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Hunderte Buschleute in Botswana mit Zuspruch der Regierung misshandelt

"Survival International", eine der globalen Bewegungen für die Rechte indigener Völker, enthüllte nun Hunderte von Fällen die aufzeigen, wie Kalahari-Buschleute in Botswana durch Wildhüter und Polizisten regelrecht vertrieben werden. Sie werden geschlagen, festgenommen und misshandelt.

So wurde unter anderem einem Kind in den Bauch geschossen und ein mutmaßlicher Wilderer, der zum Lebensunterhalt eine Ellenantilope erlegte, wurde lebendig begraben. Von 1992 bis 2014 werden über 200 Fälle von gewaltsamen Misshandlungen beschrieben, die oft tödlich ausgehen.

"Sie sagten mir, dass selbst wenn sie mich töten würden, sie nicht angeklagt würden, weil das, was sie mit mir machten, eine Anweisung der Regierung sei", so ein Buschmann. Seitdem in den 80er Jahren Diamanten unter dem Sand des Reservats entdeckt wurden, begann die Regierung mit der Vertreibung.


WebReporter: Memphis87
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, Botswana, Zuspruch
Quelle: netzfrauen.org

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.10.2014 15:27 Uhr von Sarkast
 
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Botswana gilt seit längerem als Musterstaat für Demokratie in Afrika und wies 2011 den höchsten Human Development Index aller Staaten des südlichen Afrikas sowie die nach Ansicht von Transparency International niedrigste Korruptionsanfälligkeit aller afrikanischen Länder auf.

Die geschilderten Fälle liegen fast 10 Jahre zurück. Das schmälert zwar nicht die Grausamkeit der geschilderten Fälle, dennoch kommt dieser Report etwas zu spät.
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20.10.2014 15:59 Uhr von ar1234
 
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Wenns ums Geld geht, sind die Interessen der normalen Bevölkerung zweitrangig. Das ist leider auch in vielen "zivilisierten" Ländern so.

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