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Isaac Asimov: 1959er Essay vor Militärforschern über Kreativität aufgetaucht

Die Forschungsabteilung des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Staaten hat im Jahr 1959, den damals produktivsten Science-Fiction-Autor seiner Zeit, Isaac Asimov, zu mehreren Besprechungen eingeladen. Geheimpapiere wollte er nicht sehen. Eine langfristige Zusammenarbeit lehnte er ab.

Das würde seine Denkfreiheit einschränken. In einem Essay, das jetzt veröffentlicht wurde, äußerte er sich zur Kreativität in der Forschung. Regelmäßig vom Staat bezahlte Wissenschaftler hätten die wenigsten bahnbrechenden Ideen. Wirklich kreative Fortschritte denkt man sich in der Freizeit aus.

Der Druck, für das erhaltene Geld etwas Neues erfinden zu müssen, ist die größte Blockade für Kreativität. Forscher sollten für ihre unregelmäßigen Kurzberichte bezahlt werden und ansonsten mehr Zeit für die Dinge haben, die ihnen Spaß machen. Diese Vorgehensweise würde den Ideenreichtum steigern.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Kreativität, Essay, Isaac Asimov
Quelle: technologyreview.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.10.2014 21:08 Uhr von Dr.Astalavista
 
+4 | -3
 
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seitdem ich Arbeitslos bin, habe ich erkannt das arbeiten eine Art von Treibsucht ist. Das Eine kommt mit dem Anderen.
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22.10.2014 01:17 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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...eine Art von was?
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22.10.2014 08:06 Uhr von Hallominator
 
+2 | -0
 
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Das trifft allerdings nur auf produktive Menschen zu.
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22.10.2014 11:41 Uhr von mcdar
 
+0 | -0
 
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...sobald du dich mit dem Arbeitsleben arrangiert hast, wirst du von diesem "verschluckt" und total eingesponnen, so dass das Leben dann "entartet" ...man merkt es nicht wenn man sich dass nicht bewusst macht, was oft schwierig ist, da es sich mit dem Ignorieren solcher Gedanken leichter arbeiten lässt und man sich auch die Zeit nicht nehmen kann...eine Zwangslage wirkt auch im Unterbewusstsein und die Natur weiß besser was sich gehört, jedenfalls scheint das aggressive Arbeits-Zwang-Leben sich verheerend auf die Gesundheit der Menschen auszuwirken. Wer ist Schuld? Die die keine Zeit haben um sich tiefgreifender mit sich selber zu beschäftigen oder die die den Menschen bevormundend ihre Lebenszeit (mind. 8 Std täglich) einfach zwangs-einkassieren?
...bei so vielen angestrengten Wissenschaftler der ganzen Welt, welche voll durcharbeiten, hätt ich schon etwas mehr für dieses Jahrhundert erwartet, dabei dreht sich nur alles im Kreis, alles gleich, nur buntere (mogel)-Verpackung...da sind freie Menschen in ihrer freien Zeit 1000% produktiver...

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