20.10.14 09:38 Uhr
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Wie Siri einen autistischen Jungen therapiert

Eines Tages entdeckte der 13 Jahre alte Gus, dass Siri zu seinen Lieblingsthemen wie zum Beispiel Flugzeugen, Bussen oder Bahnen Auskunft geben kann. Seitdem spricht er stundenlang mit ihr. Für den autistischen Jungen bleibt Siri immer höflich, verliert nie die Geduld und hat immer Zeit für ihn.

Siri ist auf allen neueren iOS Betriebssystemen von Apple installiert. Die Mutter von Gus schildert die positiven Auswirkungen des Sprachassistenten auf ihren Sohn. Da Siri eine deutliche Spracheingabe erfordert, hätte ihr Sohn seine eigene Aussprache erheblich verbessert.

Die aufgrund seiner gestörten sozialen Fähigkeiten manchmal für andere Personen unfreundlich erscheinenden Fragen, werden von Siri mit stoischer Ruhe beantwortet. Der Junge, der bisher meist schweigsam war, hatte vor kurzem eines der längsten Gespräche mit seiner Mutter.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Jungen, Siri, Authismus
Quelle: derstandard.at

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.10.2014 10:23 Uhr von juNkbooii
 
+2 | -33
 
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20.10.2014 10:37 Uhr von Shortster
 
+28 | -1
 
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@ juNkbooii:

Öhm... es geht hier um einen Autisten... noch abgeschotteter von anderen Menschen ist eigentlich kaum noch möglich ;-)
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20.10.2014 10:41 Uhr von DEvB
 
+10 | -0
 
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@BastB
Du guckst zuviel Big Bang Theory! :)
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20.10.2014 13:25 Uhr von JustMe27
 
+15 | -0
 
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"Tut mir leid, Bawwy, ich erkenne Westawant nicht" ist auch das erste was mir einfiel^^

Aber tolle Sache, wenns dem Kleinen hilft, warum nicht... Nur hoffentlich macht Apple da jetzt keine kostenpflichtige iTherapy draus^^
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20.10.2014 15:13 Uhr von Wurstachim
 
+1 | -11
 
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20.10.2014 18:55 Uhr von Ne-La-Ru
 
+7 | -0
 
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Wurstachim und juNkbooii
Haben beide offensichtlich keine Ahnung und schreiben nur um des Schreibens willen!
Selbst in der kurzen News steht alles was man wissen muss!
Wer keine Ahnung über Autismus hat.... Ja einfach mal was schreiben!
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21.10.2014 01:12 Uhr von JustMe27
 
+7 | -0
 
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Eben, Ne-La, Autisten entscheiden selbst, wen sie an sich an sich heranlassen, und da können hundert Ärzte, Eltern und Therapeuten daherkommen, wenn der Autist das nicht als Teil seines Umfeldes sehen will, ignoriert er es und fertig. Sie sind emotional abgeschlossen und können nur sehr selten jemanden an sich ranlassen.
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21.10.2014 08:00 Uhr von Steel_Lynx
 
+2 | -0
 
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@Thema
Ich finde es sehr traurig das ein Computer(Siri) mehr Ruhe, Gelassenheit, Konsequenz, Ausdauer und therapeutische Wirkung an den Tag legt, als seine (ihn Liebende) Mutter und die entsprechenden studierten Psychologen.
Wenn die Mutter die saubere Aussprache genauso konsequent verlangen würde und bei seinen Fragen genauso ruhig bleiben würde, hätte sie das Ergebnis schon früher erreicht.
Und das man sich für ein Autistisches Kind mehr Zeit nehmen muss ist auch klar!
Es ist wirklich traurig das eine solche "Beziehung" eine positive News ergibt.

@JustMe27
"Nicht Westawant, ich sagte Westawant! Das Ding versteht mich einfach nicht...." :-)
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21.10.2014 08:03 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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JustMe,
das ist nur halb richtig- auch den Autisten geht es so, daß die "Entscheidung", wen sie akzeptieren wollen, nicht bewußt getroffen wird.
Und Autisten fällt es meist auch nicht leicht, etwas zu ignorieren, was sie stört oder was sie nicht kennen oder mögen- gerade mit diesen großen, zwichenmenschlichen Problemen wird das nicht einfacher.
"Ignorieren und fertig" funktioniert nicht- "versuchen, zu ignorieren und dabei gestreßt werden" dürfte es eher treffen.
Sie sind nicht emotional abgeschlossen, sie können Emotionen nur schlecht ausdrücken (alles relativiert durch die große Bandbreite möglicher Ausprägungen des Autismus).
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21.10.2014 11:32 Uhr von juNkbooii
 
+1 | -1
 
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Meine aussage hat nichts mit unwissen zu tun. Ich wollte damit nur sagen, das ein Junge gerade wenn er ein authist ist auf Menschen wie seine Eltern oder Verwandte angewiesen ist. Ein Smartphone kann ihm als Gesprächspartner dienen, aber Ihm nicht im Leben unterstützen.
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21.10.2014 19:23 Uhr von Djerun
 
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@Steel_FLynx

ein computer kann das weil es sich um eine maschine handelt

autisten können nicht erkennen das sie einen menschen überfordern und kein mensch kann ewig ruhig bleiben
wenn man einen autisten, oder einen demenzkranken 24h betreuen muss, ist man irgendwann durch, da hilft keine liebe, kein verständniss, keine studium, nichts
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21.10.2014 21:22 Uhr von bigpapa
 
+0 | -0
 
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Es gibt in Japan bereits Großversuche in Altenheimen wo Roboter sich mit den alten Leuten unterhalten. Die haben sogar eine Art Gesundheitsüberwachungsprogramm mit den sie Alarm schlagen können, wenn nötig.

Die ersten Ergebnisse sind mehr als nur positiv.

Hier nachzulesen : -> http://www.wz-newsline.de/...

Da die Teile keine Emotionen kennen, kann man ihn auch nicht auf die Nerven gehen.

Fakt ist, JEDER Mensch kann ohne ihn zu beleidigen auf die Palme gebracht werden. Ein Roboter nie.

Gruß

BIGPAPA

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