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Innenminister Thomas de Maizière warnt: "Ein Nacktbild gehört nicht in die Cloud"

Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat sich auf dem Nationalen IT-Gipfel auch zum Thema private Nacktbilder im Internet geäußert.

"Ein Nacktbild gehört einfach nicht in die Cloud", warnte der CDU-Politiker und fügte hinzu, dass man "nicht alles im Internet erledigen" müsse.

Ähnlich hatte sich zuvor auch schon EU-Digitalkommissar Günther Oettinger geäußert: Wer so dumm sei, dies zu tun, verdiene auch nicht beschützt zu werden.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Innenminister, Thomas de Maizière, Cloud, Nacktbild
Quelle: spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.10.2014 15:59 Uhr von PakToh
 
+9 | -4
 
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Und solche Deppen haben bei uns was zu sagen...

Die Aufgabe dieser Affen ist die Sicherung unserer Daten!
Verschlüsselung und Datenschutz gehören an vorderste Front und ob jemand Nacktbiler, Privatpornos oder sonst was in seine Cloud hoch lädt ist in erster Linie mal Privatsache!
Unsere Regierung und die Betreiber haben dafür zu sorgen, dass diese Daten geschützt werden - Und da gibt es keinerlei Diskussion.

Natürlich sollte jedem Benutzer klar sein, dass Clouds gehackt werden können und man ein gewisses Risiko eingeht, aber das jetzt zu verteufeln ist, als ob man kein Auto mehr kauft, weil man ja einen Unfall haben könnte...
Oder noch schlimmer: Es könnte kaputt gehen!

Systembedignte Fehler sind inklusive und eine dauerhafte Datenspeicherung ist in der Tat eher fragwürdig und sollte überdacht werden, um Bilder an einen Freund zu schicken sollten Whatsapp, iCloud etc. aber per Datenschutz verpflcihtet sein:
1. zu verschlüsseln.
2. zu löschen, sobald der Benutzer dies tut. Ergo: Keine Schattenkopien oder sonstigen Backups anfertigen.
Bedeutet natürlich dass alles weg ist, was der Benutzer verdängelt...
3. Keine Hintertüren für Geheimdienste, da diese auch von Hackern ausgenutt werden können und generelle Sicherheitsrisiken sind die sofort geschlossen werden müssen.
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21.10.2014 16:24 Uhr von kingoftf
 
+7 | -0
 
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Von de Maizière will die ja auch keiner sehen....
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21.10.2014 16:46 Uhr von TinFoilHead
 
+0 | -3
 
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"Ein Nacktbild gehört nicht in die Cloud"

Das kannst du den Doofen noch millionenmal erzählen, nützt eh nix. Weil ja eh keiner persönlich betroffen ist....
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21.10.2014 18:06 Uhr von Wasabisnud
 
+6 | -0
 
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Ach dafür bekommt der Mann 17000€ MONATLICH!!!

Um mir und euch, Sachen zu erzählen die jeder Baumschüler weiss.

DANKE THOMAS!!

Sollte uns lieber informieren, wie er unsere innerpolitische Sicheheit garantiert, aber da kommt ja schon lange nix mehr...

[ nachträglich editiert von Wasabisnud ]
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21.10.2014 18:51 Uhr von shadow#
 
+0 | -0
 
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Ihr könnt Nacktbilder in die Cloud laden was ihr wollt, wenn euer Passwort aber "passwort123" ist oder ihr auf den "Klicken diesem zu Sicherheit zurücksetzen"-Link in der nächsten Mail klickt, dann ist es euer Problem.
Datenschutz kann gegen Dummheit nunmal nichts ausrichten.
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21.10.2014 19:43 Uhr von Nothung
 
+0 | -0
 
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Gut, dass wir die Misere haben, wenigstens ein Minister mit Durchblick.
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21.10.2014 21:37 Uhr von auru
 
+1 | -0
 
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Nein, es sollten schon mehrere sein ...
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22.10.2014 08:33 Uhr von DJCray
 
+0 | -0
 
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Prinzipiell: Beide haben Recht.

Nur heutzutage in der Praxis?

Welche Smartphones außer Apple, Android, Windows und Blackberry gibt es denn noch?

Wieviele nutzen Ihr Smartphone mit einer anderen Software als der Original-Software bzw. rootet es um diverse Eigenschaften zu ändern?

Damit ist das Problem eventuell erkannt?

Es sind über 90% die ihr Smartphone ohne Änderung nutzen.

Diverse "Automatische Backups" schaufeln praktisch alles in die Cloud, ohne es selbst zu bemerken.

Das gemachte Bild ist bei Internet-Kontakt schneller hochgeladen als angeschaut.

Selbst ein sofortiges Löschen bewirkt kein Löschen in der Cloud.

D.h. man muss die Cloud selber durchforsten und löschen.

Doch wer heutzutage glaubt, dass das reichen würde, der irrt.
Die Cloudunternehmen machen von jedem (auch gelöschtem) Bild ein eigenes Backup.

Und an wen diese

Nutzlosen Sachen Ausgeliefert (abgekürzt: ...)

werden ist auch klar.

Gruß
DJ
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15.12.2014 17:18 Uhr von Atze2
 
+0 | -0
 
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ich habe auch berufliche Daten auf ner Cloud liegen (Google Drive).

Das da der eine oder andere Geheimdienst mitliest ist mir klar.

Wer aber Nacktfotos oder urheberrechtlich geschützte Daten in die Cloud läd, hat es nicht anders verdient.

Das Google Drive nicht die beste Lösung ist, ist mir auch bewusst. Aber lieber hinterleg ich da Daten bevor ich mich bei nem Kunden blamiere weil der USB-Stick keinen Bock mehr hat.

Und bevor einer motzt: auf der Cloud liegen nur Präsentationen. Verträge, also sensible Daten, brenn ich nach wie vor auf DVD. Oder schlepp diese in Papierform mit mir rum.

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