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Deutschland hinkt beim Internet weiter hinterher

Auch acht Jahre nach dem ersten IT-Gipfel steht es um den Ausbau von schnellem Internet in Deutschland nicht gut. Seinerzeit wurde beschlossen, dass bis 2018 eine Geschwindigkeit von 50 Mbit/s als Zielvorgabe dienen soll. Bereits jetzt haben Kritiker an dieser Zielsetzung ihre Zweifel.

An diesem Dienstag steht nun der achte Gipfel in Hamburg an, und man wird erkennen, dass es Deutschland bei den schnellen Internetanschlüssen nicht einmal unter die ersten zwanzig Staaten weltweit schafft. Genau das war aber als eines der Kernziele der Digitalen Agenda vereinbart worden.

Um den Ausbau in den ländlichen Gegenden nun zu beschleunigen plädiert Jens Koeppen, der Vorsitzende des Ausschusses "Digitale Agenda" im Bundestag, dafür, dass den Providern zusätzliche "Servicedienste" erlaubt werden sollen, wodurch allerdings die Netzneutralität in Gefahr geraten würde.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Deutschland, Internet, Ausbau
Quelle: faz.net

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.10.2014 10:14 Uhr von TinFoilHead
 
+24 | -0
 
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NEULAND!!!
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21.10.2014 11:10 Uhr von KingPiKe
 
+7 | -0
 
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Servicedienste...soso...
Klingt ja eher so, als ob man die Stellung der Provider verbessern will, als den Ausbau voranzutreiben.
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21.10.2014 12:12 Uhr von dazw
 
+10 | -0
 
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In vielen Bereichen bekommt man schon LTE, aber was fange ich mit 15 GB Datenvolumen an?

Wenn die Netzneutralität gekippt wird, haben wir in Zukunft zwar irgendwann überall >= 100 MBit, aber nur 50 GB Datenvolumen (willkürliche Zahl). Services wie Entertain sind dann vom Inklusivvolumen ausgenommen. Die Provider bieten dann, natürlich gegen ein gewisses Entgelt, anderen Serviceprovidern (Streamingdienste etc) an das angefallene Datenvolumen auch vom Inklusivvolumen auszunehmen. Ein Dienst, der nicht vom Volumen ausgenommen wird, wird uninteressant für den Endkunden. Das wiederum erhöht die Kosten für die Dienste, oder treibt kleine Unternehmen in den Ruin.

In Zeiten, wo man fast alles nur noch als Download kauft (MP3 Alben, Programme (Office etc), Spiele), ist ein Inklusivvolumen der falsche Weg.

Das Kippen der Netzneutralität bedeutet, dass es keine echten Flatrates mehr geben wird und dass "Online sein" erheblich teurer wird.

Zahlen wird es eh der Endkunde...

[ nachträglich editiert von dazw ]
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21.10.2014 12:55 Uhr von George Taylor
 
+14 | -1
 
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Ich kann euch mal sagen, was hier so Realität ist:

1 Haus mit 3 Parteien mit insgesamt

* 6 Telefone,
* 1 Fax,
* 5 PCs
* 3 Laptops
* 7 Smartphones
* 4 Tablets
* 1x Smart-Blu-Ray und 3xSmart-TV

Die Telefone laufen seit kurzem per VoIP

Und das ganze mit SAGENHAFTEN 2MBit von der Telekom!

So - jetzt dürft ihr lachen und die Telekom sich in Grund und Boden schämen.

Wegen VoIP wurden wir nämlich von 6MBit auf die "neue" Technik umgeschalten - seitdem haben wir 2MBit. Laut Telekom geht nicht mehr.

IT-Land Deutschland. Ich lache....ich lache so laut!

Wir sind mittlerweile kein 3. Welt-IT-Land mehr, sondern 4.
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21.10.2014 13:27 Uhr von m0u
 
+1 | -4
 
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also kabel deutschland, unity media und andere bieten sogar deutlich mehr als 100 MBit/s an. Falsche News.

[ nachträglich editiert von m0u ]
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21.10.2014 13:34 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -0
 
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Wir wären schon froh, wenn das Internet und Telefon nicht zweimal pro Woche ausfallen würden - und sind im Industriegebiet am Rand von Stuttgart.
Zwar wird immer schnelleres Internet versprochen - gleichzeitig häufen sich bei uns aber auch die Störungen. Seit bei uns auf VoIP umgestellt wurde ist Telefonieren und Internet Glückssache.
Bei der Telekom werden die Störungen oft noch am gleichen Tag behoben - bei Fremdanbietern ist es noch schlimmer.
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21.10.2014 17:31 Uhr von nogaroblau
 
+2 | -0
 
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Im Bürger abkassieren und Rekorden bei Steuereinnahmen hinkt Deutschland nicht hinterher.
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21.10.2014 19:32 Uhr von Gorli
 
+1 | -0
 
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liegt halt auch daran, dass Deutschland sich eine null-verschuldungs Richtlinie verordnet hat, dann muss man sich sein Geld eben besser einteilen und nicht wie Japan einfach Milliarden über Milliarden für Internet ausgeben. Ist prinzipiell vorbildlich, aber da alle anderen Länder munter mit Schulden weitermachen eigentlich sinnlos.
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21.10.2014 22:27 Uhr von internetdestroyer
 
+0 | -0
 
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Lol, was bringt bitte der Ausbau wenn dieser dann an Transfervolumen gekoppelt ist? Richtig, nix!
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22.10.2014 09:12 Uhr von rampage2k
 
+0 | -0
 
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So ein Quatsch. Wenn der hinterletzte Bauer irgendwo auf seinem Hof kein Highspeed Internet bekommt dann ist das halt so. Ich wohn aufm Land und hab ne ganz normale 100 MBit Leitung von KabelBW. Und das gibts überall... 99% Netzabdeckung ist vollkommen ok.

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