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Private Vermietung von Immobilien lohnt sich häufig nicht

Die Vermietung von privatem Wohneigentum ist einer Studie des DIW zufolge längst nicht so lukrativ, wie viele glauben. Oftmals liegen die Renditen sogar noch unterhalb der anfallenden Kosten.

Im Vergleich dazu erzielen gewerbliche Immobilienvermieter eine Rendite, die nahezu doppelt so hoch ist, so die Studienergebnisse. Die Gründe ergeben sich vor allem aus der mangelnden Immobilienerfahrung privater Vermieter.

Dies ist häufig mit einem höheren Anschaffungspreis verbunden, den private Investoren zu bezahlen haben. Auch Folgekosten, etwa für Renovierungen, werden oftmals unterschätzt. Zudem werden Mietpreise nicht den Marktverhältnissen angepasst, sondern hinken gewerblich vermieteten Immobilien hinterher.


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WebReporter: Manul
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Immobilie, privat, Rendite, Vermietung, Gewerbe
Quelle: finanzello.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.10.2014 09:02 Uhr von Manul
 
+0 | -2
 
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Die DIW Studie zeichnet ein recht düsteres Bild für private Immobilienvermieter. Die angegebenen Begründungen sind auch durchaus nachvollziehbar.
Allerdings gibt es auch Untersuchungen, deren Ergebnisse das genaue Gegenteil aussagen. Nämlich, dass Privatanleger noch höhere Renditen erzielen als institutionelle Investoren.
Für Menschen die sich mit dem Thema ernsthaft befassen möchten, sind allgemeine Studienergebnisse daher sicherlich keine geeignete Entscheidungsgrundlage.
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22.10.2014 09:22 Uhr von quade34
 
+0 | -0
 
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Wenn ein privater Vermieter eine einzelne Wohnung vermietet, muß er von Anfang an eine hohe Miete verlangen ( das Bekommen ist die andere Seite ), weil er später kaum die Miete erhöhen kann. Daran sind nämlich die Mietspiegel schuld, die diese Wohnungen strikt ausklammern. Gutachten für Vergleichswohnungen sind schwer zu erstellen und sehr teuer. Und ständigen Mieterwechsel durch erleichterte Kündigungsmöglichkeiten, bringen nichts ein. Jedesmal bedingt eine Neuvermietung eine komplette Renovierung und sonstige Kosten. Das rechnet sich garnicht.
Nichtvermieten ist auch nicht sinnvoll, weil die laufenden kommunalen Kosten gedeckt werden müssen. Und Reparaturen fallen auch für leerstehende Räume an.
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22.10.2014 10:00 Uhr von HackeSpeck
 
+3 | -0
 
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Dann doch lieber gleich eine Roma-Großfamilie kostenfrei drin unterbringen
*Hust*
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22.10.2014 10:25 Uhr von quade34
 
+3 | -0
 
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HackeSpeck.... Und hinterher die Immobilie entsorgen.
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22.10.2014 13:03 Uhr von Rongen
 
+2 | -0
 
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Auf deutsch heißt das private Vermieter sind irgendwo doch noch Menschen und haben nicht nur die Euroscheine vor Augen.
Gewerbliche Firmen drücken sich doch wo sie nur können z.B. vor der gesetzlichen Renovierungspflicht. Und wenn dann das Haus nicht mehr genug Gewinn abwirft wirds eingestampft und das Grundstück verhökert.
Klar gibts auch scheiß private Vermieter, aber die versuchen (teilweise auch völlig übertrieben) ihre Häuser zu erhalten.
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22.10.2014 13:37 Uhr von SN_Spitfire
 
+2 | -0
 
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@quade34
Wenn bei dir bei jeder Neuvermietung die Wohnung renoviert werden muss, dann hast du dir die falschen Mieter ausgesucht.
Und wo soll es bitte erleichterte Kündigungsmöglichkeiten geben?
In so gut wie jedem Mietvertrag ist mit Abgabe der Unterschrift des Mieters eine 3 monatige Kündigungsfrist mit drin.
Wir geben zudem immer an, dass die Wohnung so verlassen wird, wie man sie anmietet. Frisch gestrichen und besenrein.
Für alles, was darüber hinaus geht, wird entsprechend die Kaution einbehalten.
So fahren wir als Vermieter von einem 6-parteien-Wohnhaus und noch 3 anderen Wohnungen seit Jahren absolut problemlos.

Wenn ich sehe, wie gewerbliche Vermieter vermieten, könnte man irgendwo reintreten.
Dort steht wirklich einzig und allein der Umsatz im Vordergrund, die Miete befindet sich am obersten Limit und die Wohnung ist notdürftig hergerichtet.

Von dieser Betrachtungsweise kann man die Mietpreisbremse wirklich verstehen.

Wir als private Vermieter haben nichts davon, wenn wir am obersten Rand des Mietpreisspiegels vermieten.
In diesem Sinne geb ich Rongen da durchaus Recht. Da ist noch Menschlichkeit vorhanden.

Zudem müssen Miteinnahmen, sofern sie nicht reinvestiert werden, versteuert werden.
Denkt also blos nicht, dass die gesamte Miete mir meinen Geldbeutel auffüllt und ich nicht mehr arbeiten gehen muss.
Am Ende kommt mit Investitionsausgaben (Kreditabzahlungen), Unterhaltungskosten und Mieteinnahmen grob eine null null Rechnung mit etwas Gewinn heraus.
Nach diesem Prinzip vermieten gewerbliche Vermieter aber nicht, deswegen sind dort die Mieter zum Teil auch deutlich höher.

Private Vermietung lohnt sich angesichts der nahezu sicheren Geldanlage aber dennoch.

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