- und Richtgeschwindigkeit usw., aber Entschuldige ebenfalls....das steht ja in der Quelle, konntest du ja nicht wissen.

Nicht Verkehrsbedingt bedeutet z.B. ein parkendes Fahrzeug oder ein Taxi in zweiter Reihe.
Verkehrsbeding bedeutet Stau oder Ampel

Überholen:
StVO §5: http://www.verkehrsportal.de/...
den Wikilink dazu hattest du ja schon.

Nicht von dir:
Du beleidigst hier Leute: "Du laberst Kacke", "Bitte mehr Praxis sammeln", "Theoriegequassel" (aus deinem Ersten Post) und gibst dann eine Wiki-Rechnung an die du:
1. Anscheinend garnicht begriffen hast.
2. Nicht nachvollziehen kannst.
Sonst wäre dir nähmlich aufgefallen das der Punk: "Bei einem entgegenkommenden Fahrzeug..." nichts mit der Autobahn zu tun haben kann. Wenn dir auf der Autobahn einer entgegen kommt, macht der was falsch. Wenn dir mehrere entgegen kommen, machst du was falsch.

Schilder auf Landstrasse und Autobahnen.....da solltest du beim fahren mal die Augen auf machen. Selbst Ortsschlilder stehen Rechts und Links.
Wenn du dich beim Überholen nur auf Rechts konzentriest, ist das aber ein arges Problem.....wirklich schlecht für den Gegenverkehr.


Schilder:
Am ende steht ein "Achtung Stau" und da hinter ist noch ein "Fussgängerüberweg"
Rechts ist ein Aufhebungszeichen. Von der Sympolgröße her könnte es ein Geschwindigkeitszeichen sein.
Kommentar ansehen
23.10.2014 14:36 Uhr von Trallala2
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Steel_Lynx

"Im übrigen defeniert sich eine Autobahn nicht über: "eine Straße außerhalb einer geschlossenen Ortschaft" sondern über die Fahrbahntrennung, Auffahrtsstellen, Mindest- und Richtgeschwindigkeit usw., aber Entschuldige ebenfalls....das steht ja in der Quelle, konntest du ja nicht wissen."

Nein. Ich kann dir Straßen zeigen die eine Fahrbahntrennung haben, sogar eine Standspur und mehr Fahrspuren als jede Autobahn, auch Auf- und Abfahrten. Sie könnten sofort zu Autobahnen umdeklariert werden. Technisch gleicher stand. Trotz dem sind es keine Autobahnen.

All das haben also auch Landstraßen, all das ist keine Definition für Autobahn.

Das Besondere an Atobahnen ist, dass sie für schnellen Verkehr ausgelegt sind. Damit das eingehalten werden kann, gelten besondere Regeln. Zuerst können nur bestimmte Fahrzeuge drauf, und es gibt eine Mindestgeschwindigkeit. Hast du ein Auto und es fährt nur 50km/h, darf es nicht auf die Autobahn. Auch gelten besondere Regeln auf Autobahnen: rechts fahren, links überholen.
Kommentar ansehen
23.10.2014 14:47 Uhr von Steel_Lynx