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NRW plant, 46 Millionen Euro mehr für Flüchtlinge auszugeben

Nachdem es in Nordrhein-Westfalen zuletzt zu Misshandlungen in Flüchtlingsheimen gekommen war, und weil die Flüchtlingszahlen kontinuierlich weiter steigen, will das Land nun zusätzliche Gelder für die Kommunen aufbringen. Demnach sollen die Hilfen um insgesamt 25 Prozent aufgestockt werden.

Aktuell erstattet das Land den Kommunen lediglich 20 bis 25 Prozent der anfallenden Kosten. Im insgesamt 46 Millionen Euro schweren Gesamtpaket finden sich auch eine Reihe weiterer Maßnahmen, wie etwa die Einrichtung einer zentralen Beschwerdestelle.

Das Personal auf Landesebene soll ebenso erhöht werden, als auch soll versucht werden eine Ganztagsbetreuung einzurichten. Um neue Flüchtlingsheime zu ermöglichen wird zudem geprüft die Standards für den Denkmalschutz zu senken. Für Kinder ohne Begleitung plant man außerdem ein Patenschaftsmodell.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Flüchtling, NRW
Quelle: faz.net

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.10.2014 10:30 Uhr von Romendacil
 
+23 | -2
 
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Gut, daß es hierzulande keine anderen Baustellen gibt, die dringender Aufmerksamkeit bedürfen.
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21.10.2014 10:31 Uhr von borussenflut
 
+11 | -1
 
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NRW hat es ja.
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21.10.2014 10:32 Uhr von Sarkast
 
+10 | -0
 
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Gut für Eigentümer alter Gebäude:
Die ganzen Ruinen, die heutzutage unter Denkmalschutz stehen, dürfen dann, nachdem ihnen der Rest gegeben wurde, endlich saniert oder plattgeschoben werden.
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21.10.2014 10:33 Uhr von TinFoilHead
 
+9 | -2
 
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Für all die Flüchtlinge aus Afghanistan, dem Irak, Syrien, für alle die, die vor der IS flüchten müssen, sollten die UNSA aufkommen.
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21.10.2014 10:36 Uhr von Rechtschreiber
 
+4 | -22
 
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21.10.2014 10:37 Uhr von soulicious
 
+10 | -1
 
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Wie gut es den Schulen (Verbesserung der Nachmittags-/Hausaufgabenbetreuung, Modernisierung der Ausstattung usw.) in NRW gehen würde mit 46 Millionen...
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21.10.2014 10:43 Uhr von sooma
 
+12 | -2
 
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"Um neue Flüchtlingsheime zu ermöglichen wird zudem geprüft die Standards für den Denkmalschutz zu senken."

Wenn ich lese, dass auch Kasernen oder Landschulheime nicht den "Standards für Unterbringung von Flüchtlingen" entsprechen, sollte man vielleicht damit anfangen, diese nochmal zu überdenken. Das Geld wäre auch viel sinniger in Sozialarbeiter und andere begeitende Hilfen investiert, mehr "Personal auf Landesebene" hilft uns da nicht!

Gebäude können auch in Eigenregie (also mit Hilfe der Flüchtlinge) auf Vordermann gebracht werden - wie es Eltern ja auch bei unseren maroden Schulen und Kindergärten tun - und ob in denen immer alle "Standards" eingehalten sind, wage ich zu bezweifeln.

[ nachträglich editiert von sooma ]
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21.10.2014 10:52 Uhr von soulicious
 
+13 | -4
 
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@ Rechtschreiber

In welchen Punkten haben WIR Syrien, die Kurden oder den Irak ausgebeutet?

Eine halbe Milliarde Euro für Konzerthallen sind Investitionen im eigenen Land. Was spricht dagegen? Ich denke dass das Geld besser angelegt ist als z.B die deutschstaatlichen 650 Mio Euro Palästina-Aufbauhilfe, von denen das wieder aufgebaute (wenn überhaupt^^) dann in den nächsten Jahren wieder von Israel weggebombt wird.

Sorry, dann lieber eine Konzerthalle in Hamburg, wodurch hiesige Bauarbeiter, Techniker usw. eine Beschäftigung haben und ihre Familien damit ernähren können. Auch unsere Bürger brauchen Geld!

Und es ist ja richtigerweise nicht so, dass wir nichts für Flüchtlinge tun. Wir helfen doch schon seit immer.
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21.10.2014 11:19 Uhr von wumba
 
+4 | -2
 
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Für wirklich bedürftige Flüchtlinge aus Kriegsgebieten ist der zeitweise Aufenthalt hier ok.
Asylbewerber, die hierherkommen um ausschließlich abzukassieren, die also nicht aus Kriegsgebieten stammen, sollten umgehend und sofort nach Hause transportierrt werde. Außerdem mit Einreiseverbot belegen.
Antragsteller mit abgelehnten Asylanträge müssen zeitnah rückgeführt werden.
Wird einer von hier arbeitslos, muß er "die Hosen runterlassen" und Berge von Papieren ausfüllen, alles bis ins Kleinste belegen.
Die (zum Teil) unberechtigten Antragsteller werden hier auch noch mit 80 EUR Taschengeld pro Nase (Erwachsene, wie auch Kinder) pro Woche ohne irgendwelche Nachweisforderungen.
Das ist ein Skandal.
Sie bekommen kostenlos Unterkunft, Verpflegung, Medizinische Betreuung. Das ist ok. aber dann ist es genug. Nicht noch die neuesten Smartphones mitfinanzieren.
Und wer sich nicht einordnen will oder kriminell wird, geht sofort. Das sehe ich als Rechtens.
Diese Kuschelpraktiken müssen aufhören.

[ nachträglich editiert von wumba ]
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21.10.2014 13:03 Uhr von kingoftf
 
+8 | -1
 
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Das wird die Rentner freuen, die Mülltonnen durchwühlen müssen....
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21.10.2014 13:42 Uhr von HateDept
 
+3 | -1
 
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Denkt hier ernsthaft irgendwer, dass dieses Geld für Schulen, H4-Empfänger, Rentner oder sonstewas ausgegeben würde, wenn es die Flüchtlinge nicht gäbe???

50 Millionen können kein Problem sein. Warum man nicht auch in andere wichtige Dinge ausreichend investiert steht auf einem ganz anderen Blatt - hat aber mit Flüchtlingen und Asylbewerbern überhaupt nichts zu tun. Oma bekäme nicht einen Cent mehr, selbst wenn es gar keine Ausländer bei uns gäbe. Das profitorientierte System und die derzeitige Verteilung des Vermögens ist das Problem (und alle Anstrengungen dahingehend, dass dies so bleibt).
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21.10.2014 14:02 Uhr von dagi
 
+6 | -0
 
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und wenn ein kindergarten oder schule saniert werden muß ist leider kein geld da !!! so laufen die wähler in die richtige richtung !
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21.10.2014 14:35 Uhr von borussenflut
 
+5 | -1
 
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Deutschland ist stets in der ersten Reihe, wenn
weltweit irgendwo Flüchtlinge auftauchen, dabei
ist das in der EU gar nicht die Norm.

Von 28 EU-Ländern nehmen nur 10 Flüchtlinge auf.

Wieso Deutschland obwohl Pleite, sich stets
aufdrängt ist mir ein Rätsel.

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